Funkstadt Nauen: Hier steht die älteste und noch aktive Sendeanlage der Welt!
Die Ackerbürgerstadt Nauen nennt sich gerne auch „Funkstadt Nauen“ – und das zu Recht. Vor Ort steht tatsächlich die weltweit älteste und noch immer im Betrieb befindliche Sendeanlage der Welt. Das 43 Hektar große Gelände vom „Funkamt Nauen“ ist normalerweise hermetisch abgeriegelt, niemand darf hinein. Am 31. August stand das Tor um 11:30 Uhr aber offen: Das „Museum und Galerie Falkensee“ hatte zu einer Führung eingeladen. Als Kenner der Materie führte Wolfgang Johl von den „Nauener Heimatfreunden 1990 e.V.“ durch die Anlage.
Die „Großfunkstelle Nauen“, 1906 in Betrieb genommen und seitdem immer wieder modifiziert und modernisiert, gibt Nauen ein modernes Gesicht. Die fünf rotweiß angemalten Sendemasten ragen bis zu 80 Meter hoch in den Himmel und sind schon von weitem zu sehen.
Viele Havelländer würden gern mehr über die „älteste noch immer funktionierende Sendeanlage der Welt“ wissen, scheitern aber bereits am Eingangstor zur weitläufigen Anlage mitten auf der grünen Wiese. Im Regelfall erhalten nur die Mitarbeiter des Sendebetriebs Zugang, alle anderen Bürger müssen draußen bleiben.
Immerhin: Die „Nauener Heimatfreunde“ laden immer am 1. Mittwoch jeden Monats von 14:30 bis 16:30 Uhr zu einer Führung (siehe www.funkstadt-nauen.de) ein. Einen Sondertermin lobten sie am 31. August im Auftrag vom „Museum und Galerie Falkensee“ (www.museum-galerie-falkensee.de) aus. Dort findet nämlich noch bis zum 12. Oktober die Ausstellung „Der Traum vom Fernhören“ statt – passend dazu wollte man eine Begehung der Funkanlage in Nauen ermöglichen.
Zum Termin erschienen mehr als dreißig interessierte Personen, die sich vom Nauener Historiker Wolfgang Johl über das Gelände führen ließen. Der wusste vor Ort jede Menge spannende Fakten zu erzählen.
Warum wurde die „Großfunkstelle Nauen“ überhaupt errichtet? Wolfgang Johl: „Kaiser Wilhelm II. verfügte, dass Deutschland für den Kontakt mit seinen Kolonien Funktechnik braucht. Er brachte die AEG, die Firma Siemens und Halske dazu, eine gemeinsame Gesellschaft für drahtlose Telegrafie zu gründen. Daraus wurde später die Firma Telefunken.“
Am 1. April 1906 hat man vor Ort in Nauen den ersten Pfahl in den Boden geschlagen und ein Versuchsgebäude errichtet. Man hat aber schon bald erkannt: Je höher man die Antennen baut, um so weiter kann man die Funksignale um die Welt schicken. Dr. Graf von Arco war damals der Direktor vor Ort. Wolfgang Johl: „Er hat eine Leichtmetallkonstruktion erdacht, die bereits 100 Meter hoch war. Sie wurde ohne Kranwagen aufgestellt. Damals kam ein Knallfunksender zum Einsatz, der Morsezeichen sendete. Der Strom dafür musste selbst vor Ort hergestellt werden. Es kam eine mobile Dampfmaschine zum Einsatz. Da hieß es: Kohle aufschmeißen, wir müssen senden.“
1911 kam das zweite Sendegebäude dazu. Zu der Zeit hat man den Antennenmast noch einmal um 100 Meter erhöht.Nun hatte dieser nun eine Höhe von 200 Metern – allerdings mit einer Knickstelle, an der die beiden Teilantennen verbunden wurden. Am 1. April 1912 kam es zu einem großen Orkan – und der hat die 200-Meter-Antenne umgeworfen. Die oberen 100 Meter flogen über das neue Sendegebäude hinweg, ohne es zu beschädigen. Dieses Unglück hielt die Funker nicht davon ab, weiter zu experimentieren. Schon im Herbst 1912 wurde ein neuer Mast errichtet, der bereits 260 Meter hoch war. Von diesen damals noch starren Masten wurden dann Antennen-Kupferdrähte bis zum Boden heruntergezogen, und zwar bis zu zweieinhalb Kilometer Länge.“
1919 begann man mit der Errichtung des imposanten Klinkerbaus, der heute noch zu sehen ist. Wolfgang Johl: „Mit der Großfunkstelle war Nauen auf einmal der Nabel der Welt. 1906 kam man bereits mit den Radiowellen bis nach Nordafrika, bis in den Ural und bis nach Island. 1916 wanderten die Funkwellen bereits einmal um die ganze Welt. Das war wichtig, um die deutschen Kolonien zu erreichen. Man denke da nur an Tsingtan an der Ostküste Chinas, an die Philippinen, an Togo, an Kamerun, an Namibia und an Tansania.“
Das Gelände der Funkanlage Nauen ist 43 Hektar groß. Das ist ganz schön viel Fläche für die doch eher kompakten Antennen, die heute auf der Anlage stehen. Wolfgang Johl: „Damals brauchte man den Platz noch, um die starren Antennen aufzubauen. Alleine die Antenne für Nord- und Mittelamerika reichte bis fast herunter zur Eisenbahn, sie war zweieinhalb Kilometer lang. Auf dem ganzen Gelände waren damals Antennen aufgebaut. Man brauchte sozusagen für jedes Ziel auf der Welt, das man per Funk erreichen wollte, eine eigene Antenne, die extra nur dafür gebaut wurde. Die Drehantennen, die man heute auf dem Gelände sieht, die gab es damals noch nicht. Da sie sich drehen können, ersetzen sie so viele einzelne Antennen und können jeden Punkt auf der Erde ansteuern.“
Womit fing alles an? Mit einem Knallfunkensender. Wolfgang Johl: „Damals stand eine Lokomobile auf dem Gelände, die hat Dampf erzeugt. Und mit Hilfe eines Generators wurde Strom erzeugt. 450.000 Volt gingen durch eine Anlage mit zwei Halbkugeln aus Metall. Drückte man hier eine Taste, sprang ein Funke über und es gab einen Knall. Das war der Knallfunken. Mit einem solchen Knallfunkensender konnte man mit Hilfe des Morsealphabets erste Nachrichten übertragen. Das ständige Knallen und der strenge Geruch nach Ozon haben damals die letzten Bauern vertrieben, die noch auf dem Gelände waren. Die dachten, da geht etwas Teuflisches vor sich. Die kamen erst wieder, als 1926 der Nachfolger genutzt wurde, der Löschfunkensender. Da sprang in der Hochspannung der Funken immer an einer anderen Stelle zwischen lauter Platten über, die nur Millimeter voneinander entfernt standen. Das war deutlich leiser. Damals standen die Funker im Raum und haben mit der Morsetaste unter dem Finger Nachrichten verschickt.“
Die Großfunkstelle Nauen war auch in militärischer Hinsicht von Bedeutung, so Wolfgang Johl: „Am Vorabend des Ersten Weltkriegs wurde von Nauen aus eine Botschaft an alle deutschen Schiffe gesendet, sie sollen bitte sofort neutrale Häfen ansteuern. Die deutsche Schifffahrt wurde über Langwelle angefunkt. Die U-Boote wurden per Längstwelle informiert, die bis zu acht Meter in das Meerwasser hineinreichen kann. Diese Aufforderung haben die deutschen Schiffe damals sofort befolgt. Frankreich und Großbritannien konnten die Schiffe nicht ansteuern, das waren ja Kriegsgegner. Also ging es nach Nord- und Südamerika.“
Warum hat man denn die Funkanlage ausgerechnet an diesem Punkt in Nauen errichtet? Wolfgang Johl: „Das ist ganz einfach. Das Gelände ist flach und hat keine Berge. Es gibt wenig Wald. Man hat vor Ort einen sehr hohen Grundwasserspiegel: Das Wasser wirkt sich äußerst positiv auf die Ausbreitung von Langwellen aus, wie sie bis 1945 in Nauen verwendet wurden. Deswegen hat man damals auch so effektiv nach New York telegrafiert. Über den Ozean brauchte man nur die Hälfte der Leistung. Noch ein Grund, der für Nauen sprach – die Metropole Berlin war damals nur 60 Kilometer weit entfernt, also sehr nah dran.“
Eine weitere Besonderheit. Von Nauen wurde ab 1916/17 das „Nauener Zeitzeichen“ auf der Langwelle 3900 Meter (77 kHz) ausgestrahlt. Es war in ganz Europa und auf dem Nordatlantik zu hören. Um 1935 wurde dieser Sender auf Kurzwelle 4525 kHz umgestellt. Wolfgang Johl: „Das Zeitsignal war Mittags und um Mitternacht zu hören. Es wurde von verschiedenen Instituten genutzt, vor allem aber von der damaligen Kriegs- und Handelsmarine. Vorher nutzten die Kapitäne den Sextanten für die Astronavigation mit den Sternen. Aus der Uhrzeit und dem Sternenbild konnten sie ihre Position errechnen. Ich kann mich noch an die Ansage erinnern: ‚Mit dem letzten Ton des Nauener Zeitzeichens ist es 12 Uhr mittags‚. Das Wort ‚Nauener‘ hat man ab 1972 weggelassen. Und in den 90er Jahren wurde das Zeitsignal komplett ausgeschaltet.“
Hat die Funkanlage in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg weitergesendet? Wolfgang Johl: „Nein. Von 1946 bis 1956 stand das Gebäude leer. Die Sowjets haben einen Major samt Familie vor Ort einquartiert. Im Rahmen der Reparationszahlungen Deutschlands haben die Sowjets die gesamte Funktechnik nach Russland gebracht. Zum Glück hatte der Verantwortliche ein Verständnis dafür, dass man dieses besondere Gebäude erhalten und nichts daran verändern sollte. Es wurde zehn Jahre lang von den Bauern als Lager genutzt. Der Konsum hat es auch als Möbellager verwendet. Erst 1956 ging es wieder los mit der Sendetechnik.“
Die älteste noch funktionierende Sendeanlage der Welt hat auch einen tödlichen Unfall zu beklagen. Am 18. Oktober 1997 starteten mehrere Ballonfahrer aus dem Raum Bitterfeld. Ihr Ziel: Fehrbellin. Wolfgang Johl: „Es gab ein Geburtstagskind, das feierte an Bord seinen 50. Geburtstag. Die Funkanlage darf übrigens auch von Ballonfahrern nicht überquert werden. Deswegen sind die anderen Ballons auch gezielt um dieses Sperrgebiet herumgeflogen. Nur der Ballon mit dem Geburtstagskind nicht.“
Sein Ballon ist hinter dem Wald auf 20 Meter Höhe heruntergekommen und an der ersten Antenne genau in die Strahlenrichtung geraten. Damals funkte hier die Deutsche Welle mit 500 Kilowatt. Es kam zu einer elektromagnetischen Reaktion mit den Metallfasern im Ballonnetz. Das Netz schmolz an diesen Stellen und setzte die Ballonhülle in Brand.
Wolfgang Johl: „Der Ballon war mit Wasserstoff gefüllt. Wasserstoff explodiert nicht wie Benzin, sondern sucht sich den Weg des geringsten Widerstands. Das war unten am Ballon am Ventil. So kam es zu einer riesigen Stichflamme mitten in den Korb hinein.“ So fanden vier Personen den Tod.
Wolfgang Johl: „Wenn die Antennen mit 500 Kilowatt Leistung senden, können Sie eine Glühbirne in die Hand nehmen und sich vor die Antenne stellen. Sie leuchtet dann ganz von alleine.“
Wenn mit so viel Leistung gesendet wird, kann das auch schon einmal für merkwürdige Effekte sorgen. Wolfgang Johl: „Es kam eine Dame zu mir, um sich zu beschweren. Aus ihrer Klingelanlage im Haus würde immer die aktuelle Sendung zu hören sein, die Nauen gerade in den Äther schickt. Da musste ein Elektriker die Leitung isolieren, dann ging es wieder.“
Von 1906 bis 1945 hat man von Nauen aus nur mit Langwellen gearbeitet. Seit 1964 auch mit Kurzwellen. Die Wellen werden in einem bestimmten Winkel in die Ionosphäre geschickt. Das ist die letzte Luftschicht kurz vor dem Weltraum. Da bricht die Welle und kehrt im gleichen Winkel wieder zur Erde zurück. Dort bricht sie wieder – und kann so in 30 Sekunden einmal um den Erdball wandern.
Wolfgang Johl: „Die Langwelle kommt nach 4.000 Kilometern wieder runter. Die Mittelwelle schafft die Hälfte. Und die Kurzwelle ist schon nach 20, 25 Kilometer wieder da. Ob ich eine gute Radioqualität habe, hängt am Ende davon ab, wo ich mit meinem Empfänger stehe. Ich habe eben genau den besten Empfang, wo die Welle wieder auf die Erde trifft. Und natürlich hängt die Qualität auch von der Sendeleistung ab. Nach 1977 hat man mit 500 Kilowatt gesendet. Das kann man sich heute gar nicht mehr leisten. Die Kunden, die heute von Nauen aus senden, machen das mit 125 oder 250 Kilowatt. Aber auch mit 10 Kilowatt kann man jeden Punkt auf der Erde erreichen, dann aber natürlich mit einer gewissen Minderqualität.“
Wie lässt sich eigentlich eine Radiosendung über Kurzwelle verhindern? Wolfgang Johl: „Eigentlich gar nicht. Man könnte einen Störsender in der Nähe von Nauen aufbauen, sodass das Signal nicht klar gesendet werden kann. Oder man müsste am Zielort alle 20 bis 25 Kilometer einen Störsender aufbauen. Das lässt sich nicht verwirklichen.“
Die Antennen, die 1920 benutzt wurden, gibt es heute nicht mehr. Die älteste Antenne, die von den anderen vieren ein gutes Stück weit entfernt auf der Wiese steht, stammt aus dem Jahr 1964. Wolfgang Johl: „Ihr Mast lässt sich um 359 Grad drehen. Die Antennenfelder lassen sich so verstellen, dass sich jeder Punkt auf der Welt in Kurzwelle erreichen lässt. Ursprünglich sollten vor Ort einmal zwölf dieser Antennen stehen, aber nur eine ist verwirklicht worden. Wir haben für sie Denkmalschutz beantragt. Die vier anderen Antennen von Telefunken sind neueren Datums.“
Wie genau lassen sich die neuen Drehfunkantennen eigentlich einstellen? Wolfgang Johl: „Die Antenne muss so ausgerichtet werden, dass die Funkwellen genau dort wieder auf die Erde treffen, wo das erwünscht ist. Die Ausrichtung funktioniert sehr schnell, in nur sechs Minuten hat sich die Antenne einmal um die eigene Achse gedreht. Dabei kann das Ziel mit einem Winkel anvisiert werden, der mit nur einer Abweichung von 0,01 Grad ultragenau eingestellt werden kann. Diese Genauigkeit ist sehr wichtig. Die Radiostrahlen werden in einem bestimmten Winkel nach oben gesendet, wo sie sich in der Ionosphäre brechen und wieder zur Erde zurückgeleitet werden. Da die Ionosphäre aber mehrere 10.000 Kilometer vom Erdboden entfernt ist, können ein bis zwei Grad Abweichung bei der Ausrichtung der Antenne gleich mehrere hundert Kilometer Abweichung beim anvisierten Zielpunkt bedeuten.“
Wofür wurden die letzten Drehantennen in Nauen eigentlich gebaut? Wolfgang Johl: „Gebaut wurden die letzten Drehantennen 1996,97 für den Auslandsrundfunk der Bundesrepublik, also für die Deutsche Welle. Davon ist allerdings nicht viel geblieben. Die Deutsche Welle hat sich 2008 mit einem zweistelligen Millionenbetrag aus dem Vertrag herausgekauft und ist nach Großbritannien gegangen. Da war der Vertrag nach einigen Jahren vorbei. Danach wollte die Deutsche Welle wieder nach Nauen zurückkehren.“
Heute wird die Funkanlage Nauen von der Firma Media Broadcast betrieben, die zu Freenet gehört. Insbesondere der große Klinkerbau von Architekt Hermann Muthesius wird immer wieder gern als Kulisse für Filmaufnahmen gebucht. „Kleo“ für Netflix wurde hier in Teilen gedreht. Aber auch für die „Tribute von Panem 5. Teil“ wurden hier Szenen aufgenommen.
Wofür wird denn die Anlage aktuell eingesetzt? Wolfgang Johl: „Teilweise wird noch im Auftrag der Deutschen Welle gesendet. Da geht es dann aber nur noch um Bruchteile des Programms. Wir sprechen hier etwa über die Übertragung der Fußball-Bundesliga nach Afrika. Mehr passiert da nicht mehr. Der Hauptkunde ist heutzutage die Radiostation ‚Adventist World Radio‘, die von Adventisten aus Amerika betrieben wird. Die religiöse Gemeinschaft hat mehrere Sender in Europa und auf der ganzen Welt angemietet. Ende letzten Jahres haben die Adventisten das ganze Europa-Portfolio gekündigt. Sie wollten alle Sendestationen in Europa abschalten. Deswegen wurde auch die Sendestelle Moosbronn bei Wien dem Erdboden gleich gemacht. In Nauen gab es auch Einbußen. Aber jetzt sind die Adventisten wieder da – und es geht doch wieder unvermindert weiter. Übertragen werden die religiösen Sendungen vor allem nach Afrika. Es gibt auch noch andere kirchliche Sender, die von Nauen aus ihre Spezialprogramme verbreiten. Ein großer Hauptkunde ist auch der japanische Staatsrundfunk NHK, der von Nauen aus ein Programm etwa in die Ukraine und nach China sendet.“
Kurios ist das: Einmal im Jahr kommt ein privater Kunde aus den Niederlanden, um hier in Nauen am Tag des offenen Denkmals eine gut zweistündige Privat-Sendung in den Äther zu schicken.
Vier Sendeanlagen werden auch heute noch genutzt. Die Sender befinden sich im Fuß der Sendeanlagen. Sie werden von einigen Steuerungskabeln aus der Überwachungs-Zentrale angesteuert. Hier kommen Computer aus dem Jahre 1996 und ’97 zum Einsatz, die tatsächlich noch mit Windows XP betrieben werden. Das ist eine Sandbox ohne Verbindung nach außen. Das System arbeitet also völlig autark – und es funktioniert. (Text/Fotos: CS)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 234 (9/2025).
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