Stromausfall in Berlin: Die Nachfrage nach Kaminen steigt – auch im HARK Kaminstudio in Spandau!
Das war ein großer Schock für alle Betroffenen. Nach einem politisch motivierten Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin fanden sich am 3. Januar auf einmal an die 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen im Südwesten der Hauptstadt ohne Stromversorgung wieder. Es dauerte mehrere Tage, bis Heizung und Kühlschrank wieder funktionierten. Die Folge: Die Nachfrage nach Kaminöfen steigt deutlich. (ANZEIGE)
Matthias Zychla ist Verkaufsleiter für die Firma HARK Kamine – und in dieser Funktion deutschlandweit unterwegs. Der Falkenseer fasst zusammen: „HARK Kamine gibt es bereits seit 1971. Wir feiern also gerade ein Jubiläum – uns gibt es seit 55 Jahren. 62 Niederlassungen findet man im ganzen Land, 400 Mitarbeiter arbeiten für HARK. Das Kaminstudio in Spandau mit seiner riesigen Ausstellung ist in diesem Jahr bereits seit 25 Jahren vor Ort präsent. Auch hier können wir also ein aktuelles Jubiläum feiern.“
Nun spricht alle Welt über die Luft-Wärmepumpe als die große umweltfreundliche Zukunft im Wärmebereich. Haben damit Kamine, Kaminöfen, Kachelöfen, Pelletöfen, Gaskamine, Ethanol-Kamine und Elektrokamine, wie HARK sie im Sortiment hat, endgültig ausgedient?
Matthias Zychla: „Das Gegenteil ist der Fall. Direkt nach dem Stromausfall in Berlin fand ja die Grüne Woche statt. HARK hatte hier einen 160 Quadratmeter großen Stand mit 60 verschiedenen Kaminen aufgebaut. Die Nachfrage war enorm. Die Kunden haben nicht nur geguckt, sondern auch gleich gekauft. Sie alle haben große Angst, dass so ein Stromausfall noch einmal passiert. Und das ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Der Strombedarf wächst stetig, aber das Netz wächst nicht mit. Sogenannte Blackouts können vorkommen – und der Katastrophenschutz sagt ja immer wieder, man soll sich vorbereiten und entsprechend für zwei Wochen Essen und Getränke einkaufen.“
Aber wenn der Strom wegbleibt, dann sieht es auch mit dem Heizen schlecht aus, oder? Matthias Zychla: „Allerdings. Das haben ja die Menschen in Berlin-Zehlendorf im Januar gerade erlebt. Ohne Strom funktionieren weder die Gasheizung noch die Wärmepumpe noch die Ölheizung. Was allerdings funktioniert, ist der klassische Holzkamin. Ein paar Holzscheite reichen aus, und im eigenen Haus ist es wieder wohlig warm. Ein Ofen kann eine Heizleistung bis zu 15 kW bringen. So gesehen ist der Kamin die perfekte Versicherung gegen den nächsten Blackout. Ich empfehle ganz privat noch einen Gasgrill zum Kochen, dann ist man bestens aufgestellt.“
Die Kaminöfen, die HARK anbietet, stehen dank eines eigenen Forschungslabors immer auf dem höchsten Stand der Technik. Matthias Zychla: „Viele Kunden kommen zu uns, weil sie der Schornsteinfeger geschickt hat. Ihr alter Kamin gibt gemäß der Bundesemissionsschutzverordnung zu viel Feinstaub aus und muss entweder mit einem Filter ausgestattet, stillgelegt oder komplett ersetzt werden. Unsere Kamine verbrennen nicht nur äußerst sparsam, sondern sind auch sehr sauber. Die neuen Geräte minimieren nicht nur den Feinstaubausstoß weit über das geforderte Maß hinaus, sondern reduzieren auch den CO2-Ausstoß. Unser ECO Plus Verfahren, das wir 2008 zusammen mit dem Fraunhofer-Institut entwickelt haben, lässt nur noch neun Milligramm Feinstaub pro Kubikmeter verbrannter Luft übrig – erlaubt sind 40. Wir erreichen dabei außerdem einen Wirkungsgrad der Wärme von 90 Prozent. Früher war es genau umgekehrt. 90 Prozent der Wärme gingen über den Schornstein verloren.“
Die weitere Entwicklung des ECO Plus Filters zum ECO Flamme Kat brachte 2025 noch einmal eine Verbesserung der Grenzwerte bei Feinstaub und Schadgase um 70 Prozent im Vergleich zu Kamine ohne Katalysator.
Man kann durchaus sagen: Der Ofen wird wieder cool. Man schaut ins Feuer, sitzt mit der Familie zusammen, genießt die Wärme. Matthias Zychla: „Bei uns Zuhause vergeht in den kalten Monaten kein Wochenende, an denen nicht der Kamin angezündet wird. Dabei reichen vier Stücke Holz für anderthalb Stunden. Ich lege einmal nach – und damit ist der Abend auch schon wieder vorbei.“
Die Kunden, die zu HARK kommen, sind im Schnitt 25 bis 85 Jahre alt. Matthias Zychla: „Ganz weit oben steht der Wunsch nach einem Holzofen mit Stückholz. Wer im Alter kein Holz mehr schleppen möchte, setzt auf einen Pelletofen. Der wird mit 15 Kilo Holzpellets gefüttert, die nach und nach abbrennen. Neu bei uns ist ein Hybridofen, der kann beides – Holzscheite und Pellets.“
Das HARK Kaminstudio in Spandau mit 28 aufgebauten Kaminöfen und 60 Kaminen auf 600 Quadratmeter Fläche hat Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr geöffnet – und am Samstag von 10 bis 16 Uhr. Matthias Zychla: „Hier kann man sich ganz gemütlich die Ausstellung anschauen und sich inspirieren lassen. Unsere Mitarbeiter beraten gern. Inzwischen hat Hark über 1,3 Millionen Kunden begeistern können. Viele kommen nach 20, 30 Jahren wieder zu uns und kaufen sich ein neues, moderneres Gerät. Wir haben in Duisburg extra eine Halle gebaut, in der wir Ersatzteile einlagern. Unsere Idee ist, dass wir auch für einen 30 Jahre alten Ofen noch eine Ersatztür liefern können.“
Ein abschließender Tipp vom Experten? Matthias Zychla: „Auf der Hark-Homepage gibt es inzwischen einen Konfigurator. Mit dem kann man sich seinen ganz persönlichen Lieblingskamin zusammenstellen.“ (Text/Fotos: CS)
Info: HARK Kamin- und Kachelofenbau Berlin-Spandau, Am Juliusturm 13-29, 13599 Berlin, Tel.: 030-33503749, www.hark.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 240 (3/2026).
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