Asiatische Fusionsküche & Sushi: Neueröffnung SumiSen in Staaken!
Nur zwei, drei Minuten hinter der Falkenseer Stadtgrenze hat Anfang Januar das „SumiSen“ in Staaken neu seine Türen geöffnet. Das vietnamesische Restaurant übernimmt die Räumlichkeiten vom „Domian“ und bietet neben Rezepten aus der Heimat eine Fusionsküche mit Einflüssen aus Japan und Thailand an. Großen Wert legen Hani Phung und ihr Onkel Van Hung Phung auf das Sushi. (ANZEIGE)
Im „SumiSen“ kann man sich eine Auszeit vom hektischen Alltag nehmen und sich rundherum kulinarisch verwöhnen lassen. Das Restaurant in Staaken bietet viele Plätze im gemütlich dekorierten Innenraum, erlaubt es bei schönem Wetter aber auch, draußen zu essen.
Im Restaurant hat Mitbetreiberin Hani Phung ein Auge auf den Service. Sie spricht perfekt Deutsch und kümmert sich darum, dass es den Gästen an nichts fehlt. Sie erzählt: „Mein Onkel Van Hung Phung hat bereits in vielen Restaurants in der Küche gearbeitet. Er ist ein toller Koch und hat seine ganz eigene Weise, unsere vietnamesische Küche zuzubereiten. Seine Handschrift erkennt man vor allem in seinen Spezialsoßen, die er in seinem Stil verfeinert hat. Die hausgemachte Honig-Ingwer-Sauce, die scharfe Hoisin-Knoblauch-Sauce, die Zitronengras-Chili-Sauce oder die Teriyaki-Sauce mit feiner Whisky-Soße kann man alle bei uns probieren.“
Wer die typisch vietnamesische Küche kennenlernen möchte, sollte unbedingt die Pho-Suppe bestellen. In Vietnam hat jeder Haushalt sein eigenes Rezept, um stundenlang Knochen auszukochen, damit eine starke und bekömmliche Brühe entsteht, die mit vietnamesischen Reisbandnudeln, Sojasprossen, Frühlingszwiebeln, Koriander und wahlweise mit Rind- oder Hühnerfleisch serviert wird.
Hani Phung: „Ich empfehle auch unseren Mangosalat, den mein Onkel einmal mehr mit einer ganz besonderen selbstgemachte Sauce verfeinert hat.“
Onkel und Nichte legen im „SumiSen“ größten Wert auf eine fernöstliche Fusionsküche, die Einflüsse auch aus anderen Ländern zulässt. Das erkennt man auch am Namen des Restaurants und am Logo. Hani Phung: „Sumi ist japanisch und steht für die schwarze Tinte, die etwa bei der Kalligraphie verwendet wird. Das zeigt sich im schwarzen Pinselstrich unter unserem Logo, auf dem eine traditionelle Lotusblume zu sehen ist. Denn Sen ist vietnamesisch und bedeutet genau das – Lotusblüte. Wir wollten uns einen Namen geben, der eine klare Bedeutung hat.“
Auf der Speisekarte finden sich dem Fusionsgedanken folgend viele leckere Gerichte, die durchaus auch von anderen asiatischen Küchen inspiriert sind.
Hani Phung: „Mein Onkel war bereits in vielen Küchen tätig – und hat hier und dort das eine oder andere Rezept mitgebracht. So haben wir auch thailändisches Pad Thai. Aus dem Japanischen kommen alle Gerichte mit den dicken Udon-Nudeln. In diesem Kontext darf natürlich auch das Sushi nicht fehlen, das wir ganz frisch anrichten. Es ist uns ein Anliegen, Sushi in unserer Staakener Nachbarschaft bekannt zu machen, das kennen viele unserer älteren Gäste tatsächlich noch gar nicht.“
Viele Gäste landen am Ende aber doch wieder bei der vietnamesischen Küche, weil sie eben sehr leicht und bekömmlich ist. Hani Phung: „Wir kochen mit wenig Fett und setzen viel auf frisches Gemüse und auf aromatische Kräuter. Das macht satt, aber nicht müde, und das Essen setzt eben auch nicht an. Manche Gerichte wie etwa die Pho-Suppe passen wir dabei leicht an den europäischen Geschmack an. Bei uns Zuhause würde noch viel mehr Chili mit in die Brühe kommen.“
Wer gar nicht so genau wissen möchte, in welcher asiatischen Küche er gerade unterwegs ist, findet auf der Karte viele bekannte Leckereien. Bei den Vorspeisen gibt es die klassische Sauer-Scharf-Suppe ebenso wie Frühlingsrollen, Sate-Spieße, Hühnchen-Wantans, Glasnudelsalate oder gedämpfte Dumplings.
Ein Geheimtipp der Redaktion: Die Vorspeisenplatte für zwei Personen bringt gleich mehrere Highlights der Karte auf einem riesigen Teller zusammen. Bei den Hauptspeisen darf natürlich die Ente kross mit gedünstetem Gemüse und Reis nicht fehlen – ein ewiger Klassiker.
Das „SumiSen“ hat Dienstag bis Sonntag von 11:30 bis 22 Uhr geöffnet. Unter der Woche gibt es von 12 bis 16 Uhr einen preiswerten Mittagstisch. Hier probiert Van Hung Phung gern neue Gerichte aus, um zu sehen, wie sie ankommen. Ein Lieferdienst rückt im Umkreis von drei Kilometern aus, sobald der Mindestbestellwert von 20 Euro erreicht ist. Weil oft gefragt wird: Die Kartenzahlung ist möglich. (Text/Fotos: CS)
Info: SumiSen – Asiatische Fusionsküche und Sushi, Torweg 148, 13591 Berlin, Tel.: 0176-79903736
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 241 (4/2026).
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