Markus Gauder fährt Sie: Der persönliche Fahrservice aus dem Havelland!
Markus Gauder ist den ganzen Tag unterwegs – im Auto. Mit seinem Hyundai Staria präsentiert er sich als Fahrdienst aus dem Havelland. Er kümmert sich um Kurierfahrten, fährt Geschäftsleute ans Ziel, lädt zu Seniorenfahrten ein und befördert Reisende zum Flughafen BER. Am häufigsten wird er aber inzwischen für Patientenfahrten gebucht: Er bringt Patienten ins Krankenhaus und holt sie nach einer Behandlung auch gleich wieder ab. (ANZEIGE)
Markus Gauder (53) stammt aus Berlin-Spandau. Mit seiner Familie lebt er aber bereits seit 13 Jahren in Dallgow-Döberitz. Hier hat er auch sein Unternehmen Gaudi-Transfair gegründet: „Ich habe ein Auto und fahre Menschen von A nach B. Dass ich so schnell Erfolg mit meinem kleinen Business habe, hätte ich nie gedacht. Der Bedarf ist einfach riesengroß.“
Kurierfahren, Geschäftsfahrten, Seniorenausflüge: Es gab auf dem Papier so viele theoretische Gründe, warum man Gaudi-Transfair buchen sollte. Bei der Personenbeförderung gibt es im Grunde aber nur zwei Einsatzgebiete, die sich im Alltag auch wirklich durchgesetzt haben.
Markus Gauder: „Etwa zehn Prozent meiner Aufträge haben etwas mit privaten oder geschäftlichen Reisen zu tun. Die Menschen wollen zum Flughafen BER. Die Anbindung mit der Bahn ist aber zurzeit aufgrund der aktuellen Sanierungsarbeiten kaum möglich. Natürlich könnte man selbst mit dem Auto fahren und es vor Ort stehen lassen. Das kann aber sehr teuer werden. Viele buchen mich, weil ich zuverlässig und pünktlich bin, weil in mein großes Auto viele Koffer passen – und weil ich meine Gäste nicht nur zum Flughafen bringe, sondern sie nach der Reise gern wieder abhole. Preislich liege ich zwischen einem klassischen Taxi und einem Uber.“
Die verbleibenden 90 Prozent aller Fahrten entfallen auf ein komplett anderes Ziel: Es handelt sich dabei um Krankenfahrten. Die Patienten kommen dabei aus dem ganzen östlichen Havelland und aus Berlin-Spandau.
Markus Gauder: „Mit mir fahren meist Patienten, die täglich oder öfter in der Woche ins Krankenhaus müssen, meist für eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie. Ich fahre sie in alle umliegenden Krankenhäuser, vor allem aber ins Vivantes oder ins Waldkrankenhaus in Spandau. Auch die Charité ist mit dabei.“
Der Krankentransport, der zurzeit leider noch nicht völlig barrierefrei auch für Rollstuhlfahrer angeboten werden kann, muss übrigens nicht von den Patienten selbst bezahlt werden. Abgerechnet wird über die Krankenkassen. Markus Gauder: „Ich habe Verträge mit allen mir bekannten Krankenkassen und kann mit ihnen direkt abrechnen. Die Krankenkassen haben Listen mit den bei ihnen gemeldeten Fahrdiensten. So können die Kunden mit mir in Kontakt treten – sie finden meine Nummer auf dieser Liste.“
Markus Gauder hat 2024 mit seinem Fahrdienst begonnen, noch ist er Alleinunternehmer: „Meine Frau macht gerade den P-Schein und könnte mich anschließend auch vertreten, falls ich einmal krank werde. Ich denke natürlich auch daran, mit der Firma weiter zu wachsen. Ich könnte ja noch ein Auto kaufen und einen Fahrer einstellen. Aber dieser Plan steht frühestens für 2027 auf der Agenda.“
Wenn Markus Gauder noch Zeit für seine Familie findet, dann fahren alle zusammen gern in einen großen Freizeitpark – etwa in den Heidepark Soltau oder in den Europa-Park bei Rust. Zuhause schätzt der Vielfahrer seinen Garten und seinen Pool: „Mein Kleiner ist nämlich eine echte Wasserratte.“ (Text/Foto: CS)
Info: Gaudi-Transfair, Kleiststraße 150, 14624 Dallgow-Döberitz, Tel.: 0172-3588828, www.gaudi-transfair.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 238 (1/2026).
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