Nach „Café Theodor“: Ein neues „Zuhause-Gefühl“ in Ribbeck – mit Vintage-Möbeln!
Seit diesem Sommer führt Franziska Butzko das „Café Theodor“ in Ribbeck unter dem liebevoll gewählten Namen „ZuhauseGefühl“ weiter. Vor Ort entdecken die Besucher nun Möbel mit französisch-skandinavischem Vintage-Charme. Wer mag, darf die Möbel und Dekorationen nicht nur bestaunen, sondern darf sie gleich einkaufen und mit nach Hause nehmen. Für die richtige Portion Gemütlichkeit beim ungewöhnlichen Möbel-Shopping sorgt das Café mit hausgemachtem Kuchen und einer Tasse Kaffee. So entsteht ein Ort zum Stöbern, Schauen und Plaudern – und zum Verlieben in das Besondere. (ANZEIGE)
Ach, wie schade. Viel zu lange stand das „Café Theodor“ direkt an der B5 am Eingang von Ribbeck leer. Nach Jahren des Stillstands ist nun endlich wieder Leben in das traditionsreiche Gebäude eingekehrt. Franziska Butzko (39) ist vor Ort mit ihrer Kombination aus Café und Möbelgeschäft eingezogen, die sie „ZuhauseGefühl“ nennt – und hofft nun auf viele neugierige Kunden von Nah und Fern.
Franziska Butzko stammt ursprünglich aus Dresden. Sie hat Tourismus in Birmingham studiert und anschließend drei Jahre lang in Frankfurt am Main gelebt. Der Liebe wegen zog sie nach Berlin – und mit ihrem Mann und den beiden Kindern schließlich ins Havelland. Im kleinen Ort Buschow fand die Familie ihr neues Zuhause. Die Idee eines kleinen Ladens für Möbel und Dekorationen aller Art mit einem integrierten Café trug Franziska Butzko lange mit sich herum. Als sie erfuhr, dass das „Café Theodor“ in Ribbeck leerstand, war schnell der Wunsch geboren, ihren Traum genau an dieser Stelle mit Leben zu füllen.
Der möblierte Einrichtungsstil im neuen Café „ZuhauseGefühl“ präsentiert sich dem Besucher nun als eine Mischung aus französischem Landhaus und skandinavischer Klarheit. Die perfekt gealterten Holzmöbel harmonieren mit den grünen Wänden und schaffen eine gemütliche Atmosphäre.
Der Clou: Alles – bis auf die Theke – kann gekauft werden. Stühle, Tische, Geschirr oder kleine Dekorationen: Wer sich in etwas verliebt, darf es umgehend käuflich erwerben. Drei Stühle, ein Tisch und ein Regal haben bereits neue Besitzer gefunden. Ergänzt wird das Sortiment durch ausgewählte dänische Marken wie GreenGate, Chic Antique oder Blausen – Geschirr, Textilien und Mode mit Charme.
Aktuell hat das Café immer von Donnerstag bis Samstag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Montag bis Mittwoch wird geplant, gebacken und neu dekoriert – der Platz im kleinen Lagerraum ist schließlich begrenzt.
„Letzte Woche wurden drei Stühle gekauft, da musste ich direkt neue besorgen“, sagt Franziska Butzko und lacht.
Zwölf Gäste finden im Café bequem Platz – Raum zum Sitzen, Schauen und Genießen ist der neuen Chefin wichtiger als Enge. Aber auch für größere Personengruppen findet sich durchaus Platz.
Hinter einer Theke befindet sich die moderne Kaffeemaschine, mit der Heißgetränke in zahlreiche Variationen zubereitet werden. Dazu gibt es Kuchen – meist selbst gebacken. Besonders beliebt sind die Blaubeer-Tarte und der saftige Zupfkuchen. Gelegentlich gibt es im Café auch Gebäck von einer Bäckerin aus der Region. Torten sucht man hier allerdings vergeblich – die „Tortenkönigin“ in Ribbeck ist und bleibt nun einmal Marina Wesche mit ihrem „Frau Wesche’s Waschhaus Café“.
Konkurrenz? Fehlanzeige. „Wir verstehen uns alle gut – je mehr hier los ist, umso besser ist das für uns alle“, erklärt Franziska Butzko. Auch herzhafte Kleinigkeiten will die geübte Bäckerin künftig anbieten. Und wenn es nach Franziska Butzkos Mann geht, gehört auch ihr Hefezopf auf die Karte. „Ein Frühstück mit Hefezopf und Konfitüre – das wäre ein Traum“, sagt sie.
Geplant sind für die Zukunft auch kleine Events wie etwa ein gemeinsames Kranzbinden mit den Kunden – oder verschiedene Themen-Nachmittage.
Franziska Butzkos Leidenschaft für alte Möbel flammte bereits, verstärkt durch den Vater und die Großeltern, in ihrer Kindheit auf. Sie wuchs dann mit der eigenen Wohnung, die zu möblieren war. Gemeinsam mit ihrem Mann brachte sie viele Möbel von den berühmten Vintage-Flohmärkten aus Frankreich oder Belgien mit – erst für das Eigenheim, nun auch für das Café. Aber auch auf den heimischen Flohmärkten stöbert sie gern nach den besonderen Schmuckstücken, die das Café gemütlich machen. Und demnächst steht bereits die Suche nach der passenden Deko für die Weihnachtszeit an.
Das „ZuhauseGefühl“ ist mehr als NUR ein Café. Es ist ein Ort für Herzensdinge – mit der Einladung, ein Stück Gemütlichkeit mit nach Hause zu nehmen.
Das „ZuhauseGefühl“ könnte am Ende auch eine gute Ergänzung sein für das „bell‘ ambiente“ von Daniela Pavan in Lietzow. Das bietet neben italienischen Spezialitäten auch italienische Küchenkeramik und Möbel an. Da beide Geschäfte nah beisammen liegen, lohnt sich eine Entdeckungsfahrt vielleicht nun noch mehr als vorher. (Text/Fotos: Sandy Kolbuch)
Info: ZuhauseGefühl, Franziska Butzko, Alte Hamburger 9, 14641 Nauen OT Ribbeck, www.zuhausegefuehl.com
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 234 (9/2025).
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