Thilo Wollenschläger lädt in das Festzelt der Hauptstadt ein: Spandauer Oktoberfest startet am 18. September!
Bei all den schlechten Nachrichten im Fernsehen tut eine Auszeit von der Realität ganz gut. Viele Brandenburger und Berliner freuen sich deswegen schon sehr auf die Oktoberfestsaison. Thilo-Harry Wollenschläger lädt auch in diesem Jahr wieder in sein „Festzelt der Hauptstadt“ an der Zitadelle Spandau ein. Vom 18. September bis zum 24. Oktober wird immer freitags und samstags gefeiert. (ANZEIGE)
Schon jetzt ist Thilo-Harry Wollenschläger (60) aus Falkensee intensiv mit der Planung seines neuen Oktoberfestes beschäftigt. Der Schausteller in fünfter Generation ist über das Jahr für viele Berliner Feste verantwortlich. Das Oktoberfest im „Festzelt der Hauptstadt“ gilt aber als sein Meisterwerk: „Als wir 2011 mit dem Oktoberfest angefangen haben, gab es noch viele Mitbewerber. Viele haben aufgegeben. Inzwischen sorgen wir wohl für Berlins und Brandenburgs größtes Oktoberfest im festlich geschmückten Zelt, das bis zu 2.000 Gäste fasst. Vor allem an den Samstagen sind wir ganz schnell ausgebucht. Wir hatten im letzten und vorletzten Jahr mehrfach die Situation, dass über hundert Leute ohne Buchung vor der Tür standen und wir ihnen keinen Platz mehr anbieten konnten. Wer seinen Platz früh sichert, ist klar im Vorteil.“
Für viele Oktoberfestfreunde ist ein Abend im „Festzelt der Hauptstadt“ ein gesellschaftliches Ereignis. In der Regel finden sich Freundescliquen oder ganze Firmenbelegschaften zusammen, um gemeinsam einen kompletten Tisch zu belegen. Das hat Vorteile: Ab acht Personen gibt es einen Preisnachlass.
Thilo-Harry Wollenschläger: „Wir haben ein neues Online-Reservierungsprogramm (www.wollenschlaeger-berlin.de/festzelt-der-hauptstadt/) entwickeln lassen. Im Web-Browser reservieren die Gäste ganz gezielt ihren Tisch an der Bühne oder im VIP-Bereich, geben bereits ihren Essenswunsch (Haxe, halbes Hähnchen oder gemischter Salat jeweils mit Brezel) an und bezahlen auch gleich. Dafür erhalten sie einen QR-Code, der vor Ort als Eintrittskarte fungiert. Wer Fragen hat, kann sich an unsere Oktoberfesthotline 0177-4218976 wenden.“
Im Preis inbegriffen ist immer auch ein Getränk – und natürlich der Sitzplatz. Thilo-Harry Wollenschläger: „Wir setzen auf ein Erdinger Hell in der Maß. Im VIP-Bereich bekommt der ganze Tisch sogar eine Maß Champagner gratis.“
Am Freitag und am Samstag öffnet das Festzelt ab 17 Uhr. DJ Hauffi stimmt musikalisch auf den Abend ein. Die echt bayerische Live-Band „Gaudi Buam“ tritt ab 18 Uhr auf. Thilo-Harry Wollenschläger: „Da ist dann richtig Stimmung in der Bude. Da wird auch schon mal das Alpenhorn mitten auf dem Tisch geblasen. Später am Abend übernimmt DJ Hauffi wieder – und es wird ordentlich getanzt. Wir übertreiben es nicht im Festzelt: In der Regel machen wir um Mitternacht Schluss.“
So kommen die Gäste noch bequem mit der U-Bahn nach Hause: Die U7 hält nämlich fast direkt vor der Tür. Auch die Busse N7 und X33 halten an der Zitadelle. Thilo-Harry Wollenschläger: „Unser Zelt steht auf dem sogenannten Zitadellenparkplatz im Zitadellenweg – direkt neben der Automeile.“
Die allermeisten Gäste, die beim Oktoberfest in Spandau mit dabei sein möchten, erscheinen im Dirndl und in der Krachledernen mit kariertem Hemd. Das gehört einfach mit dazu. Thilo-Harry Wollenschläger: „Wir haben ein sehr gesittetes und friedliches Publikum ab 18 Jahren. Die Leute wollen einfach eine gute Zeit haben.“ (ϑ Text/Foto: CS)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 244 (7/2026).
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