Neu: Janina Stark-Wietzoreck aus Falkensee räumt auf – die ganz große Ordnungsliebe!
Aufräumen besteht im hektischen Alltag oft darin, alles, was gerade stört, einfach in Schubladen oder Schrankfächern verschwinden zu lassen. Bis irgendwann nichts mehr hineinpasst und man sich in seiner eigenen Wohnung nicht mehr wohlfühlt, weil man nichts mehr findet. Wer feststellt, dass sich aus eigener Initiative keine Lösung findet, bucht den Aufräum-Service von „Ordnungsliebe“. Seit Anfang Dezember 2025 hilft Janina Stark-Wietzoreck aus Falkensee Mitmenschen dabei, wieder Struktur, Leichtigkeit und Übersicht in ihr Zuhause – und oft auch in ihr Leben – zu bringen.
Janina Stark-Wietzoreck (44) ist seit 13 Jahren Mitgeschäftsführerin der Falkenseer Firma Starkland Personaldienstleistungen. Sie ist außerdem zweifache Mutter, Ehefrau – und nun auch Gründerin ihres zweiten Standbeins „Ordnungsliebe“.
Die Idee dazu trug sie lange mit sich herum, doch zwischen Beruf und Familienalltag fehlte ihr bislang der Mut – und vor allem die Zeit, um aus der Idee ein Konzept zu machen. Heute sind die Kinder selbstständiger, der Raum für Neues ist da. Erste Konzepte testete sie im Freundeskreis, ihr Bruder bestärkte sie schließlich, den Schritt zu wagen. „Es geht nicht darum, dass Zuhause alles perfekt ist“, sagt Janina Stark-Wietzoreck (Instagram: ordnungsliebe-by-janina, Mail: info@ordnungsliebe-janina.de). „Aber viele Menschen haben gar kein System, wenn es um das Weg- und Aufräumen ihrer Besitztümer geht. Und genau da möchte ich ansetzen und helfen.“
Ordnung, so ihre Erfahrung, erleichtert vor allem den Familienalltag. „Wir leben im Überkonsum“, erklärt sie. „Drei Kaffeemaschinen, doppelte Küchenhelfer, Schränke, die aus allen Nähten platzen – die Ordnung fängt beim Ausmisten an.“
Kaputte Boxen, leere Verpackungen, Dinge, die seit Jahren nicht mehr benutzt wurden: Vieles verstopft Abstellflächen, Schubladen und Schränke – und sorgt für eine ebenso konstante wie frustrierende Unordnung. Janina Stark-Wietzoreck: „Ich schaue mir Schubladen, Schränke und Abstellflächen an, frage, was wirklich gebraucht wird und mache Vorschläge für eine neue Struktur der Ordnung, die im Alltag auch tatsächlich funktioniert.“
Entscheiden müssen die Kunden am Ende selbst, welche Vorschläge sie übernehmen. „Manchmal muss man eine neue Ordnung erst auf sich wirken lassen.“ Das gilt übrigens auch für ihren eigenen Haushalt. Mit einem Schmunzeln erzählt sie, dass ihr Mann anfangs regelmäßig nach der Garagenfernbedienung gesucht hat, die nun endlich einen festen Platz im Flur bekommen hat. „Heute findet er sie wie durch eine Wunder – ganz ohne Suchen.“
Ordnung bedeutet für Janina Stark-Wietzoreck vor allem eins: Struktur. Dinge, die „kunterbunt herumliegen“, triggern sie. Schuhe vor dem Schuhschrank, Spielzeug ohne festen Platz – das sind in ihren Augen alles kleine störende Unruheherde.
Genau hier setzt sie an – mit kleinen Handgriffen oder Tipps für ihre Kunden. Ein Reinigungs- und Putzservice ist ganz bewusst kein Teil des Konzepts. „Das müssen die Kunden schon selbst leisten“, sagt sie offen.
Vor jeder Zusammenarbeit gibt es ein kostenloses Erstgespräch, per Videokonferenz oder persönlich. „Dabei spüre ich schnell, ob es passt.“ Der Einblick in private Räume ist natürlich sehr intim – Küchen öffnen sich dabei leichter als Kleiderschränke; Unterwäsche-Schubladen sind oft das letzte Tabu. Für Janina Stark-Wietzoreck gehört Fingerspitzengefühl dazu: „‚Ordnungsliebe‘ ist eine Mischung aus ein bisschen Psychologie, Aufräumen und es sich gemütlich machen. Oft wird es persönlich. Wie beim Friseur – man kommt ins Reden.“ (Text/Foto: Sandy Kolbuch,cs)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 238 (1/2026).
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