Falkensee: Jeden Monat gibt’s in der Kneipe „Hopfenhafen“ ein Pubquiz!
Seit Anfang Oktober 2025 gibt es in Falkensee die neue Nachbarschaftskneipe „Hopfenhafen“. Die Betreiber Susanne Henning und Patrick Hillmann haben inzwischen ein monatliches Pubquiz ins Leben gerufen, das viele Rateteams in die gemütliche Trinkhalle lockt. Am 18. Dezember wurde das Quiz bereits zum dritten Mal veranstaltet. Acht Teams kämpften mit Wissen und fiesen Tricks um einen Platz unter den besten Drei.
Der Bedarf war da – und Susanne Henning und Patrick Hillmann haben geliefert. Sie haben in der Rotkehlchenstraße 11 gleich neben der Turnhalle der Adolph-Diesterweg-Grundschule eine kleine Kneipe eröffnet, in der sich Jung und Alt wohlfühlen können. Hier gibt es ein Berliner Kindl und ein Oberdorfer Hell vom Fass – und auf Wunsch einen heißen Flammkuchen aus dem Ofen oder eine Brezel mit Butter oder Obazda.
Susanne Henning: „Wir sind mit den ersten Monaten sehr zufrieden. Die Leute haben den ‚Hopfenhafen‘ für sich entdeckt. Wir hatten auch schon verschiedene Feiern hier bei uns.“
Eine ganz tolle Idee: Immer am dritten Donnerstag im Monat gibt es vor Ort ab 18 Uhr ein Pubquiz im „Hopfenhafen“. Patrick Hillmann: „Das ist nur im Januar anders, da findet das Pubquiz ausnahmsweise am 22. Januar statt. Die meisten Rateteams reservieren sich inzwischen vorab einen Platz, damit sie auch wirklich ganz sicher mit dabei sein können.“
Die Nachfrage steigt. Am 18. Dezember war vor Ort „volle Hütte“. Jeder Platz war besetzt, insgesamt gingen acht Teams an den Start. Manche Teilnehmer spielten alleine, andere vereinnahmten mit ihrer Gruppe gleich einen Zehnertisch.
Die Spielregeln sind ganz einfach. Jedes Team gibt sich einen Namen und nutzt einen bereitgestellten Zettelblock mit Stift, um die Antworten zu den Fragen zu notieren.
Susanne Henning: „Es gibt immer fünf thematisch festgelegte Raterunden mit jeweils fünf Fragen. Die sechste und letzte Runde ist eine Schnellraterunde mit 15 Fragen, die in drei Minuten zu beantworten sind. Nach jeder Runde sammle ich die Zettel ein, dann verrate ich die Antworten, solange sich die Teams noch an die Fragen erinnern können.“
Die Fragen hatten es in sich. Zum Thema Weihnachten wurde etwa gefragt: „In den USA wird gern eine grüne Weihnachtsgurke als Schmuck in den Baum gehängt. Was hat es damit auf sich?“. Zum Thema Falkensee wurde gefragt, wie die sieben Wohngebiete im Ort heißen. Und wie lang ist eigentlich das Falkenseer Straßennetz in Kilometern – inklusive der öffentlichen Waldwege? Zum Thema Allgemeinwissen: Von welchem Land hat sich Korea einst in die Unabhängigkeit befreit?
Bei der Beantwortung der Fragen war das Handy tabu, man durfte sich nur leise im Team besprechen. Pro Frage gab es nur eine Minute Zeit, um die Lösung zu finden.
Bis zu 40 Punkte konnten die Teams während der Raterunden einsammeln. Dabei musste man aufpassen, dass man die Lösung nicht zu euphorisch rausposaunte, um sie nicht aus Versehen den unwissenden Lauschern am Nachbartisch zu verraten. Manche Raterunden zündeten deswegen bald Wissens-Nebelkerzen und versorgten die Nachbarn gezielt mit Fehlinformationen. Am Ende gewann ein Team mit satten 30 Punkten, die „Unser Havelland“ Truppe musste sich leider mit einem Platz im Mittelfeld zufriedengeben.
Susanne Henning: „Auf die Gewinner wartet jeden Monat ein Getränkegutschein für den ‚Hopfenhafen‘ und eine Flasche Sekt. Das zweite Team bekommt eine Runde Schnäpse. Und die Gewinner auf Platz 3 bekommen ein Foto zusammen mit uns hinter dem Tresen.“ (Text/Fotos: CS)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 238 (1/2026).
Kennen Sie schon unsere Gratis-App?
Apple – https://unserhavelland.de/appapple
Android – https://unserhavelland.de/appandroid
Anzeige














