Kurze Nachrichten aus dem Havelland – Juli 2025 (wird ständig ergänzt)
Jeden Tag erhält die Redaktion von „Unser Havelland“ interessante Pressemeldungen zur Verwertung in unserem Landkreis-Magazin. Die ausführlichen Pressemitteilungen wurden bislang bereits auf unserer Homepage veröffentlicht, während die kurzen Texte nur auf Facebook gepostet wurden. Ab sofort sammeln wir die kürzeren Texte zusätzlich in diesem Sammel-Artikel, der den ganzen Monat über immer wieder aktualisiert wird. Die Pressetexte werden von uns unverändert zur schnellen Information der Bürger übernommen.
Falkensee: Benjamin Christ erneut zum stellvertretenden Stadtwehrführer benannt (24. Juli 2025)
Hauptbrandmeister Benjamin Christ ist mit Wirkung zum 24. Juli 2025 von den Stadtverordneten auf der Stadtverordnetenversammlung am 23. Juli 2025 einstimmig erneut zum stellvertretenden Stadtwehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Falkensee gewählt worden. Die Bestellung erfolgt gemäß § 28 (1) des Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (BbgBKG) sowie gemäß § 28 (4) unter Berufung zum Ehrenbeamten auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren. Zu den ersten Gratulanten zählten Bürgermeister Heiko Richter, Baudezernent Thomas Zylla und Bürgerdezernentin Luise Janssen.
Benjamin Christ ist seit 4. Juni 1996 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Falkensee. Von der Jugendfeuerwehr wechselte er im Juni 2003 in die Einsatzabteilung. Dort übernahm er im November 2011 die Funktion des Gruppenleiters. Im Februar 2019 wurde er Zugführer und zum 1. Juli 2019 erstmals zum stellvertretenden Stadtwehrführer benannt. Beruflich ist er seit 2009 bei der Flughafenfeuerwehr Berlin-Brandenburg am BER tätig, aktuell als Leiter Einsatzbetrieb. Vor knapp einer Woche hat er gemeinsam mit Frank Christ die kommissarische Wehrleitung der Falkenseer Feuerwehr übernommen. (Info: Stadt Falkensee)
Versprechen gehalten: Nauens Bürgermeister Meger spendiert Döner für fleißige Müllsammler (23. Juli 2025)
Am Montag (21. Juni) hat Nauens Bürgermeister Manuel Meger (Die Ländliche) Wort gehalten und sein Versprechen aus der Müllsammelaktion Anfang Juni eingelöst: Alle Kinder, die sich damals an der Aktion beteiligt hatten, wurden von ihm zu einem Döner eingeladen.
Rund 90 Kinder aus dem Hort der Käthe-Kollwitz-Grundschule kamen zusammen, um sich den wohlverdienten Snack schmecken zu lassen. Bei der Aktion am 5. Juni hatten sie gemeinsam mit Erzieherinnen, Eltern und dem Bürgermeister selbst die Nauener Innenstadt von allerlei Unrat befreit – von Zigarettenkippen bis Verpackungsmüll.
„Das Engagement der Kinder war großartig, und es war für mich selbstverständlich, mein Versprechen einzulösen“, so Bürgermeister Meger. „Ich freue mich, dass wir auf diese Weise nicht nur die Stadt ein Stück sauberer machen konnten, sondern den Kindern auch zeigen, dass ihr Einsatz geschätzt wird.“
Die Stadt Nauen bedankt sich bei allen kleinen und großen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz für eine saubere Umwelt – und beim lokalen Dönershop City Grill, der die Aktion kulinarisch unterstützt hat, sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Nauen, die in Windeseile für die nötigen Sitzgelegenheiten vor dem Landratsamt gesorgt hatte. Die letzten Reste vom Dönersnack indes fegte der Bürgermeister kurzerhand mit dem Straßenbesen höchstpersönlich zusammen – so geht das! (Text/Foto: Norbert Faltin/Stadtverwaltung Nauen)
Falkensee – „ZUSAMMENHALT – es gibt ihn noch!“ (22. Juli 2025)
„Liebe Falkenseerinnen und Falkenseer,
heute möchte ich ein paar Worte in eigener Sache an Euch alle richten. Es ist zwar jetzt schon einige Tage her, aber Folgendes wollte ich unbedingt einmal „loswerden“ – und das sehr gerne.
Der Sturm, der am 26. Juni 2025 unsere Stadt Falkensee heimsuchte, hat uns schwer getroffen. Gefallene Bäume, überschwemmte Straßen, beschädigte Häuser – die Spuren der Verwüstung waren an vielen Stellen zu sehen und sind es teilweise immer noch. Doch inmitten dieser Herausforderungen hat sich gezeigt, was Falkensee gerade ausmacht: Zusammenhalt, Herz und gegenseitige Unterstützung!
Der Sturm war kaum vorbei, da standen viele Falkenseerinnen und Falkenseer bereits auf der Straße. Mit Sägen, Äxten, Schaufeln oder mit bloßen Händen wurden umgehend Kreuzungen, Straßen, Wege und Zufahrten frei geräumt. Man half sich gegenseitig, Nachbarn wurden unterstützt, es wurde einfach mit angepackt. Nicht nur ich hatte das Gefühl, dass gerade in dieser Situation eine starke Zusammengehörigkeit spürbar war. Diese gegenseitige Unterstützung – egal, ob man sich vorher kannte oder nicht – hat mich sehr berührt. Ihr habt nicht gezögert und habt keine Mühen gescheut. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken – am liebsten bei jeder bzw. jedem Einzelnen. Jeder Handgriff, jedes aufmunternde Wort, jede helfende Hand war ein Zeichen dafür, dass wir stärker sind als jeder Sturm.
Ihr habt unsere Feuerwehr und alle Rettungskräfte maßgeblich dabei unterstützt, überhaupt an die unzähligen Einsatzstellen dieser Nacht zu kommen und so dort gezielt helfen zu können.
Auch meine Verwaltung hat gezeigt, dass durch Zusammenarbeit und hohe Einsatzbereitschaft schnelle Lösungen entwickelt und realisiert werden können: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung leisteten an den auf den Sturm folgenden Tagen zusätzliche Arbeit, um Sicherungs- und Aufräummaßnahmen zu organisieren und schnellstmöglich umzusetzen. Auch außerhalb der gewöhnlichen Arbeitszeiten waren sie mit viel Engagement und Tatkraft dabei, um in unserer Stadt die Sicherheit wieder herzustellen, sowie den Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Sie leisteten damit wertvolle Unterstützung für unsere Feuerwehr: Die Kameradinnen und Kameraden haben in diesen Tagen und Nächten Unglaubliches geleistet. Viele von ihnen kamen direkt von ihren Arbeitsplätzen zur Wache und besetzten die Rettungs- und Räumfahrzeuge. Fast eine Woche lang waren sie nahezu pausenlos im Einsatz und quasi nur zum Schlafen zu Hause. Ich durfte mir vor Ort selbst ein Bild machen und war begeistert, wie gezielt und zuverlässig diese Schadenslage in Angriff genommen wurde. Ein Rädchen griff ins andere und man war stets Herr der Lage. Auch hier gilt allen Kameradinnen, Kameraden und Rettungskräften ein riesiger Dank!
Falkensee hält zusammen – das ist keine leere Phrase, sondern eine Wahrheit, die alle Beteiligten in diesen Tagen mit ihrem Einsatz bewiesen haben.
Lasst uns diesen Geist des Miteinanders bewahren, auch dann, wann alle Straßen wieder frei sind und der Sturm nur noch eine Erinnerung ist. Gemeinsam können wir alles schaffen. Danke, Falkensee – danke, dass Ihr zeigt, was Gemeinschaft wirklich bedeutet!
In der Hoffnung, dass dieses Gefühl nie nachlässt – vielen Dank,
Euer Bürgermeister Heiko Richter“
Falkensee: Aufzug im Bürgeramt defekt (18. Juli 2025)
Der Aufzug im Bürgeramt der Stadt Falkensee in der Poststraße 31 ist defekt. Ein barrierefreies Erreichen der Ämter und Fachbereiche im Bürgeramt kann nicht gewährleistet werden. Die Reparatur des Fahrtstuhls im Bürgeramt verzögert sich weiterhin, da dringend benötigte Ersatzteile noch nicht geliefert wurden. Mit einer voraussichtlichen Wiederinbetriebnahme wird derzeit nicht vor Mitte August 2025 gerechnet. Wir bitten um Verständnis!
Für Nachfragen stehen die Mitarbeiterinnen der Information im Bürgeramt unter der Rufnummer 03322 281115 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr gern als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Anfragen per E-Mail sind an information@falkensee.de zu richten. (Info: Stadt Falkensee)
Falkensee: Deutsche Bahn saniert Netz: Informationen zu alternativen Mobilitätsangeboten (16. Juli 2025)
Im Zeitraum vom 1. August 2025 bis 30. April 2026 kommt es im Zuge der Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg – Berlin zur Vollsperrung der kompletten Hamburger Bahn einschließlich Zulaufstrecken. Im Rahmen der Netzsanierung werden an den Bahnhöfen bauliche, gestalterische und attraktivitätssteigernde Maßnahmen realisiert. Im Bereich Falkensee werden u. a. Weichen erneuert und verbaut, Bahnsteige revitalisiert und Aufzüge getauscht. An allen Falkenseer Bahnhöfen verkehren in der Zeit keine Züge!
Die Stadt Falkensee hat die Informationen und weiterführenden Links zur Generalsanierung auf einer Informationsseite unter www.falkensee.de/generalsanierung gebündelt dargestellt. Hier finden Interessierte auch Hinweise und Vorschläge zu alternativen Mobilitätsangeboten, wie der kommunalen Mitfahrzentrale PENDLA, der Erweiterung des E-Scooter-Angebotes sowie zukünftig auch zur Errichtung eines Pendler-Parkplatzes zur Erreichung des Ersatzverkehres ab Dallgow-Döberitz. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert.
Bürgermeister Heiko Richter: „Wir können die zusätzlichen Reisezeiten während der Sperrung nicht verhindern, möchten den Pendlerinnen und Pendlern aber so viele Optionen wie möglich aufzeigen. Bitte schauen Sie insbesondere auch, ob eine Fahrgemeinschaft für Sie auch eine Möglichkeit darstellt. Mit ihr kann nicht nur das Verkehrsaufkommen reduziert, sondern auch Fahrtkosten geteilt werden. Gemeinsam kommen wir gut durch die neunmonatige Sperrung!“ (Info: Stadt Falkensee)
Besuch des Staatssekretärs im Ministerium der Justiz und für Digitalisierung Ernst Bürger bei dem Amtsgericht Nauen (9. Juli 2025)
Am 08.07.2025 hat der Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Digitalisierung des Landes Brandenburg, Herr Ernst Bürger, das Amtsgericht Nauen besucht.
Er stellte sich den Fragen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und diskutierte mit ihnen aktuelle Herausforderungen der Arbeit im Gericht. Dazu gehören derzeit vor allem Fragen, die sich aus der Umstellung auf die elektronische Aktenführung ergeben. Bis zum Ende des Jahres 2025 müssen die Gerichtsakten vollständig auf die elektronische Aktenführung umgestellt sein. Nach heutigem Stand wird das voraussichtlich gelingen. Besonders informierte sich der Staatssekretär über die Arbeit mit der elektronischen Akte im Bereich der Nachlasssachen. Im Bereich der Nachlasssachen wirft die elektronische Aktenführung spezielle Fragen auf, weil hier noch besonders viele Dokumente in Papierform bei Gericht vorgelegt werden müssen. Das Amtsgericht Nauen war am 01.02.2024 das erste Gericht im Land Brandenburg, bei dem die elektronische Aktenführung im Bereich der Nachlasssachen eingeführt wurde. (Text: Boecker – Amtsgericht Nauen)
Das Jugendforum Falkensee präsentiert zum siebten Mal in Folge ihr beliebtes Sommerkino (8. Juli 2025)
Wie in den vergangenen sieben Jahren zeigt auch dieses Jahr das Jugendforum wieder sein berühmt berüchtigtes Sommerkino! Anders als sonst verwandeln sie dieses Mal nicht den Gutspark in eine spannende Atmosphäre, sondern verzaubern die Filmfreund*innen nun an sechs verschiedenen Orten in Falkensee mit unserem Kinoprogramm. „Um die Filmfreude auch bei unseren kleinen Gästen zu wecken, bieten wir wie schon in den Jahren 2022 und 2024 eine Kids-Edition an. Dieses Mal mit einem ganz besonderem Kinderklassiker: Alles steht Kopf“, so Christoph Rühl vom Jugendforum.
Wieder aufgenommen werden dieses Jahr auch ihre breite Palette an Filmen und zeigen Filme aus den letzten Jahren, die den Gästen damals schon viel Freude bereitet haben.
• Freitag, 18.07. (21 Uhr): The Hate U Give /Pavillon am Falkenhagener See
• Freitag, 25.07. (21 Uhr): Little Woman /Jugendclub Saftladen, Festwiese
• Freitag, 01.08. (21 Uhr): Lion /Jugendclub Brücke
• Freitag, 15.08. (21 Uhr): Hidden Figures /Volleyballfeld Semmelhaacksiedlung
• Freitag, 22.08. (21 Uhr): Love, Simon / Wasserspielplatz Falkenhorst
• Freitag, 29.08. (20 Uhr): Alles steht Kopf /Haus am Anger
Wie sonst auch wird das Programm in deutscher Sprache und mit deutschem Untertitel gezeigt. Was an einem guten Filmabend nicht fehlen darf sind Getränke und selbstgemachtes Popcorn und dafür ist gegen eine kleine Spende für den guten Zweck auch gesorgt. Sie rufen wieder auf, eigene Sitzmöglichkeiten, wie Klappstühle oder Picknickdecken mitzubringen, da sie nur eine begrenzte Anzahl an Liegestühlen bereitstellen können. Auch wenn dieses Jahr an vielfältigen Orten präsentiert wird, ist immer für eine Toilette gesorgt. Alle weiteren Informationen sind auf der Website unter https://jugendforumfks.de/veranstaltungen/sommerkino zu finden.
„Wir sind schon ganz gespannt auf ein weiteres Jahr unseres Sommerkinos und freuen uns auf die vielen Leute die kommen werden. Und damit Film ab und auf in die siebte Runde Sommerkino.“ -Nele Xenodochius vom Jugendforum. (Text/Foto: Jugendforum Falkensee)
Baustellenfest im Olympischen Dorf in Elstal (8. Juli 2025)
Am Donnerstag, den 3. Juli, herrschte in der Gretel-Bergmann-Straße eine besonders lebendige Atmosphäre: Rund 400 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich bei sommerlichen Temperaturen aus erster Hand über den Stand der Sanierungsarbeiten in der Luz-Long-Anlage zu informieren und einen Blick in die künftigen Wohnungen zu werfen.
Das Baustellenfest wurde von terraplan gemeinsam mit der Gemeinde Wustermark organisiert und bot ein abwechslungsreiches Programm für alle Besucher. Die Freiwillige Feuerwehr Elstal war mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort, sorgte für gegrillte Spezialitäten – darunter auch original Nürnberger Rostbratwürste – und begeisterte nicht nur die kleinen Gäste. Der Jugendclub kümmerte sich um die süße Verpflegung und verkaufte frische Waffeln sowie selbstgebackenen Kuchen. terraplan selbst organisierte zusätzlich ein Catering mit kühlen Getränken, Salaten und Wraps, sodass für das leibliche Wohl rundum gesorgt war. Die Gäste ließen sich auf Bierbänken nieder, tauschten sich aus und genossen die entspannte Atmosphäre. Das Quartier stand an diesem Tag ganz im Zeichen der Begegnung – zahlreiche Gespräche zwischen Interessenten, künftigen Bewohnern, Gemeindemitgliedern und den Teams von terraplan und cimova füllten das Areal mit Leben.
Ein besonderes Highlight des Tages war der feierliche Moment an der Luz-Long-Anlage: Von einer Loggia in Luz 2 aus hielten Erik Roßnagel und Holger Schreiber eine Rede, in der sie dem gesamten Team für die engagierte Arbeit dankten und die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Projektentwicklung würdigten. Technischer Leiter Michael Habel rundete das Programm mit einem kleinen Richtspruch ab – während eine Drohne symbolisch einen Mini-Richtkranz über das Areal schweben ließ. Darüber hinaus führte terraplan zwei große Besuchergruppen über das Gelände und zeigte den aktuellen Baufortschritt. Die cimova stand für alle Fragen rund um die Vermietung zur Verfügung und führte Interessenten durch die ersten Wohnungen, die ab in wenigen Monaten bezogen werden können. Die Gesamtfertigstellung der Luz-Long-Anlage mit ihren rund 300 Wohnungen ist – je nach Baufortschritt – bis 2027/2028 vorgesehen. (Info: terraplan)
Falkensee: Rezepte gegen Süchte (7. Juli 2025)
Unter dem Motto „Gemeinsam stark gegen Süchte“ nahm die Klasse 7c der Oberschule Falkensee am 2. Juli an einem Projekttag im Jugendklub „Saftladen“ Mikado e.V. teil. Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen verschiedener Einrichtungen (Jugendclubs, Schulen, Beratungsstellen und der Jugendförderung des Landkreises) aus Falkensee und Umgebung.
An fünf Mitmachstationen ging es in Kleingruppen um Themen wie die Entstehung von Süchten, Alkohol in der Schwangerschaft und gesunde Alternativen zum Konsum von Rauschmitteln.
Am Ende der Veranstaltung durften alle Jugendlichen den sogenannten „Suchtparcours“ ausprobieren. Hier tragen die Schüler und Schülerinnen eine von mehreren „Suchtbrillen“, welche die Folgen von Alkohol, Cannabis und weiteren Drogen simulieren.
Schulsozialarbeiterin Frau de Wall zog am Ende ein positives Fazit: „Der Mitmachtag war ein Erfolg. Die Jugendlichen beteiligten sich interessiert und diszipliniert und haben viele neue Erkenntnisse gewonnen.“ (Text: Dr. J. Hangebrauck – Öffentlichkeitsarbeit Oberschule Falkensee)
Vielfalt vereint: Überwältigende Beteiligung beim CSD Falkensee 2025 – Ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen rechte Hetze (6. Juli 2025)
Am Samstag, den 5. Juli 2025, demonstrierten rund 1.300 Menschen beim zweiten Christopher Street Day (CSD) in Falkensee unter dem Motto „Vielfalt vereint“ für eine offene, solidarische Gesellschaft und gegen rechte Hetze, Ausgrenzung und Queerfeindlichkeit.
Der bunte und lautstarke Demonstrationszug zog am Nachmittag begleitet von einem großen Polizeiaufgebot durch die Innenstadt von Falkensee.
Bereits ab 14:30 Uhr versammelten sich Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz, ehe der Demonstrationszug um 15:00 Uhr startete. Trotz sommerlicher Hitze kamen weit mehr Teilnehmer*innen als erwartet – ein eindrucksvolles Zeichen für Zusammenhalt und gelebte Solidarität.
Getragen wurde der CSD Falkensee 2025 von einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Gruppen, Vereinen, Jugendinitiativen, kirchlichen Akteur*innen, Gewerkschaften und engagierten Einzelpersonen. Queers und Allies, Familien, Freundeskreise und viele Menschen nicht nur aus der Region machten deutlich: Der Einsatz für Menschenrechte, Vielfalt und Akzeptanz geht uns alle an.
Die Begrüßungsrede hielt Lisa Paus (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN), die frühere Bundesfamilienministerin der Ampel-Koalition. Sie betonte im Zusammenhang mit dem Selbstbestimmungsgesetz: „Niemand anderes als ich selbst weiß, als was ich mich fühle“.
„Die große Beteiligung und das vielfältige Bündnis zeigen: Wir lassen uns nicht spalten“, so ein Sprecher des Orga-Teams. „Angriffe auf queere Menschen, wie sie zuletzt auch in unserer Region passiert sind, können wir so nicht stehen lassen. Der CSD ist unsere Antwort – friedlich, solidarisch und sichtbar.“
Die Demonstration und die anschließende Veranstaltung verliefen friedlich, waren kreativ, musikalisch und kraftvoll. Viele selbstgestaltete Plakate und Redebeiträge erinnerten an die Angriffe der letzten Monate – etwa der wiederholte Brandanschlag auf die Regenbogenflagge in Dallgow-Döberitz oder den Versuch, die Regenbogenflagge in Falkensee aus dem öffentlichen Raum zu verbannen.
Umso bedeutsamer ist der Schulterschluss, den der CSD sichtbar gemacht hat: In Falkensee stehen viele zusammen für eine Gesellschaft, in der alle Menschen frei und sicher leben können – unabhängig von geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung. (CSD Falkensee)
Falkensee fragt nach: Kinder und Jugendliche gestalten den Sport in ihrer Stadt mit (4. Juli 2025)
Die Stadt Falkensee lädt alle Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren dazu ein, sich aktiv an der Weiterentwicklung der Sportlandschaft in ihrer Stadt zu beteiligen. Im Rahmen der Erstellung des Sportstättenkonzepts arbeitet die Stadt gemeinsam mit dem Büro „die raumplaner“ daran herauszufinden, welche Stätten bereits genutzt werden, wo es Verbesserungsbedarf gibt und welche Angebote möglicherweise noch fehlen. Unter dem Motto „Sport in deiner Stadt – Deine Stimme zählt!“ läuft bis zum 24. Juli 2025 eine Online-Umfrage (www.falkensee.de/sportumfrage), bei der junge Falkenseerinnen und Falkenseer ihre Meinung einbringen können. Ziel ist es, den tatsächlichen Bedarf zu erfassen und bei der zukünftigen Planung zu berücksichtigen. Bürgermeister Heiko Richter: „Insbesondere unsere Kinder und Jugendlichen wissen am besten, welche Sportanlagen für sie wichtig sind. Gemeinsam machen wir Falkensee sportlicher!“ (Info: Stadt Falkensee)
Kita-Kinder entdecken große Kunst – Vernissage in Schönwalde-Dorf (4. Juli 2025)
In der Kita „Waldeck“ im Ortsteil Schönwalde-Dorf ist ein besonderes Kunstprojekt zu Ende gegangen. Drei Monate lang haben sich 23 Vorschulkinder – die sogenannten „Wackelzähne“ – intensiv mit berühmten Künstlern und Kunstrichtungen auseinandergesetzt. Zum Abschluss präsentierten sie ihre Werke in einer Vernissage, zu der auch der Bürgermeister Bodo Oehme eingeladen war.
Im Mittelpunkt des Projekts standen klassische und moderne Künstler wie Paul Klee, Pablo Picasso, Frida Kahlo, Claude Monet sowie der zeitgenössische Künstler Banksy. Die Kinder lernten grundlegende Begriffe wie Impressionismus, Surrealismus und Kubismus kennen und setzten sich spielerisch mit den jeweiligen Techniken auseinander.
„Wichtig war uns, dass wir selbst die Kunstrichtungen zunächst erarbeitet und kindgerecht aufbereitet haben“, sagten die betreuenden Erzieher Steffen Hoppe und Carolin Norkeit. „Nur so konnten wir den Kindern einen echten Zugang ermöglichen. Das Ergebnis und die Begeisterung der Kinder haben uns überwältigt.“
Insgesamt entstanden 187 Bilder, viele davon farbenfroh, experimentell und mit hohem Ausdruck. Die Ausstellung im Kita-Gebäude stieß bei Eltern, dem Bürgermeister und den Gästen auf große Resonanz.
Die Kita Waldeck setzt mit dem Kunstprojekt bewusst auf frühkindliche kulturelle Bildung. Neben der Auseinandersetzung mit Kunstgeschichte stand das kreative Erleben und der eigene Ausdruck der Kinder im Vordergrund. Für viele war es der erste Kontakt mit großer Kunst – und vielleicht nicht der letzte.
Ein besonderes Highlight war ein gemeinsam gestaltetes Bild des Rathauses mit dem Bürgermeister im Vordergrund, das die Kinder extra für den Bürgermeister gemalt und ihm bei einem Besuch im Rathaus persönlich überreicht haben – ein symbolischer Moment, der bei allen Beteiligten für große Freude sorgte. (Text/Foto: Gemeinde Schönwalde-Glien)
55 Jahre später: Klassentreffen des Jahrgangs 1953/54 in der Käthe-Kollwitz-Schule in Nauen (3. Juli 2025)
Am vergangenen Freitag (27.6.) feierte die ehemalige Klasse 10b der Käthe-Kollwitz-Schule ein besonderes Jubiläum. 55 Jahre sind vergangen, seit die Schülerinnen und Schüler im Jahr 1970 die ehrwürdige und gleichwohl älteste Schule Nauens verließen.
Zum Klassentreffen traf man sich bereits mittags vor der Schule. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Organisatorin Sieglinde Fleischer und einem gemeinsamen ‚Klassenfoto‘ fand ein kurzer Rundgang durch das Schulgebäude unter Führung von Sebastian Mandt, Lehrer an der Käthe Kollwitz Grundschule, statt. Sogar ein Besuch im einstigen Klassenzimmer in der zweiten Etage wurde organisiert, wo viele Geschichten von einst ins „kollekitve Gedächtnis” gerufen wurden. „In der Schule war es immer cool – ich bin immer gerne in die Schule gegangen. Die Klassenfahrten waren natürlich am besten“, berichtete ihre einstige Klassenkameradin Karin Stachowski.
Ein anschließender gemeinsamer Spaziergang mit den Heimatfreunden durch Nauens Altstadtgassen rundete das Erinnern an vergangene Schulzeiten ab. Der gesellige Teil des Nachmittags indes fand in der Gaststätte „Nauener Hof“ statt – mit viel Raum für Gespräche, Erinnerungen und das Wiedersehen alter Freunde.
„Eigentlich trifft sich der „harte Kern“ unserer alten Klasse alle zwei Jahre. Von der damaligen Klassengröße von 29 Schülerinnen und Schülern hatten sich 18 Ehemalige angemeldet. Leider sind drei ehemalige Mitschüler inzwischen verstorben, zwei sind erkrankt, eine lebt im Ausland“, zählte Sieglinde Feischer auf.
Trotzdem war die Freude riesig, die bekannten Gesichter wiederzusehen und gemeinsam auf die bewegte Schulzeit zurückzublicken. „Das Orga-Team bedankt sich bei allen Beteiligten – vor allem bei den Heimatfreunden. Wir haben diesmal sogar für einen Spende an den Verein Kinderhilfe e. V. gesammelt“, verkündete Frau Fleischer. (Text/Foto: Norbert Faltin – Stadt Nauen)
Falkensee: Abarbeitung der Sturmschäden (3. Juli 2025)
Das schwere Unwetter hat unsere Stadt erheblich getroffen. Besonders der Baumbestand im gesamten Stadtgebiet wurde stark beschädigt – teils mit gefährlichen Folgen. Seit Tagen sind zahlreiche Bereiche im Einsatz: Die Feuerwehr, das Ordnungsamt, das Grundstücks- und Gebäudemanagement, das Stadtplanungsamt, die Fachbereiche Grünflächen und Grünpflege sowie Baumkartierer, Gutachter und externe Firmen arbeiten intensiv daran, bestehende Gefahren zu beseitigen.
Anfragen per E-Mail: Der Fachbereich Grünflächen informiert, dass nun verstärkt auch an der Beantwortung der zahlreichen E-Mails zu entstandenen Sturmschäden gearbeitet wird. Voraussichtlich ab Beginn der 28. Kalenderwoche werden alle bisher eingegangenen E-Mails bearbeitet sein. Bis dahin bitten wir weiterhin um Geduld und Verständnis, insbesondere dafür, dass derzeit keine individuellen Eingangsbestätigungen verschickt werden können.
Was Sie selbst tun können: Besteht eine akute Gefahr durch einen Baum auf einem privaten Grundstück oder ist ein Notfall- oder Kronenschnitt an privatem Baumbestand erforderlich, bitten wir Eigentümerinnen und Eigentümer, diesen selbst zu beauftragen. Die Stadtverwaltung benötigt anschließend eine Fotodokumentation der ausgeführten Maßnahmen.
Termine auf dem Grundstück: Für eine Begutachtung vor Ort können Termine telefonisch unter der Rufnummer 03322 281452 angefragt werden. Aufgrund der Vielzahl bitten wir auch hier um Geduld. Sofern erforderlich, werden Termine bereits aufgrund eingegangener E-Mails im Rahmen der Abarbeitung vereinbart.
Gilt immer: Notfälle sind über die Notrufzentrale 112 zu melden!
Achtung: Es besteht weiterhin eine Gefahr durch lose Äste und beschädigte Bäume. Alle sind gebeten, dringend die Beschilderungen und vor allem die Absperrungen zu beachten! Bitte öffnen Sie keine Absperrungen eigenmächtig – es geht um die Sicherheit aller Passantinnen und Passanten.
Aktuell gesperrt sind weiterhin:
Gutspark
Falkenhagener See und Neuer See
Geschichtspark
Teile des Radweges der Sympathie
Bürgermeister Heiko Richter: „Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte beachten Sie die Absperrungen und Warnhinweise. Es geht um Ihre Sicherheit – und um die Ihrer Mitmenschen. Nur gemeinsam können wir die Folgen des Sturms sicher und geordnet bewältigen!“ (Info: Stadt Falkensee)
Dies sind Pressemitteilungen, die der Redaktion zugeschickt wurden, und die wir zur Information der Bürger in der Region Havelland unredigiert übernehmen.
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