Wir gehen golfen in der Golfanlage Kallin: 1. Golfturnier der Golfgemeinschaft Falkensee!
Was für eine schöne Idee: Vier Falkenseer Unternehmer verbringen so viel gemeinsame Zeit auf dem Golfplatz, dass sie auf die Idee kommen, weitere Geschäftsleute einzuladen, um gemeinsam ein Charity-Turnier zu spielen. Das fand am 4. Juli auf der „Golfanlage Kallin“ statt. Beim allerersten Golfturnier der „Golfgemeinschaft Falkensee“ waren am Ende 52 Spielerinnen und Spieler mit am Start.
Es waren einmal vier Unternehmer aus Falkensee, die gemeinsam zu einer Golfreise nach Belek in der Türkei aufbrachen – und dabei endgültig vom Golfvirus infiziert wurden. Seitdem spielen sie regelmäßig in der nahen „Golfanlage Kallin“ (www.golf-kallin.de). In der Zwischenzeit haben sie sogar ihre Partner, Kinder und Freunde mit ins Golf-Kart geholt und zusammen so manche schöne Stunde auf dem Platz verbracht – vorbei an sandigen Bunkern, versteckten Wassergräben und hohen Wiesen, die nur zu gern jeden Ball schlucken.
Zu dieser „Golfgemeinschaft Falkensee“ (golf@golfgemeinschaft-falkensee.de) gehören die Familien der lokalen Unternehmen Uwe Hoyzer Tiefbau, EMA Immobilien, Thomas Wruck Service Heizung & Sanitär sowie der KÜS, also dem Sachverständigen Zentrum Berlin Brandenburg, das von Mike Ziesemer geführt wird.
Schnell kam in dieser Runde die Idee auf, sich auf dem Golfplatz mit weiteren Unternehmern zu vernetzen. Spaß auf dem Grün und entspannte Gespräche in der Club-Gastronomie: So lässt sich ein Tag auch verbringen. Es kam in der Folge die Idee auf, ein eigenes Golf-Turnier auf die Beine zu stellen. Gesagt, getan: Die „Golfgemeinschaft Falkensee“ lud am 4. Juli zu ihrem allerersten Charity-Turnier ein – und 52 Golf-begeisterte Spielerinnen und Spieler folgten dieser Einladung sehr gern.
Die einzige Bedingung für das Spiel auf dem Kalliner 18-Loch-Golfplatz: Alle Teilnehmer mussten die Platzreife haben und ihr Handicap bei einem Golfclub führen. Das Turnier war vorgabewirksam, die Teilnehmer konnten ihr Handicap also auf der Runde verbessern oder verschlechtern. Olympia-Sieger Ronald Rauhe aus Falkensee: „Ich hatte meine Platzreife direkt vor dem Turnier an einem Wochenende abgelegt und war sehr aufgeregt, an meinem ersten Golfturnier teilzunehmen.“
Im Clubhaus hingen Listen aus, auf denen die Spieler sehen konnten, in welchem Flight sie zum Turnier antreten – und an welchem Loch sie starten. Hier ließen sich viele bekannte Namen entdecken. Neben den Veranstaltern Regina und Uwe Hoyzer, Sabrina und Thomas Wruck, Andrea und Mike Ziesemer sowie Ingo und Sabrina Nenn hatten sich u.a. auch Daniela Schwarz (Baugeld Spezialisten), Christine und Markus Göbler (Mollys Struppelshop), Ina Vanessa Henkel (ERGO Versicherungen) und Dr. Volker Teichmann (Zahnarzt) zum Turnier angemeldet, um einen möglichst perfekten Abschlag zu präsentieren. Auch Wilhelm Garn, Bürgermeister a.D. aus Brieselang, war mit dabei.
Alle Spieler trafen am 4. Juli gegen neun Uhr auf der Anlage ein und durften zunächst ein kleines Präsent mit gelabelten Golfbällen der Turnierausrichter entgegennehmen. Nach einem kleinen Frühstück wagten sie sich erst einmal auf die Driving Range, um zu schauen, wie gut die Bälle fliegen.
Nach einer kurzen Ansprache ging es gegen 10:40 Uhr los. Die Flights brachen auf, um zu den ihnen zugewiesenen Golf-Bahnen zu laufen.
Sabrina Nenn: „Unter unseren Teilnehmern fanden sich Golf-Spieler mit einem einstelligen Handicap ebenso wie solche, die noch ein Handicap von 54 hatten. Das wird bei der sogenannten Netto-Wertung gut ausgeglichen, da Spieler mit einem höheren Handicap auf den einzelnen Bahnen einige Schläge mehr haben dürfen als Spieler mit einem niedrigen Handicap.“
Das Turnier ging auf der wunderschönen Golf-Anlage in Kallin über die vollen 18 Bahnen, die allesamt in blühende Wiesen, duftende Kieferschonungen und weite Wasserflächen eingebettet sind. Sabrina Nenn: „Das schwierigste Loch ist meiner Ansicht nach die Bahn 11. Das ist ein Par-3, mit drei Schlägen sollte man den Ball also im Loch versenkt haben. Aber direkt vor dem Grün befindet sich eine Menge Wasser. Das macht mich immer ganz verrückt. Ich schaffe es nie, mit dem Abschlag über das Wasser aufs Grün zu spielen. Ich lande immer wieder im Wasser. Ich spiele ansonsten mit meinem Mann, mit meinen Eltern oder mit Freunden. Ich versuche, etwa zwei Mal im Monat eine Runde auf dem Platz zu gehen.“
Um 11 Uhr war eine Sirene zu hören. Dieser „Kanonenstart“ war das Signal für alle, den ersten Golfball aufs Tee zu setzen und den Driver zu schwingen. Bei schönstem Wetter zeigte sich wieder einmal, dass man mit jedem neuen Schlag entweder ein Held oder ein Hofnarr im Golf-Sport sein kann. Mal flogen die Bälle schnurgerade und über 150 Meter weit über das Fairway, um beim nächsten Schlag klackernd in einer Baumgruppe zu verschwinden, sich in einer kniehohen Wiese zu verabschieden, mit einem demotivierenden „Plomp“ im Wasser zu verschwinden oder in einem tiefen Bunker zu landen, den man beim Abschlag überhaupt gar nicht wahrgenommen hatte.
Bei schönstem Wetter blieben die Spieler aber alle sehr entspannt, hatten viel Spaß und freuten sich, zur Halbzeit nach neun Loch im Clubhaus mit „Surf & Turf“ verwöhnt zu werden: Die Golf-Gastronomie hatte Currywurst mit Garnelen vorbereitet.
Gegen 16:30 Uhr war das Turnier vorbei. Die Scorekarten wurden unterschrieben und abgegeben. Wer wollte, konnte vor Ort gleich duschen und sich umziehen, um beim entspannten Teil des Events bei einem vorbereiteten Grill-Büffet der Extraklasse miteinander ins Gespräch zu kommen.
Spannend wurde es noch einmal bei der Siegerehrung. Bei der Bruttowertung (tatsächlich gespielte Schlagzahl ohne Berücksichtigung des Handicaps) holte sich Katharina Kade mit 88 Schlägen Platz 1 bei den Damen. Jens Dubsky gewann mit 82 Schlägen bei den Herren. Bei der Nettowertung (Schlaganzahl minus Handicap) war Werner Respondek der Sieger in der Klasse A (Handicap bis 24,0), Ina Vanessa Henkel in der Klasse B (bis 38,0) und Andrea Heese in der Klasse C (bis 54). Bei einem Extrawettbewerb auf einer Bahn gewann Erik Müller den „Longest Drive„: Er schlug den Ball 241,75 Meter weit.
Sabrina Nenn: „Bei allem Spaß war uns auch der Charity-Gedanke sehr wichtig. Jeder Spieler hatte zum Start 50 Euro gespendet. Die Summe haben wir am Ende auf 3.000 Euro aufgewertet. Das Geld kommt der Freiwilligen Feuerwehr Falkensee zugute, die gerade nach den beiden Stürmen extrem hart gearbeitet hat, um unsere Straßen wieder befahrbar und sicher zu machen.“
Das Golfturnier kam bei den Teilnehmern bestens an. Es soll im nächsten Jahr wiederholt werden. (Text/Fotos: CS)
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 233 (8/2025).
Kennen Sie schon unsere Gratis-App?
Apple – https://unserhavelland.de/appapple
Android – https://unserhavelland.de/appandroid
Anzeige










































