Döner mit griechischem Joghurt in Dallgow-Döberitz: Bistro bei Murat startet direkt am Bahnhof durch!
Murat Dag und sein Team versorgen Dallgow-Döberitz mit den verschiedensten Döner-Spezialitäten. Nun ist der Imbiss umgezogen – von der vorderen Seite des Bahnhofs auf die hintere. Im neu benannten „Bistro bei Murat“ wird nun daran gearbeitet, den Döner zu verbessern. Ein erster Kunstgriff: Griechischer Joghurt in den Soßen macht den Döner leichter und verhindert das Freßkoma. (ANZEIGE)
Über ein Jahr lang hat Murat Dag (42) in der „Villa Döberitz“ sein Dönerfleisch vom Spieß geschnitten. Ende November hat er dort allerdings seine Messer eingepackt – die Pacht war für ihn nicht mehr bezahlbar.
Murat Dag: „Wir haben schon überlegt, alternativ zu einem festen Standort an drei Tagen in der Woche einen Anhänger auf den Marktplatz zu stellen und von hier aus weiter türkische Leckereien zu verkaufen. Dann hat uns aber ein Stammkunde einen Tipp gegeben und uns ein freistehendes Objekt auf der anderen Seite des Bahnhofs empfohlen. Die Vermieterin ist ein Schatz: Hier haben wir uns sofort wohlgefühlt.“
Die ganze Familie hat den neuen Standort umfassend renoviert, um ihn auf den neuen Einsatzzweck vorzubereiten, sogar ein Architekt musste für die Planungen hinzugezogen werden.
Am 28. Februar hat das neue „Bistro bei Murat“ aufgemacht. Vor Ort gibt es den klassischen Döner Kebab mit Kalbfleisch oder aber einen Chicken Döner. Murat Dag: „Am häufigsten wird bei uns der Dürüm Döner bestellt, er lässt sich am einfachsten aus der Hand essen. Auch die Döner Box mit Pommes ist sehr begehrt. Die jungen Leute bestellen ihren Döner am liebsten klassisch, denn der macht richtig satt, ist prall gefüllt und kostet in den nächsten Wochen nur fünf Euro.“
Gern kann man vor Ort auch eine türkische Lahmacun-Pizza bestellen, Falafel probieren, verschiedene Burger verkosten, sich eine Currywurst auf den Teller legen lassen oder Chicken Wings vom Knochen nagen. Murat Dag: „Neu im Vergleich zum früheren Standort sind die hausgemachten Schnitzel und das Brathähnchen vom Spieß. Auch Couscous bereiten wir jetzt selbst zu.“
In allen Döner-Buden gibt es wahlweise Kräuter-, Knoblauch- oder scharfe Soße. Ja, gibt es denn da gar keine Abwechslung? Murat Dag: „Bei uns haben wir die fettige Mayonnaise in den Soßen gegen griechischen Joghurt ausgetauscht. Unsere Kunden lieben das. Demnächst wollen wir unseren Döner zusätzlich auch in einem Pita-Brot anbieten. Das lässt sich noch besser essen und schmeckt klasse.“
Der griechische Joghurt im Döner ist tatsächlich ein geschmacklicher Gamechanger. Der Döner schmeckt nun deutlich leichter und frischer – und liegt anschließend nicht so schwer im Magen.
Murat Dag: „Wir arbeiten weiter daran, die Döner-Welt ein kleines bisschen auf den Kopf zu stellen. So werden wir im April den allerersten Dallgow-Döner vorstellen.“
Viele Kunden legen auf dem Weg zur oder von der Bahn einen kurzen Stop im Imbiss ein. Wer sich die Zeit nehmen möchte, kann seinen Döner oder seinen Burger natürlich auch im Bistro selbst essen. Es gibt extra ein Séparée, in dem man sich an die bereitstehenden Tische setzen kann. Auch im Freien kann man sitzen.
Murat Dag: „Ab zehn Euro kann man bei uns mit Karte bezahlen. Zurzeit arbeiten wir an einem eigenen Lieferdienst über WhatsApp. Ab einem Bestellwert von Euro wollen wir dann in Dallgow-Döberitz, in Falkensee und in Elstal liefern.“
Bei Murat stehen auch Frauen am Drehspieß: Der Döner-Laden soll keine reine Männerdomäne sein. (Text/Fotos: CS)
Info: Bistro bei Murat, Märkischer Platz 1, 14624 Dallgow-Döberitz, Tel.: 03322-2308320
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 241 (4/2026).
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