Im Miezhaus in Schönwalde-Glien: Heike Ranwig kümmert sich tageweise um Gast-Katzen!
Wohin mit der eigenen Katze, wenn es aufgrund eines anstehenden Urlaubs oder eines überraschenden Krankenhausaufenthalts nicht möglich ist, sich um das geliebte Tier zu kümmern? In diesem Fall lädt Heike Ranwig die Katzen gern tageweise in ihre neu gegründete Katzenpension ein. In ihrem „kleinen Miezhaus“ werden die Katzen zusammen in der Gruppe versorgt. Dabei können sie sich sowohl im Freien als auch im Haus aufhalten. (ANZEIGE)
Tiere sind ihre Passion. Heike Ranwig (56) stammt aus Berlin-Reinickendorf, lebt aber seit 1995 in Schönwalde-Glien: „Seit 2002 gibt es bei mir im Haus meinen Hundesalon Diva. Wenn man ihn im Internet googelt, steht da aber: dauerhaft geschlossen. Das stimmt so nicht ganz. Ich arbeite weiter als Hundefriseurin, nehme aber keine neuen Kunden mehr an. Das ist wirklich ein echter Knochenjob. Ich versuche das sogar etwas zu reduzieren.“
Von 2012 bis 2018 hat Heike Ranwig schon einmal eine Katzenpension geführt – und bringt entsprechend viel Erfahrung mit: „Mit dem kleinen Miezhaus lasse ich die Katzenpension wieder neu aufleben – aber mit einem neuen Konzept und mit neuen Regeln. Es wird alles ein bisschen kleiner, frei nach dem Motto ‚weniger ist mehr‘. Ich möchte mich einfach noch besser und intensiver um jede einzelne Katze kümmern können.“
Zurzeit wird vor Ort in der Lindenallee 1 noch ordentlich gewerkelt, gehämmert und gesägt. Denn die Katzen bekommen ihr eigenes Domizil mit einem eigenen Innen- und Außenbereich. So können die Katzen im Warmen bleiben, aber auch gern über eine Katzenklappe ins Freie wechseln. Der Außenbereich ist komplett eingezäunt, sodass die Katzen nicht entwischen können – „es ist ein echter Hochsicherheitstrakt“. Sowohl innen wie auch außen entstehen gerade zahlreiche Klettermöglichkeiten und höher gelegene Ausguckflächen, was dem Naturell der neugierigen Katzen sehr zugute kommt. Heike Ranwig: „Ich habe viele Ideen und wir arbeiten daran, das alles so schnell wie möglich umzusetzen.“
Im „kleinen Miezhaus“ gibt es feste Abhol- und Bringzeiten. Von Montag bis Freitag liegt der Zeitslot zwischen 17 und 18 Uhr, am Samstag von 10 bis 11 Uhr. Eine Unterbringung kostet bei zwei bis vier Tagen 20 Euro pro Tag, bei einer längeren Verweildauer reduziert sich der Preis.
Heike Ranwig: „Ich brauche die Zusicherung, dass die Katzen, die zu uns kommen, regelmäßig eine Wurmkur enthalten und gegen Flöhe behandelt sind. Meine Gastkatzen werden nicht einzeln gehalten, sondern in Gruppen. Meiner Erfahrung nach funktioniert das wunderbar, da Katzen meist nur in ihrem gewohnten Zuhause territorial agieren, nicht aber in einer fremden Umgebung. Wir schaffen aber drinnen wie draußen zusätzliche Räumlichkeiten, um eine Katze zur Not auch einmal einzeln versorgen zu können.“
In der Katzenpension warten auf die Tiere viele Spielzeuge und natürlich gibt es auch eine echte „Vollpension“ mit gutem Nass- und Trockenfutter. Heike Ranwig: „Viele Katzenbesitzer haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie verreisen und ihre Katze bei mir lassen. Denen schicke ich oft Fotos und kurze Videos und schreibe ihnen, wie es ihrer Katze geht. Das beruhigt die Katzeneltern sehr. Ich beschäftige mich auch intensiv mit den Katzen, sodass ich bei jedem Tier ganz genau sagen kann, wie gut es sich macht. Oft ist es so, dass die Tiere zwei, drei Tage noch recht verhalten reagieren und dann regelrecht angekommen sind. Viele Katzen sind ja auch regelmäßig bei mir.“ (Text/Foto: CS)
Info: Das kleine Miezhaus, Heike Ranwig, Lindenallee 1, 14621 Schönwalde-Glien, Tel.: 0170-4151545
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 239 (2/2026).
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