Pferdepension im Havelland: Im Reitstall Kluchert sind Pferde in den allerbesten Händen!
Seit über 35 Jahren gibt es im Dorf von Dallgow-Döberitz – in direkter Nähe zur Döberitzer Heide – bereits den Reitstall Kluchert. In zweiter Generation kümmert sich nun Jan-Fritz Kluchert darum, dass es den Pferden an nichts mangelt, die Reiter aus ganz Berlin und Brandenburg bei ihm einstellen. Neben einer Unterbringung im Pferdestall mit Außenboxen ist auch eine Robusthaltung im Freien möglich. (ANZEIGE)
Zum Reitstall Kluchert gehören 120 Hektar Acker und Grünland, die querbeet auf verschiedene Örtlichkeiten in Falkensee, Seeburg, Rohrbeck und Dallgow-Dorf verteilt sind.
Jan Fritz Kluchert (41), der von allen nur Fritz gerufen wird, hat den Betrieb vor zweieinhalb Jahren von seinen Eltern Heike und Bernd übernommen: „Unser Reitstall Kluchert wurde nach der Wende vor etwa 35 Jahren gegründet. Meine Eltern haben die früher rein landwirtschaftlich genutzten Flächen umgewidmet und daraus ein Paradies für Pferde geschaffen. Wir bauen weiterhin Weizen, Gerste, Roggen und Hafer an. Der Hafer geht natürlich 1:1 in den Pferdebetrieb, ebenso wie das Stroh. Und auf dem Grünland produzieren wir Silage und Heu. So wissen wir ganz genau, wo das Futter für unsere Pferde herkommt. Es ist absolut regional, gesund und unter unser Kontrolle. Wir können sagen, dass wir 90 Prozent vom Futter der Tiere selbst produzieren. Das ist wirklich ein Alleinstellungsmerkmal.“
Das ist nur ein Argument, was für Pferdebesitzer aus Berlin und Brandenburg zur Entscheidung führt, ihr Tier bei den Klucherts unterzustellen. Fritz Kluchert, der viele Jahre lang selbst als Springreiter aktiv war: „Wir bieten allen Pferdebesitzern ein komplettes Rundum-Sorglos-Paket an, sozusagen eine All-inclusive-Behandlung, wie sie eben nicht alltäglich ist. Die Einstellerinnen und Einsteller können ihre Pferde zu uns bringen – und wissen, dass sie hier rund um die Uhr bestens versorgt werden. Wir bieten eine geschützte Boxenhaltung an, haben aber auch die Möglichkeit, eine Offenstall- bzw. Robusthaltung zu ermöglichen, bei denen die Tiere permanent im Freien stehen. Wir haben große Weiden, auf denen die Pferde stehen können. Unsere 40 Boxen sind eigentlich immer sehr gut belegt, manche Pferde verbringen ihr ganzes Leben bei uns. Es wird aber immer mal wieder eine Box frei – etwa, wenn die Besitzer in eine andere Stadt umziehen und ihr Pferd mitnehmen.“
Die Mitarbeiter auf dem Hof kümmern sich darum, dass die Pferde täglich gemistet und gefüttert werden. Auch werden sie täglich aus den Boxen geführt und haben ihren Weidegang im Freien. Nur um das Training müssen sich die Besitzer weiterhin alleine kümmern. Einen passenden Trainer etwa für die Dressur wählen die Pferdebesitzer selbst.
Fritz Kluchert: „Unsere Pferde haben alle eine Besitzerin oder einen Besitzer. Sie nutzen unseren Hof, um ihre Freizeit zu genießen. 1990 haben wir unsere Reitanlage erweitert und eine Reithalle gebaut, die 2005 noch von einer Longierhalle ergänzt wurde. Als weitere Trainingsmöglichkeiten stehen ein großer Springplatz und ein Dressurplatz zur Verfügung. So kann man sich bei uns auch auf die anstehenden Reit- und Springturniere vorbereiten.“
Zu den Einstellern beim Reitstall Kluchert gehören aber auch viele Freizeitreiter, die nicht nur die Nähe zur Hauptstadt Berlin schätzen, sondern auch die Nähe zur Döberitzer Heide. Fritz Kluchert: „Es gibt ja den Tourismusverein in der Döberitzer Heide, der dort ehrenamtlich die Reitwege pflegt. Ganz viele von unseren Reitern lieben es, in der Heide zu reiten. Sie liegt ja auch gleich auf der anderen Seite der B5 und ist über die eigens gebaute Pferdebrücke und den sich anschließenden, neu von der Gemeinde gebauten Reitweg sehr leicht zu erreichen. Beim Reiten in der Heide vergessen viele ihren Alltag und kommen zur Ruhe.“
Ein Großteil der Kunden kommt tatsächlich aus Berlin. Die meisten reisen in den „Öffnungszeiten“ von 6 bis 22 Uhr mit dem Auto an. Fritz Kluchert, der weiterhin von seinen Eltern unterstützt wird: „Wir sind auch bestens an den ÖPNV angeschlossen und nicht weit vom Bahnhof Dallgow und vom Havelpark entfernt. Viele Kunden schätzen, dass sie aus der Großstadt wirklich ins gemütliche Dorf fallen. Gleich gegenüber von unserem Hofeingang steht die alte Dallgower Dorfkirche, das hat seinen ganz eigenen Charme.“
Ein weiterer Vorteil vom Reitstall Kluchert: Auf dem Gelände ist auch das Schmiedeteam Olaf Till ansässig. Fritz Kluchert: „Gerade jetzt im Winter ist doch ständig etwas mit den Hufen der Pferde. Fällt einmal ein Eisen ab, kann der Schmied sofort helfen. Das war schon oft von großem Vorteil, dass wir den Schmied gleich bei uns vor Ort haben. Natürlich haben wir auch sonst ein Auge auf die Pferde. Da sind wir absolute Profis und sehen auch sofort, wenn es einem Tier nicht gut geht. Eine unserer Mitarbeiterinnen hat auch eine entsprechende Ausbildung, da können wir die Besitzer sofort informieren, wenn uns etwas auffällt. Es gibt ja auch zwei Pferdekliniken in unmittelbarer Nachbarschaft, mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten.“
Direkt auf dem Hof stehen auch zwei Ferienwohnungen zur Verfügung. Sie werden an jeden vermietet, der die Nähe zu Berlin schätzt. Sie können aber auch von Reitern, die einen kurzen Turnierstop einlegen wollen, gern in Kombination mit einer Box für ihr Pferd gemietet werden. (Text/Fotos: CS)
Info: Landwirtschaft und Reitstall Jan Fritz Kluchert , Seegefelder Straße 4, 14624 Dallgow-Döberitz, Tel.: 0162-4785630, www.reitstall-kluchert.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 240 (3/2026).
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