Betreut mit Herz in Falkensee: Häuslicher Betreuungsdienst ist im Havelland unterwegs!
Der „Betreuungsdienst mit Herz“ schickt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Falkensee aus ins ganze Havelland. Senioren mit einem Pflegegrad haben einen Anspruch auf eine alltagsnahe Hilfe. Der Betreuungsdienst von Chefin Janine Klitzsch hilft ihren Klienten ganz in diesem Sinne bei Besorgungen, begleitet sie zum Arzt und bietet ihnen auch eine unterstützende Hauswirtschaft an. (ANZEIGE)
Der „Betreuungsdienst mit Herz“, zu dem auch ein eigener Fahrdienst für Krankenfahrten gehört, ist in den letzten Jahren ordentlich gewachsen. Am 1. April 2025 ist die Falkenseer Firma in deutlich größere Räume in der Straße der Einheit umgezogen. Von hier aus werden nun alle Einsätze koordiniert.
Janine Klitzsch (46) hat die Firma „Betreuungsdienst mit Herz“ gegründet: „Wir unterstützen ältere Menschen, Kinder mit Einschränkungen oder Klienten mit einer Behinderung, die Zuhause eine Unterstützung benötigen. Wir helfen dabei, den Alltag besser zu bewältigen, damit die Betroffenen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. Man denke da vor allem an Senioren, die nicht mehr dazu in der Lage sind, ihre Wäsche zu waschen oder die Spülmaschine auszuräumen. Darum kümmern wir uns sehr gern. Bei unserer Arbeit geht es aber auch darum, unsere Klienten zum Arzt zu begleiten, mit ihnen spazieren zu gehen, den Einkauf zu erledigen, die Balkonkästen zu bepflanzen oder bei der Hauswirtschaft zu helfen. Manchmal geht es auch nur darum, den Menschen Zeit zu schenken, um mit ihnen Kaffee zu trinken oder Kuchen zu essen. Ganz wichtig ist: Wir sind kein Pflegedienst, wir sind ein Betreuungsdienst. Wir dürfen nur niederschwellige Betreuungsleistungen erbringen.“
Wer einen Pflegegrad 1 besitzt, hat bereits vom Gesetzgeber aus Anspruch auf 131 Euro im Monat, die für den Betreuungsdienst aufgewendet werden können. Steigt der Pflegegrad, erhöht sich auch die finanzielle Hilfe, sie stammt dann aber mitunter aus anderen Töpfen wie etwa der Verhinderungs- oder der Kurzzeitpflege.
Janine Klitzsch: „Diese Gelder verfallen nicht. Sie lassen sich ansparen. Deswegen steht oft zu Beginn unserer Betreuung ein höherer Betrag zur Verfügung und wir können unsere Klienten zunächst engmaschiger betreuen. Tatsächlich wissen viele Senioren mit Pflegegrad oft gar nicht, dass ihnen diese Gelder zustehen – und rufen sie deswegen nicht ab. Dabei können wir vielen Menschen ihren Alltag durchaus erleichtern und schöner gestalten.“
Kommt es zu einem Kontakt mit einem neuen Klienten, folgt ein Erstgespräch, das in der Regel vor Ort beim Kunden durchgeführt wird. Janine Klitzsch: „Dabei schauen wir, was stellen sich die Klienten vor, was haben sie für einen Bedarf? Meistens sind wir anschließend immer für zwei Stunden am Stück in der Woche bei unseren Senioren, damit wir die Zeit haben, etwa einen Wocheneinkauf zu begleiten, das dauert ja. Oder wir kochen zusammen. Wir sind kein Putzdienst, aber oft sorgen Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen dafür, dass einfache Dinge wie einmal Durchwischen oder Staubsaugen nicht mehr funktionieren. Da helfen wir dann auch. Gerade da, wo die Kinder weit weg wohnen, ist Einsamkeit oft ein Thema. Da sind die Senioren schon froh, wenn ihnen jemand ein Ohr schenkt.“
Den „Betreuungsdienst mit Herz“ gibt es seit vier Jahren, zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Einsatz, die möglichst immer ihre fest zugewiesenen Klienten betreuen. (Text/Foto: CS)
Info: Betreuungsdienst mit Herz, Straße der Einheit 112, 14612 Falkensee, Tel.: 0172-1491124, www.mit-herz-betreut.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 239 (2/2026).
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