Pflegekräfte gewünscht: Über 120 Ausbildungsplätze sind im Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland noch frei!
Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe ist einer der wichtigsten Gesundheitsversorger im Landkreis Havelland. Zur Gruppe gehören die beiden Klinikstandorte in Nauen und Rathenow, mehrere Senioreneinrichtungen und einige Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Um die stationäre und ambulante Betreuung der Menschen kümmern sich 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe zählt damit zu den größten Arbeitgebern der Region. Klar, dass hier die Ausbildung des eigenen Nachwuchses ganz besonders großgeschrieben wird. (ANZEIGE)
Einen sicheren Arbeitsplatz im Havelland, noch dazu in einem Umfeld mit vielen verschiedenen Berufsmöglichkeiten, das ist genau das, was die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe jungen Menschen aus der Region anbieten kann.
Vanesa Geronimo Blazquez ist Recruiterin für die ganze Unternehmensgruppe. Vom Hausmeister bis zum Chefarzt oder zur Chefärztin sucht sie nach dem passenden Personal, um die vakanten Stellen zu besetzen. Sie sagt: „Gute Fachkräfte sind nicht immer leicht zu finden. Deswegen ist es für uns der allerbeste Weg, sie selbst auszubilden. Wir haben zurzeit wieder über 120 freie Ausbildungsplätze, davon hundert alleine in der Pflege. Wir bilden u.a. aber auch Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Köchinnen und Köche, Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, medizinische Fachangestellte, medizinische Technologen für das Labor sowie Kaufmänner und Kauffrauen für das Büromanagement aus. Ab 2027 werden wir wohl ganz neu die Pflegefachassistenz als Ausbildung mit anbieten. Diese Ausbildung dauert anderthalb Jahre, sie ist das Gegenstück zur Altenpflegehilfe.“
Den größten Bedarf sehen die Havelland Kliniken (www.havelland-kliniken.de) tatsächlich in der Pflege. Vor fünf Jahren kam es zu einer Reform in der Ausbildung. Die verschiedenen Pflegeausbildungen etwa für die Altenpflege oder Kinderkrankenpflege wurden zur generalistischen Pflegeausbildung zusammengefasst. Wer sie absolviert, legt sich noch nicht fest – und kann später in vielen Bereichen arbeiten. Am Standort Nauen ist gegenüber vom Krankenhaus eine eigene Pflegefachschule errichtet worden – das „Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland“ (AGP, www.agp.havelland-kliniken.de). Die neue Schule wurde so erfolgreich angenommen, dass anstelle der geplanten zwei Züge an Auszubildenden inzwischen bereits drei Züge unterrichtet werden. Und der aktuelle Bau wird momentan noch einmal gespiegelt, um die Kapazität vor Ort zu verdoppeln.
Der Standort ist gut gewählt. Wer in der gut ausgestatteten Pflegefachschule die Theorie verinnerlicht hat, kann am Klinikstandort Nauen in der Praxis weitermachen.
Mareen Kienow ist hier die Teamleiterin in der zentralen Praxisanleitung: „Wir betreuen die Auszubildenden in der generalistischen Pflegeausbildung, wenn sie ihren Praxisanteil in der Klinik absolvieren. Extra für diesen Zweck sind acht Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter in Nauen freigestellt worden, in Rathenow noch einmal sechs. Wir sind für die Auszubildenden da, damit sie das theoretisch Erlernte in der Praxis anwenden und vertiefen können.“
Vanesa Geronimo Blazquez: „Unsere Pflegefachschule ist unheimlich wichtig für unsere Unternehmensgruppe. Alle Auszubildenden für die Pflege, die wir selbst ausbilden, brauchen wir auch ganz dringend. Bislang waren es 75 pro Jahr, ab sofort sind es 100. Wir rekrutieren niemals über unseren Bedarf hinaus. Alle jungen Menschen, die die generalistische Pflegeausbildung abschließen, werden nach Wunsch übernommen. Aber auch Kooperationspartner schicken ihre Azubis zu uns.“
Viele Absolventen der Pflegefachschule bleiben am Ende auch. Vanesa Geronimo Blazquez: „Weil die Chancen in unserer Unternehmensgruppe einfach sehr groß sind. Man kann sich entscheiden, in die Klinik zu gehen. Es ist aber auch möglich, sich für die Seniorenpflege zu entscheiden oder für die ambulante Pflege. Man kann Vertiefungen wählen und sich für die Psychiatrie oder für den Einsatz auf der Kinderstation schulen lassen. Als Pflegefachkraft hat man einen sicheren Job, weil wir die Pflege immer benötigen werden – und der Bedarf steigt sogar noch.“
Die Ausbildung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau dauert drei Jahre, eine Verkürzung mit einem Abitur auf zwei Jahre ist nicht möglich. Um für diese Ausbildung infrage zu kommen, braucht man wenigstens die erweiterte Berufsbildungsreife (EBBR) und muss bereits 16 Jahre alt sein. Eine weitere Bedingung: Man muss im Vorfeld bereits ein Praktikum in der Pflege absolviert haben, am besten natürlich in einer Einrichtung der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe.
Vanesa Geronimo Blazquez: „Wir möchten gern schon im Praktikum sehen und feststellen, ob das nötige Engagement oder die Motivation vorhanden sind, um anschließend drei Jahre in der Pflegeausbildung zu meistern. Die Pflege ist ein anspruchsvoller und vielseitiger Beruf – und da muss man psychisch wie auch physisch bereit sein. Es ist keine Frage, dass die 16-Jährigen natürlich noch in die Ausbildung hineinwachsen müssen, aber sie sollten eben schon im Vorfeld wissen, ob sie die Gerüche im Pflegealltag vertragen können, ob sie Blut und Wunden sehen können und ob sie auch mit dem engen Kontakt zu fremden Menschen zurechtkommen.“
Mareen Kienow: „Tatsächlich ist es aber so: Die jungen Menschen, die sich bei uns bewerben, die wollen auch unbedingt in die Pflege. Sie sind sehr empathisch und treten gezielt an, um anderen Menschen zu helfen. Sie setzen sich bereits in der Ausbildung sehr dafür ein, Spenden für das geplante Hospiz zu sammeln oder sich für das Projekt Wünschewagen zu engagieren, das schwer erkrankten Menschen noch einmal einen Wunsch erfüllen möchte.“
Eine Ausbildung zur Pflegefachkraft ist außerdem nur der Start für vieles mehr. Man kann eine Ausbildung in der Fachkrankenpflege anhängen oder bezahlt und freigestellt ein Studium antreten, um so den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu gehen.
Vanesa Geronimo Blazquez: „Wir haben schon Pflegefachkräfte bei uns gehabt, die ein pädagogisches Zusatzstudium absolviert haben. Sie sind nun Lehrkräfte im Gesundheitswesen. Sie unterrichten bei uns in der Pflegefachschule die Azubis der nächsten Generation.“
Eine sehr schlaue Idee seit zwei Jahren: Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe rekrutiert internationale Fachkräfte gezielt im Kosovo, in Indien und in Kolumbien. Noch in der Heimat lernen die zukünftigen Auszubildenden Deutsch auf B2-Niveau – und werden anschließend für die Pflegeausbildung nach Deutschland geflogen. Hier werden sie direkt an die Hand genommen, so Vanesa Geronimo Blazquez: „Wir sind Ansprechpartner für alle Fragen, helfen bei Behördengängen, vermitteln ein WG-Zimmer und erklären das Leben in Deutschland.“ (ϑ Text/Fotos: CS)
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