Shiatsu in Dallgow in der Naturheilpraxis Kathrin Heymann: Mit Daumendruck zur inneren Balance!
Seit sechs Jahren betreibt Kathrin Heymann ein paar hundert Meter vom Dallgower Bahnhof entfernt ihre kombinierte Physiotherapie- und Naturheilpraxis. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Shiatsu, eine fernöstliche Behandlungsform, deren Namen man auch mit „Daumen- oder Fingerdruck“ übersetzen könnte. Die Wurzeln vom Shiatsu liegen in der traditionellen japanischen und chinesischen Gesundheitslehre. (ANZEIGE)
In ihrer Heilpraxis verbindet Kathrin Heymann (58) die klassische Physiotherapie mit Methoden aus der Naturheilkunde. Manche Menschen wenden sich an Frau Heymann zunächst wegen ganz konkreter Beschwerden – und lernen während der Behandlung erstmals Shiatsu kennen. Andere haben über Shiatsu gelesen oder kommen auf Empfehlung. Die dritte Gruppe sind diejenigen, die bereits gute Erfahrungen gemacht haben und regelmäßig eine Behandlung in Anspruch nehmen.
Während Yoga der Bevölkerung vertraut ist, ist Shiatsu für viele Menschen noch völlig unbekannt. Als regelmäßige Anwendung, etwa einmal im Monat oder alle sechs Wochen gebucht, schenkt Shiatsu Raum für Entspannung und Ausgleich – körperlich wie seelisch. Denn Körper, Geist und Seele wirken stets zusammen.
Shiatsu folgt einer ganzheitlichen Philosophie. Im Mittelpunkt steht immer die Lebensenergie, das Ki (oder Chi), das alles durchdringt – nicht nur den menschlichen Körper, sondern auch das, was uns umgibt und miteinander verbindet. Ziel der Behandlung ist es, diese Energie wieder ins Fließen zu bringen, sich selbst zu spüren und in Kontakt mit den eigenen Potenzialen zu gelangen. Es geht um Wahrnehmung, Verbundenheit und darum, sich selbst wieder näherzukommen.
Dabei ist Shiatsu weit entfernt von einer klassischen Massage. Rücken- oder Nackenschmerzen werden nicht gezielt behandelt, sondern als Teil eines Gesamtkonzepts betrachtet. Blockaden entstehen nicht selten auf psychosomatischer Ebene – Stress, innere Anspannung oder emotionale Belastungen können sich so körperlich bemerkbar machen. Genauso kann körperliche Belastung auf die Psyche wirken. Shiatsu setzt genau hier an: Durch achtsamen Druck mit beiden Händen „lehnt“ sich Kathrin Heymann in bestimmte Körperpunkte entlang eines alle Körperteile verbindenden, sogenannten Meridiansystems hinein – und unterstützt den Ausgleich und den freien Fluss der Lebensenergie. Die Berührungen wirken tief und fördern Selbstwahrnehmung, Ruhe und innere Balance.
In der Naturheilpraxis sind Menschen jeden Alters sehr willkommen. Von der Schlaganfallpatientin Mitte 70, die sich Shiatsu regelmäßig von ihrem Pflegegeld gönnt, bis hin zum Säugling. Auch bei einer Schwangerschaft, Entwicklungsverzögerungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder motorischen Auffälligkeiten kann die Shiatsu-Methode unterstützend begleiten.
Jede Behandlung beginnt mit einem Gespräch und einem bewussten „Ankommen“. Durch Berührung, gezielte Fragen und das Wissen um die fünf Wandlungsphasen – Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz – gewinnt Kathrin Heymann ein Bild vom energetischen Zustand ihrer Patienten. Die Behandlung erfolgt in bequemer Kleidung auf einer Matte am Boden, ist aber auch im Sitzen oder auf einer Liege möglich. Ob die Wirkung eher körperlich, psychisch oder spirituell erlebt wird, ist individuell. (Text/Foto: Sandy Kolbuch)
Info: Naturheilpraxis Kathrin Heymann Bahnhofstraße 158b, 14624 Dallgow-Döberitz, Tel.: 03322-4364756, www.heilpraxis-dallgow.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 239 (2/2026).
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