Solarreinigung Berlin Brandenburg aus Elstal: Eine Solar-Anlage sollte regelmäßig gereinigt werden!
Auf immer mehr Dächern im Havelland wandelt eine Photovoltaik-Anlage die Energie des Sonnenlichts in nutzbaren Strom um. Damit das so bleibt, sollten die Solarmodule regelmäßig gereinigt werden, ansonsten sinkt die Leistung mit der Zeit. Sven Brusendorf aus Elstal hat die Firma „Solarreinigung Berlin Brandenburg“ gegründet, um die Bürste anzusetzen. (ANZEIGE)
Sven Brusendorf (37) ist in Berlin aufgewachsen: „Vor zwölf Jahren bin ich nach Wustermark gezogen und lebe nun mit meiner Familie in Elstal.“
Seit 2015 ist der Elstaler in der Reinigungsbranche selbstständig: „Angefangen habe ich mit einer kleinen Gebäudereinigungsfirma. Ich habe mich schnell auf die Glasreinigung spezialisiert und kümmere mich darum, dass Fenster, Wintergärten und Glasdächer wieder absolut sauber aussehen. Das mache ich auch noch immer. 2018 habe ich in eine Reinwasser-Osmosetechnik investiert. Das bedeutet, dass ich mit meiner Osmose-Anlage, die in meinem Transporter verbaut ist, alle Salze aus dem Wasser entfernen kann. So kann ich etwa Dachfenster oder Wintergärten mit einer langen Teleskopstange reinigen, ohne dafür eine Leiter oder ein Gerüst zu nutzen. Die letzten Wassertropfen verdunsten, ohne dass es einen störenden Rückstand gibt, wie das sonst bei mineralhaltigem Wasser der Fall ist. Das ist schon eine tolle Technik.“ Sie erspart das händische Nachwischen. Diese Art der Reinigung bietet sich besonders gut auch für Solarpaneele an, die auf einem Carport oder einem Hausdach installiert sind.
Sven Brusendorf: „Natürlich weisen Solarpaneele in der Regel eine besondere Beschichtung auf. Sie sorgt dafür, dass die Glasoberflächen einen gewissen Selbstreinigungseffekt aufweisen und Regenwasser einfach abperlen kann. Wie gut dieser Effekt ist, hängt allerdings von der Neigung der Module und von der Umgebung ab. In einem Wohngebiet sorgen die Auspuffgase der Autos und die Schornsteine der Nachbarhäuser für eine Belastung mit Feinstaub und Rußpartikeln. Hinzu kommen im Frühjahr Pollen, die sich manchmal wie eine hauchdünne Staubschicht auf die Module legen. Mit zunehmender Luftverbesserung haben wir es mit Flechten auf den Solarmodulen zu tun. Das stellt ein großes Problem dar. Die Flechten brennen sich regelrecht in die Oberfläche der Solarpaneele ein und sind auch ziemlich schwierig zu entfernen. Wenn viel Schmutz an einer Stelle anhaftet, kann es hier mitunter zu einer Hitzeentwicklung kommen – und das beschädigt die Module.“
Die Folge von einem wie auch immer gearteten Belag auf der Oberfläche ist natürlich: Die PV-Anlage weist mit der Zeit einen niedrigeren Wirkungsgrad auf – es wird weniger Strom erzeugt. Sven Brusendorf: „Die Betreiber der Anlage schauen ja gern in ihre Apps. Sie sehen ja ziemlich schnell, wenn die Leistung nachlässt. Das können abhängig vom Grad der Verschmutzung leicht zehn oder zwanzig Prozent sein. Da lohnt sich mein Einsatz schon alleine vom Finanziellen her.“
Wie oft sollte man denn seine Solarpaneele reinigen lassen? Sven Brusendorf: „Das ist pauschal schwer zu sagen. Das hängt vom Verschmutzungsgrad ab. Unsere Erfahrung zeigt, dass man die Solarfelder im privaten Umfeld etwa alle drei bis fünf Jahren reinigt. Bei landwirtschaftlichen Betrieben oder bei Gewerbetreibenden ergibt eine Reinigung ein bis zwei Mal im Jahr schon mehr Sinn.“
Aber jede Anlage ist anders, jeder Standort zeigt eine andere Intensität der Verschmutzung. Sven Brusendorf: „Ich arbeite in ganz Berlin und Brandenburg. Wir sind ein Familienunternehmen. Und so ist meine Frau Dreh- und Angelpunkt. Sie managt alles von der Besichtigung, um den Verschmutzungsgrad der Anlage zu evaluieren, über die Angebotserstellung bis hin zur Abrechnung. Dabei steht die Beratung der Kunden an erster Stelle.“
Monika Brusch: „Wir legen großen Wert darauf, unsere Kunden für den Zustand ihrer Solaranlage zu sensibilisieren. Wer den Verschmutzungsgrad frühzeitig im Blick behält, kann erhöhte Reinigungskosten und mögliche Schäden effektiv vermeiden.“
Sven Brusendorf: „Die Nachfrage zieht deutlich an, inzwischen brauche ich bei einem neuen Auftrag einen Vorlauf von zwei bis drei Wochen. Ende Februar fängt die Saison wieder an. Wer mitdenkt, bucht mich bereits im Januar, um sich einen Termin zu sichern. Inzwischen haben bereits sehr viele Häuser eine eigene PV-Anlage auf dem Dach. Und es gibt eigentlich niemanden mehr, der bei einem Neubau nicht gleich eine Wärmepumpe und eine Solaranlage mit einplant.“
Um eine Reinigung auf den himmelwärts gerichteten Solar-Paneelen vornehmen zu können, setzt der Solarreiniger auf Arbeitsbühnen. Sven Brusendorf: „Je nach Verschmutzungsgrad amortisieren sich die Kosten schnell in den darauffolgenden Jahren, weil die Solaranlage wieder voll leistungsfähig ist. Je nach Standortbedingungen kann ich auch mit Teleskopstangen vom Boden aus arbeiten. Das reduziert die Kosten natürlich. Generell ist es so, dass eine technische Anlage wie eine Solar-Anlage eben auch ordentlich gepflegt werden muss. So bleibt ihr Wert erhalten, vergleichbar mit einem Auto, das regelmäßig gereinigt wird und zur Inspektion muss.“
Sven Brusendorf bringt ein ganz spezielles Equipment für seine Arbeit mit. Dazu gehören rotierende Bürsten, die genau für die Verwendung auf Solarmodulen hin konzipiert wurden. Ein spezielles Stangensystem hilft dabei, vom Boden aus zu operieren. Und, so Brusendorf: „Für größere Flächen habe ich einen Reinigungsroboter mit dabei, der auf die Felder aufgesetzt wird und den ich kameragestützt fernsteuern kann.“
In der Regel kommt bei der Reinigung nur das Osmose-Wasser zum Einsatz, das aus einem großen Tank im eigenen Firmenfahrzeug stammt. Sven Brusendorf: „Reinigungsmittel verwenden wir ausschließlich bei Flechten oder größeren Verschmutzungen. Das ist auch besser für die Umwelt.“
Die Solarreinigung Berlin Brandenburg ist ein zertifizierter Reinigungsbetrieb nach ISO 9001. Dazu gehört etwa stets eine Vorher-Nachher-Dokumentation und eine Dokumentation von Schäden. Im Versicherungsfall kann der Kunde immer nachweisen, dass die PV-Anlage ordentlich und regelmäßig gepflegt wurde.
Der Solar-Reiniger wurde auch extra für die verschiedenen Modularten geschult. Das gilt auch für Dünnschichtmodule, die nicht ganz so einfach zu reinigen sind.
Sven Brusendorf: „Gern mache ich mit meinen Kunden Jahresverträge, in denen bereits feststeht, wie oft und wann genau ich vorbeikomme.“ (Text/Fotos: CS)
Info: Solarreinigung Berlin Brandenburg, Sven Brusendorf, Glockenheidering 2, 14641 Wustermark OT Elstal, Tel.: 033234-999061, www.solarreinigung-bb.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 238 (1/2026).
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