Ab ins Wasser: Berliner Bäder Betriebe bieten Ausbildung an!
Die Berliner Bäder Betriebe unterhalten 67 Bäder an 62 Berliner Standorten. In den Hallen-, Kombi- und Freibädern schwimmen die Besucher zum Spaß oder für ihre Gesundheit; vor Ort wird aber auch insbesondere den Kindern das Schwimmen beigebracht. Um weiter mit qualifiziertem Personal arbeiten zu können, bieten die Berliner Bäder Betriebe eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe (m,w,d) an. (ANZEIGE)
Um die Berliner Bäder Betriebe mit dem nötigen Personal zu versorgen, legen die Verantwortlichen Wert auf eine gute Ausbildung in den eigenen Häusern.
Zurzeit werden bereits 41 Fachangestellte für Bäderbetriebe (m,w,d), auch FAB oder „Bademeister“ genannt, ausgebildet. Diese Ausbildung dauert drei Jahre, sie kann unter bestimmten Voraussetzungen (etwa einem Abitur) auf zwei Jahre verkürzt werden. In der Ausbildung geht es darum, die Schwimmbadtechnik kennenzulernen, die Bäderchemie zu verstehen oder Wasserwerte zu messen. Es wird außerdem vermittelt, wie die Aufsicht am Becken funktioniert, wie man Kindern das Schwimmen beibringt und wie eine Erste Hilfe zu leisten ist. Die Ausbildung beginnt im September 2026.
Wer sich online über die Homepage (www.berlinerbaeder.de) bewerben möchte, braucht zumindest einen Schulabschluss. Arne Klawunde (33) kümmert sich in den Berliner Bäder Betrieben um die Nachwuchsgewinnung und begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf.
Er erklärt: „Die Ausbildung findet im Blockunterricht statt. Die Azubis haben immer drei Wochen Schule am ‚OSZ Ästhetik und Technik‘ am Ernst-Reuter-Platz, um anschließend sechs Wochen in den Ausbildungsbädern an unterschiedlichen Standorten zu arbeiten. Im ersten Lehrjahr starten die Azubis mit 1.368,26 Euro Bruttogehalt, im dritten Lehrjahr sind es dann bereits hundert Euro mehr.“
Wer die Ausbildung zum oder zur „Bademeister:in 2.0“ abschließt, wird auf jeden Fall befristet übernommen. Wer mit einer Abschlussnote 3 oder besser überzeugen kann, bekommt sofort einen unbefristeten Vertrag. Arne Klawunde: „Wir bilden vorrangig für unseren eigenen Bedarf aus. Daher ist es unser Ziel, dass wir am Ende auch alle Auszubildenden übernehmen.“
Bei deutschlandweit über dreitausend fehlenden Fachkräften in der Bäderbranche geht es auf jeden Fall um einen sehr sicheren Arbeitsplatz für die Zukunft. Arne Klawunde: „In unserem Bereich kann man sogar Karriere machen – und sich zum geprüften Meister für Bäderbetriebe weiterbilden lassen. Dann hat man später die Möglichkeit, ein Schwimmbad zu leiten oder Regionalmanager zu werden.“
Die Ausbildung in den Berliner Bädern richtet sich ausdrücklich auch an Personen aus dem Berliner Umland, da in Zusammenarbeit mit den Wohnungsbaugesellschaften auch Wohnungen an Auszubildende vermittelt werden. Gerade in Zeiten des angespannten Berliner Wohnungsmarktes ist das ein echter Pluspunkt.
Arne Klawunde, der 2013 selbst die Ausbildung absolviert und dann seinen Meister gemacht hat, um 2018 in die Personalabteilung zu wechseln, erzählt: „Das Schöne an diesem Beruf ist, dass man es mit so vielen verschiedenen Menschen zu tun bekommt. Jeder Tag ist anders, man weiß nie, was einen erwartet.“
Am 11. Oktober und am 13. Dezember 2025 laden die Berliner Bäder im Kombibad Gropiusstadt wieder zu einem Karrierefrühstück (siehe Homepage) ein. Dort haben Interessierte die Gelegenheit, den Ausbildungsberuf näher kennenzulernen. (Text: PH, CS / Foto: Patrick Hückstädt)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 235 (10/2025).
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