Gutbürgerlich essen in Ketzin: Gutshof Havelland in Falkenrehde überzeugt mit exzellenter Küche!
Ein echter Geheimtipp: Der Gutshof Havelland in Falkenrehde lädt nicht nur zum Übernachten und zum Feiern ein, sondern auch zum Schlemmen auf hohem Niveau. Bei schönem Wetter sitzt man dabei wunderbar auf der Terrasse im Freien und genießt die Ruhe. Ein Ausflug in den Ketziner Raum lohnt sich: Die gutbürgerlich-deutsche Küche hat wirklich etwas auf dem Kasten und ihre vorsichtig kalkulierten Preise schonen den Geldbeutel. (ANZEIGE)
Wo im Havelland kann man eigentlich noch eine gutbürgerlich-deutsche Küche genießen? Wer sich auskennt, denkt zunächst an den Kronprinz und die Oase in Falkensee, an das Deutsche Haus in Dallgow-Döberitz und vielleicht auch noch an die Seeterrassen auf dem Landgut Stober in Groß-Behnitz – auch wenn die Gerichte dort schon etwas moderner und internationaler ausfallen.
Auch der Gutshof Havelland reiht sich bestens in die Aufzählung ein. Im ländlichen Falkenrehde findet der Besucher abseits vom Trubel eine Kombination aus Hotel und Restaurant vor. Geparkt wird hier direkt vor der Tür – unter schattigen Bäumen. Bei schönem Wetter sind es dann nur noch ein paar Schritte auf eine lichtdurchflutete Terrasse mit rustikalen Holztischen, an denen man gemütlich Platz nehmen kann. 50 Plätze gibt es auf der Terrasse, 40 noch einmal im Innenraum.
Bedri Mansuroglu kümmert sich vor Ort seit anderthalb Jahren als Hotelleiter um die Hotelerie und auch um das angeschlossene Restaurant. Er erzählt: „Bereits vor dem Mauerfall gab es an dieser Stelle ein Clubhaus mit Restaurantbetrieb. Schon damals hat man hier auch Herrenzimmer für die Arbeiter der LPG-Landwirtschaft bereitgehalten. Nach dem Mauerfall hat das Gelände ein Investor aus dem Westen übernommen. Und daraus das heutige Hotel mit Gastronomiebetrieb gemacht. 20 Mitarbeiter sind bei uns tätig.“
Im Haupthaus stehen 26 Zimmer bereit, die sich für eine Übernachtung buchen lassen. Sie sind als Einzel- oder Doppelzimmer konzipiert, gern ist eine Aufbettung möglich. Alle Zimmer sind mit Dusche, WC, Telefon und Satelliten-TV ausgestattet. Es gibt zwei Kategorien: Business und Comfort. Hinzu kommen zwei separate Gästehäuser mit 46 Zimmern in einfacher Ausstattung und zu sehr günstigen Preisen ab 65 Euro.
Bedri Mansuroglu: „Unter der Woche werden die beiden Gästehäuser von den Monteuren gebucht, die meist bis zum Wochenende bei uns bleiben und dann wieder abreisen. Zurzeit gibt es eine sehr hohe Nachfrage auf diese Zimmer, weil die Bahn gerade die Strecke Berlin-Hamburg ausbaut und dringend auf der Suche nach Zimmern für ihre Mitarbeiter ist, die auf der Strecke im Havelland tätig sind. Am Wochenende kommen vor allem Touristen, die sich Berlin und Potsdam anschauen möchten, aber gern mit etwas Distanz zur Großstadt und mit Blick ins Grüne übernachten möchten. Außerdem finden uns auch die Gäste, die mit dem Auto aus Skandinavien kommen und auf der Durchreise in den Süden sind. Sie legen bei uns einen Übernachtungszwischenstopp ein.“
Es gibt noch einen weiteren Kundenkreis, der auf die Hotelzimmer angewiesen ist. Vor Ort gibt es nämlich einen großen Veranstaltungssaal, der Platz für 80 bis 100 Gäste bietet. Hinzu kommen das Luisenzimmer für bis zu 30 Personen und der Wintergarten, der sich mit bis zu 40 Plätzen ebenfalls für kleinere Feierlichkeiten eignet. Bedri Mansuroglu: „Wir haben viele Familienfeiern, Firmentagungen und Hochzeiten bei uns. Es kommt oft vor, dass die Feiernden dann auch gleich bei uns übernachten möchten. Für die Hochzeitspaare reservieren wir gern unser schönstes und besonders liebevoll möbliertes Zimmer. Wer bei uns übernachtet, kann sich für den nächsten Morgen gleich einen Platz für das große Frühstücksbüffet reservieren.“
Das Restaurant ist natürlich vor allem für die Hotelgäste da. Angesichts der Qualität bietet sich ein Besuch aber auch für Gäste an, die aus Ketzin stammen oder die vom umliegenden Havelland aus zu einem Ausflug in die Ketziner Havel-Landschaft aufbrechen. Bedri Mansuroglu: „Wir bieten im Restaurant eine gutbürgerliche und größtenteils deutsche Küche an. Die Karte ist klein und übersichtlich, da wir wirklich frisch kochen. Unsere Karte wechselt regelmäßig alle zwei bis drei Monate, wobei wir bestimmte Bestseller-Gerichte gar nicht mehr von der Karte nehmen dürfen. Am liebsten mögen unsere Besucher das frisch geklopfte Schnitzel Wiener Art mit hausgemachten Bratkartoffeln, das wir für unter zwanzig Euro anbieten. Wir halten unsere Karte bewusst günstig.“
Tatsächlich darf man eins sagen: Die Küche weiß, was sie tut. Man bekommt im Gutshof Havelland ein erstklassiges Essen serviert. Das Schnitzel z.B. ist butterzart, die goldene Panade schlägt Blasen, wie es sein muss, und auch die Bratkartoffeln mit Speck haben diese leicht karamellisierte Kruste, wie man sie Zuhause nie wirklich hinbekommt.
Auf der Karte findet der hungrige Gast aber auch eine traditionelle Soljanka, einen Beef-Bacon-Cheeseburger, ein kross gebratenes Zanderfilet, ein Jägerschnitzel mit Champignonrahmsauce, geschmorte Ochsenbacken in Portweinsauce oder eine Entenbrust auf Mango-BBQ-Sauce. Gern kann man sich zum Nachtisch auch einen karamellisierten Kaiserschmarrn, einen Schwedeneisbecher oder eine Crème Brûlée mit Sommerbeeren schmecken lassen.
Angesichts der mehr als fairen Preise denkt man erst an einen Tippfehler auf der Karte, um den Gutshof anschließend fest ins Navi-System im Auto einzuspeichern, um möglichst schnell mit Freunden, Arbeitskollegen oder mit der Familie wiederzukehren.
Bedauerlich ist, dass das Restaurant nur unter der Woche und erst ab 17 Uhr geöffnet hat. Bedri Mansuroglu: „Um 20:30 Uhr schließt die Küche, um 22 Uhr das Restaurant. Dann fährt nämlich der letzte Bus des Tages, den unsere Mitarbeiter noch erwischen müssen, um nach Hause zu kommen.“ (Text/Fotos: CS)
Info: Hotel Restaurant Gutshof Havelland, Potsdamer Allee 30, 14669 Ketzin OT Falkenrehde, Tel.: 033233-870, www.gutshof-havelland.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 234 (9/2025).
Hinweis: Es gibt die gleiche Adresse auch noch einmal direkt in Ketzin. Bei der Eingabe ins Navi sollte man darauf achten, dass man auch wirklich nach Falkenrehde geführt wird.
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