Spielerisch Englisch erleben aus Falkensee: Eure spielerische Sprachschule für Kinder von der Kita bis zum Ende der Grundschule!
Wer Englisch sprechen kann, kommt in der ganzen Welt zurecht, kann sich verständigen und findet schnell neue Freunde. Da Kinder besonders schnell lernen, haben Melanie Müller und Christian Kleber aus Falkensee das Unternehmen „Spielerisch Englisch erleben“ gegründet. Ihre Idee: Kinder lernen mit viel Spaß auf eine ganz spielerische Weise bereits in der Kita oder in der Grundschule die englische Sprache kennen. Das Konzept kommt an: 44 Kitas und Grundschulen arbeiten bereits mit „Spielerisch Englisch erleben“ zusammen, über 1.600 Kinder wurden so für die englische Sprache begeistert. (ANZEIGE)
Melanie Müller (31) entdeckte ihre Begeisterung für die englische Sprache im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres für die Friedensorganisation EIRENE e.V. In einem Cross Community Center in Nordirland hat sie die englische Sprache lieben gelernt: „EIRENE hat es mir ermöglicht, viele Orte auf der ganzen Welt zu besuchen. Dabei habe ich viele tolle Menschen kennengelernt und auch Freunde gefunden. Warum war mir das möglich. Weil ich mich dank meiner Englisch-Kenntnisse überall verständigen konnte. Diese Freiheit, überall auf der Welt verstanden zu werden und neue Freunde zu finden, das möchte ich gern schon unseren Kindern mit auf den Weg geben.“
Als eine Bekannte sie fragte, ob sie denn nicht einmal in einer Kita Englischstunden anbieten könnte, war der Grundstein für „Spielerisch Englisch erleben“ gelegt. Heute wird das spielerische Englisch-Lernprogramm bereits in 44 Kitas und Schulen angewendet, darunter in Falkensee, Brieselang, Nauen, Oranienburg, Pausin, Perwenitz, Ketzin und Berlin. Weitere Orte – darunter Dallgow-Döberitz – stehen bereits in den Startlöchern.
Während Melanie Müller und ihr inzwischen sechsköpfiges Team täglich in Kitas und Schulen unterwegs sind, um den Kindern mit viel Spaß und Freude die englische Sprache näherzubringen, hält ihr Lebensgefährte Christian Kleber (36) im Hintergrund alle organisatorischen Fäden zusammen. „Wir möchten den Eltern zusätzliche Wege ersparen. Deshalb gehen wir dorthin, wo die Kinder ohnehin schon sind – in ihrer vertrauten Umgebung“, erklärt er. Für alle, die nicht über die Kita oder an der Schule am Lernprogramm teilnehmen können, gibt es zusätzliche Kurse im Bürgerhaus Finkenkrug.
Das spielerische Angebot richtet sich an Kinder ab vier Jahren, es gibt kostenlose Probestunden und einen Monat Probezeit zum Ausprobieren des Angebots. Die Lerninhalte sind nach Themen aufgebaut, die jeweils vier Wochen lang begleitet werden. „Wir starten immer mit den Basics – Farben, Tiere, Zahlen“, erzählt Melanie. „Dann tauchen wir in neue Themenwelten ein, etwa Familie, Unterwasserwelt oder Weltraum. Am Ende gibt es ein kleines Abschlussprojekt, das die Kinder mit nach Hause nehmen und ihren Eltern zeigen können.“
Christian ergänzt: „Wir nennen es eine Sprachreise. Und auf jeder Station begegnen wir neuen Wörtern – und wiederholen alte, damit sie sich festigen.“
Individuell bleibt das Angebot trotzdem: Eine Sport-Kita bekommt mehr Bewegungsspiele, eine Wald-Kita mehr Naturthemen – alles in Absprache mit den Einrichtungen. Besonders wichtig ist dem Team, dass die Bezugspersonen möglichst konstant bleiben: „Kinder lernen leichter, wenn sie Vertrauen haben.“
Warum soll der spielerische Sprachunterricht schon so früh beginnen? „Weil Kinder noch keine Angst vor Fehlern haben. Vierjährige probieren aus, sie wiederholen und sprechen einfach drauflos. In der Schule dagegen taucht oft die Sorge auf, etwas ‚falsch‘ zu machen. Da braucht es viel Einfühlungsvermögen“, sagt Melanie Müller.
Regelmäßig lädt das Team zu Elternabenden ein, zusätzlich gibt es Eltern-Kind-Kurse, in denen Familien gemeinsam lernen und erfahren, wie leicht sich Englisch im Alltag aufgreifen lässt – beim Spielen, Singen, Basteln.
In der Geschwister-Scholl-Schule ist „Spielerisch Englisch erleben“ inzwischen seit zweieinhalb Jahren etabliert – bereits ab der ersten Klasse, obwohl der reguläre Englisch-Unterricht erst in Klasse drei beginnt. Wer möchte, kann nahtlos von der Kita über die Grundschule hinweg im Programm bleiben.
Auch neue Standorte sind in Planung: In Kremmen wird gesucht, in Falkensee wird erweitert – die Nachfrage wächst. Eltern schließen Privatverträge ab, Kitas stellen lediglich Räume zur Verfügung. Manche Einrichtungen – wie die TSV-Kita – buchen gleich ein Gesamtpaket für alle Kinder.
Manche Kritiker sind der Meinung, Kinder müssten erst ihre Muttersprache Deutsch fehlerfrei beherrschen, bevor sie eine zweite Sprache lernen. Doch Melanie und Christian verweisen auf die Forschung: „Das Gehirn eines Kindes kann problemlos mehrere Sprachen parallel aufnehmen. Wir nutzen diese natürliche Offenheit – spielerisch, kindgerecht, ohne Druck.“
Was bei den Kindern bleibt? Neue Wörter, eine große Neugierde und das Gefühl, dass Englisch kein Schulfach ist, vor dem man sich fürchten muss, sondern ein Wissen im Kopf, das Spaß macht. Das kindliche Gehirn ist wie ein Schwamm, es saugt alles auf. Vokabeln setzen sich fest, ohne dass ein bewusster Lernprozess stattfindet. Wer dies zu nutzen weiß, erleichtert seinem Kind das Erlernen einer Sprache enorm. (Text/Foto: Sandy Kolbuch, cs)
Spielerisch Englisch erleben
Melanie Müller, Finkenkruger Str. 62a, 14612 Falkensee, Tel.: 0172-8894568, Mail: melanie@spielerisch-englisch-
erleben.de, www.spielerisch-englisch-erleben.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 237 (12/2025).
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