Brieselang bewegt sich 2026: Brieselanger Vereine kennenlernen und gemeinsam Sport machen!
Sitzen ist das neue Rauchen. Wer lieber etwas für seine Gesundheit tun möchte, steht auf und bewegt sich. Und das geht am besten in einem lokalen Sportverein. Aber: Welche Vereine gibt es überhaupt in der Nachbarschaft? Zumindest in Brieselang konnte man nun seine lokalen Vereine kennenlernen. Sie stellten sich am 11. Juli im Rahmen der Veranstaltung „Brieselang bewegt sich“ mit einem Mitmachangebot vor. Boule, Fußball, Volleyball, Badminton, Paddeln oder Yoga: Brieselang ist ganz schön sportlich.
Man müsste doch einmal die lokalen Vereine vorstellen, damit die Brieselanger überhaupt wissen, welche Sportarten sich in ihrer Birkengemeinde ausprobieren lassen.
Ein schlauer Gedanke. Bereits im letzten Jahr fand aus diesem Grund das Mitmach-Event „Brieselang bewegt sich“ auf dem Fichte-Sportplatz statt. Das hat so gut funktioniert, dass es am 11. Juli von 14 bis 18 Uhr zu einer ersten Wiederholung kam. Vor Ort war kein Parkplatz mehr zu finden; geschätzt über tausend Männer, Frauen und Kinder schlenderten bei schönstem Wetter über den Sportplatz, um sich umzuschauen und hier und dort verschiedene Sportarten probeweise auszuprobieren.
Michael Schandelmaier von der Sportgemeinschaft Wasserfreunde Brieselang, Wilhelm Garn vom SV Grün-Weiss Brieselang und Bärbel Wittig von der Gemeinde Brieselang haben gemeinsam den Schulterschluss vollzogen, um das Projekt zu stemmen.
Dank ihrer Initiative konnten die Besucher auch das sportliche Angebot vom Tauch-Club Brieselang/Spandau ’92 e.V., vom Verein Brieselang Badminton e.V. und von den Brieselanger Miniathleten e.V. kennenlernen. Auch die Igelmuttis, der Seniorenbeirat, der Tierschutzverein Falkensee-Osthavelland, Spielen und Lernen, die Freiwillige Feuerwehr Brieselang und Nymphe und See waren mit einem eigenen Infostand vor Ort.
Vor allem die Kinder hatten viel Spaß beim Fußball, beim Basketball, beim Cornhole, beim Yoga, beim Toben auf den Hüpfburgen, beim Badminton oder auf der Boule-Bahn.
Bärbel Wittig: „Vor Ort haben wir Stempelkarten vor allem an die Kinder, aber auch an die Erwachsenen ausgegeben. An jeder Station konnte man sich einen Stempel abholen, nachdem man das Mitmachangebot absolviert hatte. Wer sieben Stempel vorweisen konnte, bekam ein kleines Präsent und durfte mit seiner Kartennummer außerdem um 17:30 Uhr bei der Sonderauslosung einiger größerer Preise mitmachen.“
Der ehemalige Bürgermeister Wilhelm Garn: „Uns war es wichtig, den Vereinen ein Forum zu geben, damit sie sich vorstellen können und im Ort noch bekannter werden. Wer in einem Verein Sport macht, nimmt am Gemeindeleben teil, lernt andere Menschen kennen und wird Teil einer funktionierenden Gemeinschaft.“ (ϑ Text/Fotos: CS)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 245 (8/2026).
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