Gastro-Guide: Riesencurrywurst im Brauhaus Spandau!
Das Brauhaus Spandau liegt im Kolk direkt vor den Toren der Altstadt. Hier trifft man sich gern, um bei einem vor Ort gebrauten Glas „Spandauer Havelbräu“ mit Freunden zu plaudern und dabei eine deftige Biergartenkost aus der Küche zu genießen. Neben Klassikern wie der Haxe, dem Kasseler Rücken oder dem Braumeister-Teller entdeckt man auf der Karte auch eine Currywurst XXL für den großen Hunger. Die Soße dafür ist hausgemacht.
Das Brauhaus Spandau (www.brauhaus-spandau.de) versorgt seine Gäste seit über 30 Jahren mit flüssigem Gold im Glas. Im ehrwürdigen Gebäude aus der Kaiserzeit wird seit 1994 durchgängig das unfiltrierte „Spandauer Havelbräu“ gebraut. Das gut gefüllte Glas lässt man sich im Alten Kesselhaus, im Sudhaus, auf der Galerie oder im urigen Biergarten direkt an der Havel schmecken.
Wer sich für die Braukunst interessiert, meldet sich zu einer Brauereiführung an oder nimmt an einem der Braukurse teil. Schroten, Maischen, Läutern und Hopfenkochen: Danach weiß man erst, wie viel Arbeit in einem Glas Bier steckt.
Die Traditionsbrauer bieten neben dem hellen Havelbräu übrigens auch ein dunkles Saisonbier an. Im August kam das „Spandauer Sommerbier“ ins Glas, im September ist das „Spandauer Mehrkornbier“ an der Reihe.
Beim Biertrinken kommt zwangsläufig auch der Hunger. Neben einem Frühstück und einem Mittagstisch gibt es eine rustikale Karte mit Leberkäse, Schnitzel „Wiener Art“, einem Biergulasch vom Rind oder einem Krustenbraten. Hier entdeckt man auch die Currywurst XXL mit hausgemachter Currysoße und Pommes frites – für 15,90 Euro.
Michael Dornemann: „Wir verwenden dafür eine kräftige Breslauer Bratwurst vom Metzger. Die ist so beliebt, dass wir sie gar nicht mehr von der Karte nehmen dürfen. Viele lassen sich die Currywurst schmecken, um bei uns in den Abend zu starten, bevor sie die Altstadt erkunden oder ein Konzert auf der Zitadelle besuchen. Die Currysoße stammt von unserem Küchenchef Frank, der dafür ein echtes Geheimrezept hat, das er aber leider nicht verrät.“
Das Brauhaus hat täglich ab 10 Uhr geöffnet. (ϑ Text/Fotos: CS)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 246 (9/2026).
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