Hilfe nach Bobath für Kinder mit Störungen des Bewegungsapparates: Therapiezentrum Sascha Nils Breuning in Falkensee!
Die „Physiotherapie Sascha Nils Breuning“ hat sich räumlich erweitert und nach zehn Jahren im Havelländer Weg zusätzlich das „Therapiezentrum Sascha Nils Breuning“ im Finkenkruger Wachtelfeld eröffnet – mit Physio- und Ergotherapie. Einen Schwerpunkt legt das Team hier auch auf die Arbeit mit Kindern. Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche werden nach der Kinder-Bobath-Therapie behandelt. Sie gleicht motorische und sensorische Störungen des Bewegungsapparates aus. (ANZEIGE)
Mitunter zeigt sich bei einer U-Untersuchung beim Kinderarzt, dass das eigene Kind eine Entwicklungsverzögerung aufweist und sich nicht so bewegen kann, wie das in seinem Alter der Fall sein sollte.
Darüber hinaus gibt es auch richtige Entwicklungs-, Koordinations- und Wahrnehmungsstörungen, die bei Säuglingen, Kleinkindern oder Jugendlichen auftreten können. Der Kinderarzt wird den Eltern für ihr Kind mitunter eine Kinder-Physiotherapie verschreiben und dabei eine Verordnung mit dem Namen „KG ZNS Kinder“ ausstellen. Diese Verordnung gilt für eine spezialisierte physiotherapeutische Behandlung für Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 18 Jahren, die zentrale Bewegungsstörungen oder neuromuskuläre Erkrankungen aufweisen.
Sascha Nils Breuning: „Mit dieser Verordnung können die Eltern gern zu uns kommen. Unsere zertifizierten Kinder-Therapeuten haben sich bereits an unserem Standort im Havelländer Weg intensiv mit der Thematik befasst. In unserem neuen Therapiezentrum im Wachtelfeld neben EDEKA Vujanov haben wir jetzt aber den Platz und die perfekt ausgestatteten Räumlichkeiten, um das Thema noch effizienter anzugehen. Wir wenden dabei die Kinder-Bobath-Therapie an.“
Die Bobath-Therapie wurde von einem Ehepaar entwickelt, um Schlaganfallpatienten zu helfen. Man hat aber schnell bemerkt, dass sich das Konzept generell sehr gut in der Neurologie anbietet.
Janin Pietschmann ist Physiotherapeutin und Kinder-Bobath-Therapeutin: „Wir gucken uns an, wo die Kinder in ihrer motorischen Entwicklung stehen, holen sie dort ab und fördern sie, damit sie Fortschritte machen. Bei Säuglingen sehen wir oft, dass sie sich noch nicht von allein auf den Bauch drehen oder in der Bauchlage den Kopf noch nicht lange genug oben halten können. Bei größeren Kindern geht es im Praxisalltag um Fußfehlstellungen, um Skoliosen oder um einseitige Lähmungen.“
Sascha Nils Breuning: „Die Kinderärzte verordnen mitunter auch eine Ergotherapie – hier gibt es aber nicht genügend Plätze. Viele Diagnosen lassen sich auch in der Physiotherapie mittels Kinder-Bobath behandeln. Hier bedarf es nur einer Physiotherapie-Verordnung durch den Arzt.“
Sophie von dem Berge ist ebenfalls Kinder-Bobath-Therapeutin: „Ziel ist es, eine Entwicklungsförderung zu erwirken. Wir setzen einen Reiz über Druck und Zug aus, der das Kind in die richtige Bewegung bringt. Das Gehirn lernt – und wird motiviert, das Gelernte zu wiederholen.“
Damit das Team weiter wachsen kann, werden noch immer Physio- und Ergotherapeuten gesucht, gern auch in Teilzeit, frisch nach der Ausbildung oder kurz vor der Rente.
Sascha Nils Breuning: „In Kürze möchten wir einen Rückbildungskurs Mama-Kind mit zehn Terminen anbieten, der auch einen Erfahrungsaustausch erlaubt. Auch ein Kurs zur frühkindlichen Förderung ist geplant.“ (Text/Foto: CS)
Info: Therapiezentrum Sascha Nils Breuning, Wachtelfeld 7-9, 14612 Falkensee, Tel.: 03322-1286400, www.therapiezentrum-breuning.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 241 (4/2026).
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