Unsere Kinder bewegen: Freiwilliges soziales Jahr beim TSV!
Mit rund 4.230 Mitgliedern ist der TSV Falkensee der drittgrößte Verein in Brandenburg und der größte im Landkreis Havelland. Ziel des Vereins ist es, Menschen auf die eine oder andere Art in Bewegung zu bringen. Damit das gelingt, ist der Verein auf die Mitarbeit von vielen engagierten Menschen angewiesen. Ganz egal, ob es um ein Ehrenamt, ein Praktikum, den Freiwilligendienst oder ein duales Studium geht: Der TSV bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, ihr Talent zu entdecken und Gemeinschaft aktiv mitzugestalten. (ANZEIGE)
Was steht nach der Schule an? Viele Schülerinnen und Schüler wissen es noch nicht – und können etwa beim Sportverein TSV Falkensee (www.tsv-falkensee.de) feststellen, ob Sport, Pädagogik, Organisation oder Veranstaltungsmanagement Themen sind, die vielleicht Teil einer späteren beruflichen Karriere werden könnten. Birgit Faber, geschäftsführender Vorstand: „Gern bieten wir Schülern der 8., 9. oder 10. Klasse ein Praktikum bei uns an.“
Für viele Jugendliche ist das ein- bis zweiwöchige Praktikum während der Schule die Vorstufe für ein weiteres Engagement im Verein nach dem Abschluss der Schule.
Francesca Techel (24), absolviert im TSV Falkensee ein duales Masterstudium. Sie ist verantwortlich für alle jungen Sportbegeisterten bis zu einem Alter von 27 Jahren, die gern ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Verein absolvieren möchten. Sie sagt: „Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist ein tolles Angebot für junge Menschen, die mit der Schule fertig sind, aber noch nicht so richtig wissen, wo die Reise einmal hingehen soll. Oder die vor einer Ausbildung, einem Studium oder dem Berufseinstieg noch eine geordnete Pause brauchen. Das sind oft Schüler mit einer abgeschlossenen 11. Klasse am Gymnasium oder einer 12. Klasse an der Gesamtschule. Wer die Schule dabei ohne Abitur abschließt, kann nach einem FSJ mit einigen Dokumenten übrigens auch das Fachabitur erhalten. Und etwas Geld bekommt man in dem einen Jahr FSJ ebenfalls.“
Die FSJ-Kräfte werden vom TSV gern in der Kinderwelt eingesetzt, die älteren ab 18 Jahren werden sogar Haupttrainer in den verschiedenen Sportgruppen. Francesca Techel: „Hier können sie sich entfalten, Ideen einbringen, Sachen anregen, Kritik äußern, Events organisieren – und überhaupt feststellen, ob die Arbeit etwa mit Kindern etwas für sie ist. Nach der Theorie in der Schule wartet hier endlich die Praxis – und so mancher FSJler bemerkt erst bei uns, dass er oder sie ein Talent zum Organisieren besitzt.“
Wer erst im Alter von über 27 Jahre feststellt, dass so ein freiwilliges Jahr etwas Lohnendes sein kann, steigt über den Bundesfreiwilligendienst in die Materie ein. Es gibt übrigens auch ein internationales Freiwilliges Jahr – für junge engagierte Menschen aus anderen Ländern.
Francesca Techel: „Eine Bewerbung zum FSJ kann man uns ganz formlos per Mail (gs@tsv-falkensee.de) zusenden.“
Wer seine Zukunft bereits sicher im sportlichen Umfeld sieht, bewirbt sich für ein duales Bachelorstudium beim TSV – etwa im Bereich des Sportmanagements, der Trainingswissenschaften, der Sozialpädagogik oder der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Birgit Faber: „Hier können die Besten am Ende auch noch ein Masterstudium anhängen.“
Zurzeit beschäftigt der TSV 15 Festangestellte, duale Studenten und FSJ-Kräfte. Birgit Faber: „Hinzu kommen unsere vielen ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer, ohne die unser Bewegungsangebot nicht existieren könnte.“ (ϑ Text/Foto: CS)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 244 (7/2026).
Kennen Sie schon unsere Gratis-App?
Apple – https://unserhavelland.de/appapple
Android – https://unserhavelland.de/appandroid
Anzeige

