Auf Holz klopfen: 30 Jahre „Parkett Spielberg“ in Falkensee!
Am Ende sorgt ein richtig edler Parkettfußboden noch immer für das allerschönste Raumklima in einem Haus. Meint jedenfalls Parkettlegermeister Jörn Spielberg. Und er muss es ja wissen: Seine Falkenseer Firma „Parkett Spielberg“ wird Anfang März 30 Jahre alt. Seinen Job liebt Jörn Spielberg noch immer. Und am schönsten ist es, wenn ein Kunde über die Stränge schlägt und etwas Besonderes haben möchte – etwa einen Dielenboden mit acht Meter langen Brettern. (ANZEIGE)
Viele junge Familien achten zunächst einmal aufs Geld – und entscheiden sich nicht für Parkett, sondern für einen anderen Fußbodenbelag. Jörn Spielberg (52) weiß aber, dass sich das mit den Jahren ändert: „Ein gut verlegter Parkettboden hält bei guter Pflege jahrzehntelang. Und falls sich irgendwann erste Gebrauchsspuren zeigen, schleift man das Parkett einfach ab und versiegelt es wieder – schon sieht es wieder aus wie neu.“
Im März sind es bereits 30 Jahre, seit denen die Firma „Parkett Spielberg“ in der „Glitzerstadt“ Berlin und im Havelland unterwegs ist. Mit fünf Mitarbeitern setzen die Holzexperten die Wünsche der Kunden um – von denen viele überzeugte Wiederholungstäter sind. Jörn Spielberg: „Im Havelland sind es weniger die Gewerbetreibenden, sondern eher die privaten Hausbesitzer, bei denen wir einen Parkettboden einrichten sollen. Dabei empfehlen wir gern einen Parkettboden aus Eiche. Die Eiche ist sehr hart, sodass die Haustiere keine Kratzer im Holz hinterlassen. Und das Holz arbeitet nur sehr wenig und sehr verzögert. So kann es problemlos auf einer Fußbodenheizung verlegt werden und bildet auch bei einem sehr trockenen Raumklima keine störenden Fugen aus. Man sagt, die Buche ist hingegen sehr schnell nervös und reagiert deutlich sichtbar auf kleinste Veränderungen im Raumklima. Wir sagen deswegen, die Buche gibt erst dann Ruhe, wenn sie im Ofen ist.“
Spätestens, wenn beim eigenen Haus nach 20, 30 Jahren die erste große Renovierungs- und Sanierungsphase ansteht, setzen viele Auftraggeber auf den Werkstoff Holz, wenn es um ihren Fußboden geht. Zumal sich mit dem Parkettboden auch visuelle Akzente setzen lassen. Jörn Spielberg: „Es gibt ja viele Farbtönungen beim Parkett, wie man jederzeit in unserer kleinen Hausausstellung in Falkensee sehen kann. Hinzu kommt, dass es verschiedene Verlegeformen beim Parkett gibt – etwa als Stabparkett, im Landhausstil, als französischer Fischgrat oder im deutschen oder englischen Leiterverband. Der ungarische Fischgrat mit seiner Verlegetechnik im 45- oder 60-Grad-Winkel ist gerade wieder sehr im Kommen.“
Wer es noch eine Ebene edler und robuster haben möchte, setzt auf ein Massivparkett oder auf Dielen. Ein Massivparkett besteht nicht aus einer sehr dünnen edlen Nutzschicht über einem robusten Kiefernuntergrund, sondern aus einem Vollstab in nur einer Holzsorte. Dieses Parkett hält fast für die Ewigkeit, weil man es immer wieder neu abschleifen kann. Jörn Spielberg: „Und dann gibt es da noch die Dielen. Sie sind in der Regel 30 Zentimeter breit, können aber bis zu acht Meter lang sein – so, wie sie aus dem Baum geschnitten werden. Das ist natürlich immer ein besonders schöner Auftrag, da freuen wir uns sehr.“
Sorge bereitet dem Meister nur eins: „Wir könnten im Betrieb auch ausbilden, aber wir bekommen keine Bewerbungen. Das ist unsere Sorge: Dass wir nicht mehr arbeiten können, weil uns der Nachwuchs fehlt.“ (Text/Foto: CS)
Info: Parkett Spielberg, Inh. Jörn Spielberg, Finkenkruger Straße 49, 14612 Falkensee, Tel.: 03322–2896944, www.parkett-spielberg.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 239 (2/2026).
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