Eine Frage der Sicherheit: Marco Mett aus Falkensee repariert Fenster, Türen & Rollläden!
Die Falkenseer Firma „Fenster Paradies Petro Mett“ gibt es bereits seit 1977. Vater Petro und Sohn Marco sind ein perfekt aufeinander eingespieltes Team. Sie rücken immer wieder aus, um Fenster, Türen und Rollläden zu reparieren oder um einen Insekten- und Sonnenschutz nachzurüsten. Immer häufiger kommt das Vater-Sohn-Gespann zum Einsatz, wenn es etwa nach einem erfolgten Einbruch darum geht, im Haus für mehr Sicherheit zu sorgen. (ANZEIGE)
Marco Mett (57) begegnet man immer wieder auf den Straßen im östlichen Havelland, wenn er in seinem weißen Renault Master mit der plakativen roten Beschriftung im Kundenauftrag unterwegs ist.
Der Handwerksmeister im Metallbau, der auch der Innung der Kreishandwerkerschaft Havelland angehört, hat die Firma „Fenster Paradies“ im Juni 2006 von seinem Vater übernommen. Vater Petro ist aber weiterhin mit an Bord. Das kleine Handwerksunternehmen ist damit ein reiner Familienbetrieb. Marco Mett: „Es fällt mir unglaublich schwer, fachlich gut aufgestellte Mitarbeiter zu finden, die zu meinem Anspruch passen. Bis es so weit ist, arbeiten mein Vater und ich weiter zu zweit. Wir können uns aufeinander verlassen und wissen genau, was wir tun.“ Das Zweiergespann ist ganz auf die Reparatur von Fenstern, Türen und Rollläden spezialisiert und kann hier von Firmen und Privatleuten gebucht werden.
Marco Mett: „Moderne Schließmechanismen haben oft eine Dreipunktverriegelung, die drei Dornen aus der Tür in den Rahmen schiebt, sobald man sie abschließt. Da kann sehr viel kaputtgehen. In diesem Fall komme ich und repariere das wieder. Wir haben aber auch Kunden, die sich mehr Sicherheit wünschen. Dann bauen wir Zusatzschlösser ein, richten eine Bandsicherung ein oder ergänzen einen horizontalen Riegel. Dieses Mehr an Sicherheit wird zurzeit vermehrt nachgefragt, weil die Einbrüche im Havelland gerade wieder deutlich zunehmen. Jeder kennt über drei Ecken jemanden, bei dem schon einmal eingebrochen wurde.“
Das Thema Einbruchschutz ist ein großes im Havelland. Oft ist es so, dass vor einem Einbruch noch an allen Sicherheitsmaßnahmen gespart wird. Nach einem Einbruch spielen Kosten aber plötzlich keine Rolle mehr, weil die Familien so ein schlimmes Erlebnis wie das Eindringen fremder Personen in die eigene Privatsphäre nicht noch einmal erleben möchten. Meldet ein Kunde einen Einbruch, agiert Familie Mett ganz besonders schnell – und stellt erst einmal sicher, dass sich die aufgehebelten Türen und Fenster wieder ordentlich verschließen lassen, um das primäre Sicherheitsgefühl wiederherzustellen.
Marco Mett: „Ich habe verschiedene Lehrgänge absolviert und stehe als Betrieb nun auch auf der Errichterliste der Polizei. Hier sind Firmen verzeichnet, die eine gewisse DIN-Norm bei der Nachrüstung von Sicherheitstechnik erfüllen.“
Viele alte Fenster verwenden etwa noch keine moderne Pilzkopfsicherung. Das sind kleine pilzförmige Metallzapfen am Fensterflügel. Beim Schließen greifen sie fest in dazu passende Sicherheitsschließbleche im Rahmen. Dadurch lässt sich das Fenster deutlich schwerer mit einem Schraubendreher oder Brecheisen aufhebeln als ohne.
Marco Mett: „Diese Pilzkopfsicherung können wir nachrüsten. Und das lohnt sich. Schaffen es Einbrecher nicht in wenigen Minuten, ein Fenster aufzuhebeln, geben sie den Einbruchsversuch oft auf. Auch abschließbare Fenstergriffe können wir nachträglich installieren.“
Viele Häuser haben Rollläden, hier kommen aber oft noch einfache Kunststofflamellen zum Einsatz.
Marco Mett: „Diese Lamellen werden mit der Zeit brüchig und verschleißen. Auch der Farbton leidet unter der Sonneneinstrahlung. Hier können wir die alten Rollläden durch neue aus Aluminium ersetzen. Diese Rollläden sind auch deutlich stabiler und damit sicherer, falls ein Einbrecher versucht, sie im geschlossenen Zustand aufzuhebeln. Auch der Gurt kann bei mechanischen Rollläden mit der Zeit porös werden und reißen. Den ersetzen wir auch ohne Probleme.“
Viele Havelländer haben auch etwas gegen ganz besondere „Einbrecher“ – Fliegen, Wespen, Käfer oder Motten. Marco Mett: „In diesem Fall rüsten wir bei Fenstern oder Türen einen Insektenschutz nach. Und zwar einen, der nicht stört und der alltagstauglich ist. Gern kommen wir auch und tauschen bei einem bestehenden Insektengitter das Netz aus, falls es beschädigt wurde. Auch einen Sonnenschutz können wir nachträglich installieren, etwa bei den Dachfenstern. Viele Kunden wünschen sich das, um die zunehmende Sommerhitze tagsüber nicht ins Dach zu lassen. Hier arbeiten wir meist mit Faltplissees.“
Das Unternehmen baut auch gern neue Türen, neue Fenster und neue Rollläden ein, falls dies gewünscht wird. Auch eine zersprungene Fensterscheibe lässt sich schnell ersetzen.
Einen Ratschlag hat Marco Mett am Ende auch noch für alle Hausbesitzer: „Viele Kunden haben einen Wartungsvertrag mit uns abgeschlossen. Dann sehen wir regelmäßig nach den Fenstern und Türen im Haus. Wir schauen uns etwa alle zwei Jahre die Beschläge und die Gummis an und stellen die Fenster neu ein. Dann knarren die Fenster nicht mehr und lassen sich butterweich öffnen. So können auch Folgeschäden leicht verhindert werden. Denn wenn man klemmende Fenster immer wieder mit Gewalt öffnet und schließt, kann intern viel kaputtgehen oder sich verziehen. Und dann wird eine Reparatur doch deutlich teurer als die Wartung.“ (ϑ Text/Fotos: CS)
Fenster Paradies Petro Mett, Koppstraße 7, 14612 Falkensee, Tel.: 03322-240029 oder 0171-5570651 , www.fenster-paradies.de.
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 245 (8/2026).
Kennen Sie schon unsere Gratis-App?
Apple – https://unserhavelland.de/appapple
Android – https://unserhavelland.de/appandroid
Anzeige





