Aus Grünschnitt wird Kompost: Firma Störk aus Nauen bedankt sich bei ihren Kunden!
Samstagmorgen, Nauen. Ein privater PKW fährt auf das Betriebsgelände von Störk im Eichhorstweg. Auf dem Hänger: frischer Rasenschnitt, abgeschnittene Obstbaumäste, Laub und jede Menge Unkraut aus den Beeten. Frei nach dem Störk-Motto „Aus der Natur – für die Natur“ entsteht aus diesem Grünschnitt und Strauchwerk im Rahmen eines rein biologischen Vorgangs allerbeste Komposterde, die am Ende vor Ort wieder an die Gartenbesitzer verkauft wird. (ANZEIGE)
Seit über 35 Jahren produziert Störk auf 24 Hektar Fläche über 400 verschiedene Erden, Rindenmulche und Substrate sowie Bodenverbesserer, Dekore, Pinienrinde und Biofilter für den Einzel- und Großhandel. In Säcke verpackt finden die Produkte von Nauen aus ihren Weg in die Gartencenter in ganz Deutschland (und darüber hinaus).
Doch Störk hat nicht nur den großen Handel im Auge, sondern denkt immer auch an den kleinen Gartenbesitzer aus der Nachbarschaft.
Martina Schäfer von Störk: „Wir müssen einmal ganz ehrlich und von Herzen Danke sagen. Die Menschen kommen aus dem Havelland, aber auch aus Berlin und Potsdam weite Strecken zu uns gefahren, um ihren Grünschnitt bei Störk abzuladen. Wir freuen uns, dass gerade unsere Stammkunden uns das Pflanzenmaterial in einem ganz hervorragenden Zustand überlassen. Hier müssen wir meist gar nicht erst nach Plastikfolien, Glasscherben oder anderen nicht-biologischen Verunreinigungen suchen – es gibt sie einfach nicht. Und die Kunden wissen sogar, dass sie bitte kein Schilf und keine Walnussblätter bei uns entsorgen – das verwittert einfach zu langsam und stört die Kompostentwicklung.“
Extra für die Privatkunden hat Störk den Samstag von 8 bis 13 Uhr reserviert. Da stören keine langen LKW-Reihen und keine rangierenden Radlader die Anfahrt – und die Gartenfreunde können ungestört ihre Gartenabfälle loswerden, natürlich gegen einen kleinen Obolus.
Thomas Wendrich ist der Betriebsleiter von Störk: „Die Privatkunden melden sich einmal kurz bei uns im Büro, erhalten einen Zettel und werden zur Kompostannahme geschickt. Mit ihrem Grünschnitt tragen sie deutlich dazu bei, dass unsere vor Ort generierten Komposterden so hochwertig sind. Ganz wichtig: Ebenfalls am Samstag bieten wir einen Werksverkauf unserer eigenen Produktlinie NATUMERA an. Wir arbeiten torfreduziert und streben den Bio-Standard an. Der Klimaschutz ist uns sehr wichtig. Viele unserer Erden außerhalb der NATUMERA-Reihe werden deswegen bereits vollständig torffrei hergestellt. Wichtig: Im Werksverkauf gibt es keine Mindestmengenvorgaben, man kann also gern einen einzelnen 40-Liter-Sack Oberboden mit Grünschnittkompost, Rinde, Dekomulch oder Pflanzerde einkaufen. Und: Ab sofort bieten wir sogar Geschenkgutscheine an.“
Sehr beliebt bei den privaten Gartenbesitzern sind inzwischen auch die in vier Farbtönen angefärbten Holzhackschnitzel. Mit ihnen lassen sich Beete ganz wunderbar abdecken. Die Holzhackschnitzel sorgen für ein optisches Highlight im Garten, halten die Feuchtigkeit im Beet und vermeiden das Aufschießen von Unkraut. Thomas Wendrich: „Die Holzhackschnitzel halten länger als klassischer Rindenmulch. Und wenn die Holzhackschnitzel langsam verwittern, gibt man eben eine neue Schicht darüber.“ (ϑ Text/Foto: CS)
Störk GmbH Nauen, Eichhorstweg 11, 14641 Nauen, Tel.: 03321-7444-42, www.stoerkgmbh-nauen.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 242 (5/2026).
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