20. Jubiläum bei Satt & Selig: Argentinische Steaks vom Lavastein-Grill in Spandauer Altstadt!
Die historische Altstadt von Spandau verändert sich stets und ständig. Für Beständigkeit sorgt das Restaurant „Satt & Selig“, das in diesem Jahr bereits sein 20-jähriges Bestehen feiert. Seit zehn Jahren ist der Spandauer Souhail Aina für die Gastronomie im ehemaligen „Hotel zum Stern“ verantwortlich. Vor Ort gibt es internationale Leckereien mit ordentlichen Portionen zum fairen Preis. Eine Visitenkarte des Restaurants ist das üppige Frühstücksangebot. Hinzu kommen saftige argentinische Steaks vom Lavasteingrill. (ANZEIGE)
Souhail Aina (62) ist in Spandau aufgewachsen und hier auch zur Schule gegangen, um sein Abitur zu machen. Viele Jahrzehnte lang hat der Spandauer anschließend Steakhäuser in Steglitz und auch in Spandau geführt. Als er vor zehn Jahren die einmalige Gelegenheit bekam, das „Satt & Selig“ in seiner geliebten Altstadt zu übernehmen, konnte er nicht Nein sagen: Seit Januar 2017 ist er nun der Gastgeber im 300 Jahre alten Fachwerkhaus.
Das „Satt & Selig“ ist ein Restaurant mit Tradition. Es gibt 80 Plätze im Innenraum und 80 weitere vor der Tür – abseits vom Lärm und Stress der Altstadt Spandau genau gegenüber von der Nikolai-Kirche. Hier sitzt man gemütlich, bekommt klassische Gerichte nach Rezepten aus der ganzen Welt auf den Teller und zahlt einen Preis, der um einige Euro unter dem liegt, was bereits an anderer Stelle in Berlin für ein ähnliches Gericht verlangt wird.
Spannend ist, dass es im „Satt & Selig“ bereits ab neun Uhr morgens ein Frühstück gibt – und das passend zu jedem Anlass. Tatsächlich gibt es in der Region gar nicht mehr so viele Möglichkeiten, auswärts üppig frühstücken zu gehen. So kommt es, dass die Besucher auch aus Falkensee, aus Dallgow-Döberitz und sogar aus Hennigsdorf anreisen, um es sich schmecken zu lassen.
Souhail Aina: „Unsere Gäste lieben es, bei uns ein ganz persönliches Frühstück zu bekommen, das ihnen an den Tisch gebracht wird. Den Orangensaft pressen wir selbst und servieren ihn eiskalt. Neben einem klassischen Berliner Frühstück haben wir auch ein süßes Frühstück mit einem Riesencroissant oder ein Käsefrühstück. Wir sehen uns selbst international und haben deswegen auch ein österreichisches, ein englisches, ein italienisches und ein skandinavisches Frühstück auf der Karte. Wir versuchen, jeden Extrawunsch umzusetzen und hetzen unsere Gäste niemals: Das Frühstück soll gemütlich sein. Wir servieren sogar ein Luxusfrühstück für zwei Personen inklusive einer Flasche Champagner – da sollte man allerdings zwei bis drei Stunden Zeit mitbringen.“
Ab elf Uhr gilt die Mittags- und Abendkarte. Es gibt Suppen, Salate, Vorspeisen und Kleinigkeiten. Wer Hunger mitbringt, bestellt Spaghetti Carbonara, ein Lachsfilet vom Grill, Surf & Turf oder vegetarische Gerichte wie den „Frischen Franzosen“, „Fit durch Spandau“ oder den „Vegetarischen Auflauf“.
Souhail Aina: „Mittags kommen viele Senioren zu uns. Die lieben besonders unsere Rinderroulade oder die Berliner Leber mit Kartoffelstampf. Wir haben Gäste, die sind jeden Tag bei uns, sitzen aber immer woanders, um immer wieder einen anderen Blick auf die Altstadt zu haben. Wenn die Senioren ihre Portion nicht schaffen, packen wir den Rest gern ein. Dann kann man sich das am nächsten Tag noch einmal aufwärmen.“
Die Karte ist fast schon zu umfangreich. Man könnte sie glatt noch etwas reduzieren. Dann müsste man aber vielleicht auf die vielbestellten „Spandauer Kleinigkeiten“ (Schnitzelchen, Spreewälder Sülze, Minifleischbällchen, Spiegelei, Rostbratwürstchen), den Blue-Cheese-Burger oder den Grillteller „Kurfürst“ für zwei Personen verzichten.
Dank Souhail Ainas jahrzehntelanger Expertise in Sachen Steaks ist aus dem „Satt & Selig“ in den letzten Jahren eine Steakeria geworden. Auf den Rost vom Lavasteingrill kommt nur argentinisches Rinderfleisch. Hüftsteaks, Rumpsteaks, ein Entrecôte oder ein zartes Filet werden von Hause aus medium zubereitet; aber natürlich wird der Gast bei der Bestellung auch immer gefragt.
Passend zum Steak gibt es Beilagen wie Knoblauchbrot, Bratkartoffeln, eine Folienkartoffel mit Sauerrahm, Pommes, Kroketten, Prinzessbohnen oder geröstete Zwiebeln. Außerdem kann man Saucen zum Steak bestellen – etwa eine Champignon-Sahnesauce, grünen Pfeffer in Sahnesauce, die Sauce Béarnaise oder die Gorgonzola-Sahnesauce.
Auf der Karte liest man: „Steaks aus aller Welt auf Anfrage“. Was hat es denn damit auf sich? Souhail Aina: „Nur ein Beispiel. Ich habe Stammgäste aus Hamburg. Wenn die nach Berlin fahren, bestellen sie schon ein paar Tage vorher jeweils ein Tomahawk-Steak bei mir. Die besorge ich bei meinem Fleischer und lasse sie zwei Tage lang mit einem Tuch darüber in der Kühlkammer aushängen. Kommen meine Gäste zu mir, bereite ich die Tomahawks exklusiv für sie zu, mit einer schönen Flasche Wein dazu. So ein Tomahawk-Steak hat bestimmt ein ganzes Kilo Fleisch.“
Qualität und Service sind Souhail Aina sehr wichtig: „Man kann und darf die Gäste nicht hinters Licht führen. Es gibt so viele Kochsendungen im Fernsehen und so viele Artikel in den Magazinen. Die Gäste wissen Bescheid. Wenn ich von meinen Lieferanten keine gute Ware bekomme, gebe ich sie zurück. Wichtig ist auch ein guter Kellner. Er ist der beste Korrespondent zwischen Küche und Gast. Die meisten meiner Kellner sind seit vielen Jahren bei mir.“
Souhail Aina, der selbst am liebsten Matjes isst, brennt für seine Spandauer Altstadt. Im Schulterschluss mit dem Wirtschaftshof, dem Altstadtmanagement, „Partner für Spandau“ und der Bezirksverwaltung arbeite man daran, die Altstadt attraktiver zu machen. Der Gastronom mahnt: „Wir müssen noch mehr darauf achten, dass die neuen Gewerbebetriebe, die in die Altstadt kommen, auch wirklich zum Charme und zur Historie der Altstadt passen.“ (ϑ Text/Fotos: CS)
Satt & Selig Steakeria, Carl-Schurz-Straße 47, 13597 Berlin, Tel.: 030-36753877, www.steakeria-sattundselig.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 246 (9/2026).
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