Interaktive Ausstellung: Bienenstarkes Erlebnis im Havelpark Dallgow!
Bienen sorgen maßgeblich dafür, dass das Leben auf unserem Planeten funktioniert. Sie bestäuben unermüdlich die Blüten der Pflanzen – und machen so das saftige Obst auf unseren Tellern erst möglich. Auch den süßen Honig gäbe es ohne die fleißigen Nektarsammlerinnen nicht. Im Havelpark sorgte nun eine interaktive Ausstellung mitten in den Gängen dafür, dass Kinder und Erwachsene mehr über die nützlichen Insekten lernen konnten.
An die 80 Geschäfte sorgen im Havelpark Dallgow (www.havelpark-dallgow.eu) dafür, dass sich die Dinge des täglichen Lebens bei einer Stippvisite einkaufen lassen. Neue Kleidung, Bücher, Schmuck, ein Fischbrötchen auf die Hand, edle Parfums, die Tageszeitung von heute, neue Turnschuhe, frisch gebackene Brötchen oder der Wocheneinkauf: Alles lässt sich vor Ort besorgen und erledigen.
Jeden Tag strömen viele tausend Menschen durch die Gänge, die von einem Ladengeschäft zum nächsten führen. Um den Besuchern auf ihren Wegen etwas zu bieten, finden vor Ort immer wieder besondere Events, Aktionen und eben auch interaktive Ausstellungen statt.
Center-Manager Ralph Teuber: „Nach der Weihnachtszeit, in der wir den Havelpark mit einer schönen Weihnachtsdekoration versehen haben und in der es viele Aktivitäten rund ums Fest gegeben hat, ist nun unsere interaktive Bienenausstellung unsere erste große Aktion im neuen Jahr 2026.“
Die große Bienenausstellung startete am 7. Februar und läuft noch bis zum 28. Februar. In allen Gängen warten große Schautafeln, riesige 3D-Modelle und interaktive Bildschirme darauf, jede Menge Wissen zum Thema Biene zu vermitteln. Die Ausstellung von Dekorateur Marko Hoffman begeistert Kinder ebenso wie Erwachsene.
Per Knopfdruck können die neugierigen Besucher Filme abspielen, bei einer übergroßen Biene gezielt einen riesigen Giftstachel ausfahren, die inneren Organe in einem Bienenmodell bunt aufleuchten lassen, einen mechanischen Flügelschlagsimulator ausprobieren oder aber einen großen Bären dabei bestaunen, wie er sich gerade anschickte, Honig aus den Waben der Bienen zu stehlen. „Anfassen ganz besonders erwünscht“ heißt es hier zur großen Freude der Kinder.
Ansonsten gibt es sehr viel zu lernen. Denn die zahllosen Schautafeln erklären nicht nur, wie ein Bienenvolk strukturiert ist, wie der Honig entsteht oder wie sich ein Imker um seine Bienen kümmert. Die Schautafeln informieren auch ebenso anschaulich wie ausführlich, wie eine Welt ohne Bienen aussehen würde, was Killerbienen sind, warum Ameisen eigentlich Taillenwespen sind, wie Bienen als Superschnüffler im Kampf gegen Drogen helfen können oder dass Hummeln eigentlich nur besonders dicke und haarige Bienen sind.
Warum engagiert sich der Havelpark eigentlich so sehr und stellt eine so umfassende Ausstellung auf die Beine? Ralph Teuber: „Ich glaube, es ist sehr wichtig, in einem guten Einkaufszentrum immer auch Erlebnisse und Aktivitäten anzubieten, die wichtige Themen in den Fokus stellen. Ich bin schon sehr lange Center Manager für verschiedene Center in Berlin und im Umland. Ich habe über die Jahre ein gutes Netzwerk aufgebaut. Die Bienenausstellung konnte ich vor einigen Jahren schon einmal erfolgreich in einem anderen Center durchführen. Da gab es eine außerordentlich positive Resonanz. Das Thema Bienen beschäftigt uns schließlich alle. Da geht es um Nachhaltigkeit, um unsere Natur, aber auch um die Frage, ob es ohne Bienen überhaupt Leben auf unserem Planeten geben kann.“
Wer glaubt, bereits alles zum Thema Bienen zu wissen, wird in der Ausstellung eines Besseren belehrt. Die Infotafeln informieren darüber, dass es durch die sinkende Zahl an Imkern inzwischen zu wenig Bienen für die Bestäubung der Kulturpflanzen in der Landwirtschaft gibt. Hier kommen nun „Obstmacher“ zum Einsatz, dass sind Leute, die ihre Bienenvölker gezielt für Bestäubungsdienste vermieten. Nicht minder interessant: Wie atmet eine Biene eigentlich? Nämlich über Luftschläuche, die den ganzen Körper durchziehen und in die Luft gepumpt wird.
Ralph Teuber: „Im Rahmen der Ausstellung konnten wir Imker aus Dallgow-Döberitz gewinnen, die an den Samstagen nicht nur ihren Honig vor Ort verkauft, sondern auch Fragen der Besucher beantwortet haben. Wir haben außerdem Führungen durch die Ausstellung angeboten und eine lebensgroße Biene im Kostüm hat kleine Präsente an die Kinder verschenkt.“
Lea Jobisch war ebenfalls in der Ausstellung unterwegs – als „Bienenleiterin“. Sie verteilte Honigbonbons und Eisgutscheine aus ihrem großen Korb an alle Kinder: „Die Kinder haben die Ausstellung ganz toll angenommen. Vor allem die interaktiven Module haben ihnen viel Spaß gemacht.“ (Text/Fotos: CS)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 240 (3/2026).
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