Wir vermessen das: Ausbildung in der Geoinformationswirtschaft bei IVB Krause + Partner in Falkensee!
Uwe Krause ist öffentlich bestellter Vermessungsingenieur im Land Brandenburg. Zusammen mit seinem Team erstellt er amtliche Lagepläne von Grundstücken und hilft auf diese Weise dabei, Bauvorhaben überhaupt erst zu ermöglichen. Er bietet eine Ausbildung zum Vermessungstechniker (m,w,d,) und zum Geomatiker (m,w,d) an. Das sind zwei verschiedene Berufe, die aber beide zur Geoinformationswirtschaft gehören. (ANZEIGE)
In ganz Brandenburg gibt es viele tausend Grundstücke. Aber wo beginnen sie genau, wo enden sie? Das exakt herauszufinden ist die Aufgabe eines Vermessers.
Uwe Krause ist seit 1996 öffentlich bestellter Vermessungsingenieur im Land Brandenburg und mit seinem Unternehmen IVB Krause + Partner in Falkensee ansässig. Außerdem ist er beratender Ingenieur in einer Ingenieurkammer in Brandenburg. Und Hochschullehrer an der HTW in Dresden.
Uwe Krause: „Meine Hauptaufgabe als Vermessungsingenieur ist die Betreuung von Bauvorhaben. Wir erstellen amtliche Lagepläne. Diese Unterlagen müssen zusammen mit einem Bauantrag eingereicht werden, damit ein neues Haus überhaupt erst gebaut werden kann. Wir schauen uns dabei ein bestehendes Grundstück an, stellen die Grenzen dar, protokollieren die bestehende Bebauung, messen die Höhenlage und markieren den Standort von Bäumen. Unsere Lagepläne sind die Grundlage für einen Architekten, damit er mit seiner Arbeit beginnen kann.“
Tatsächlich ist es oft so, dass auf einem Grundstück bereits ein Zaun steht. Sein Verlauf stimmt aber sehr oft gar nicht mit der tatsächlichen Grundstücksgrenze überein – und weicht mitunter sogar deutlich ab. Sobald das Vermessungsteam nach Grenzsteinen sucht, kommt es immer wieder zu echten Überraschungen. Wie kann das sein?
Uwe Krause: „Diese Ungenauigkeiten haben wir im ganzen Land Brandenburg. Zu DDR-Zeiten hatten die Grundstücke keinen besonders hohen Wert. Deswegen haben die Eigentümer oder Pächter nicht wirklich Wert darauf gelegt, die Grenzen zentimetergenau zu erfassen.“
Uwe Krause hat mit seinen 24 Mitarbeitern viel zu tun. Und er braucht Verstärkung. Aus diesem Grund bildet seine Firma regelmäßig Nachwuchs aus – und wurde für diese kontinuierliche Leistung 2023 auch mit dem Brandenburgischen Ausbildungspreis ausgezeichnet.
Uwe Krause: „Wir bilden zum Vermessungstechniker (m,w,d) und zum Geomatiker (m,w,d) aus. Der Vermessungstechniker ist im Außendienst unterwegs und sammelt die Daten ein, die der Geomatiker im Innendienst aufbereitet und veredelt. Das sind zwei verschiedene Berufe, die aber beide zur Geoinformationswirtschaft gehören. Im ersten Ausbildungsjahr lernen beide Berufszweige noch zusammen, im zweiten und dritten Jahr gehen die Azubis getrennte Wege.“
Insbesondere im Wald, auf der Flur und auf den Feldern greifen die Vermesser mitunter noch auf Daten aus den 1860er Jahren zurück. Seitdem ist da nicht viel passiert. Uwe Krause: „Da gibt es für uns noch sehr viel zu tun. Dieser Beruf ist absolut krisensicher.“
Wer sich für eine Ausbildung in diesem Bereich interessiert, braucht nicht zwingend Abitur, muss aber ein Verständnis für mathematisch-physikalische Zusammenhänge mitbringen. Im Außendienst ist außerdem eine gewisse körperliche Fitness wichtig. Gern können Studenten, die ein Duales Studium aufgenommen haben, ihren Praxisteil bei IVB Krause + Partner absolvieren. (Text/Foto: CS)
Info: IVB Krause + Partner, Karl-Liebknecht-Straße 101, 14612 Falkensee, Tel.: 03322-2865310, www.ivb-krause.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 232 (7/2025).
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