Leckerer Erdbeerbecher: Das Da Giacomo Eiscafé ist neu in der Stadt Falkensee!
Deutschland kämpft mit Temperaturen um die 40 Grad. Dazu passt diese Meldung: Giacomo Trione eröffnet eine neue Eisdiele in Falkensee – nur einen Steinwurf von der Gesamtschule Immanuel Kant entfernt. Vor Ort gibt es nun zwanzig wechselnde Eissorten, viele Kaffeespezialitäten, Gebäck aus Napoli und süße Bubble-Waffeln. Vor dem Haus entsteht eine gemütliche Terrasse zum Sitzen. (ANZEIGE)
Viele Schüler aus der Falkenseer Gesamtschule Immanuel Kant halten gern nach Schulschluss in der Schönwalder Straße, um sich hier noch rasch einen Döner auf die Hand zu holen. Direkt daneben war früher eine Filiale von Yoko Sushi zu finden, sie ist aber ein Stück weiter in Richtung Falkenseer Zentrum in die Bahnhofstraße umgezogen. Seitdem stand der Neubau neben dem Döner leider leer.
Nun ist vor Ort wieder Leben eingekehrt. Seit dem 16. Juni ist hier das „Eiscafé Da Giacomo“ zu finden. Das Eiscafé ist ein Familienbetrieb, neben Chef Giacomo Trione (23) versorgen auch Bruder Antonio (26) und die Eltern Jaroslave Rihora und Tomassao Trione die Falkenseer mit Eis.
Giacomo Trione: „Mein Papa kommt aus Italien, und zwar aus Bari in Süditalien. Meine Mama kommt aus Tschechien. Ich wurde in Deutschland geboren und bin hier auch aufgewachsen. Ich wohne in Falkensee.“
Die Familie beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit Eis. Giacomo Trione hat zuletzt das Eiscafé Zicaffè“ im Havelpark betrieben, träumte aber nach vier Jahren Selbstständigkeit schon lange von einem ganz eigenen Café: „Im Havelpark war es zuletzt kompliziert, auch weil wir nur Untermieter waren. Corona war für uns eine echte Zäsur. Wir haben uns vertraglich gelöst und seitdem nach einer neuen Location gesucht. Wir haben Bekannte gefragt, ob sie wohl eine Räumlichkeiten kennen, die leer stehen und die wir übernehmen könnten. Wir wollten zuerst in den Neubau vom Bayerischen Hof, das hat sich aber zerschlagen. Freunde haben uns auf das kleine Ladengeschäft in der Schönwalder Straße aufmerksam gemacht.“
Das stand zwei Jahre lang leer. Nachdem die Familie die Räumlichkeiten gemietet hatte, musste viel renoviert werden. Giacomo Trione: „Wir sind sehr froh, wir wollten gern etwas Eigenes in der Region Falkensee aufbauen.“
Inzwischen sieht das umgestaltete Café schon sehr italienisch aus. In der Eistheke finden sich jeden Tag bis zu zwanzig verschiedene Eissorten, wobei das Angebot regelmäßig wechselt, um für Abwechslung zu sorgen. Es gibt einen bunten Mix aus traditionellen und modernen Eissorten wie Vanille, Minze-Limette, Maracuja, Kaffee, Lotus, Orange-Basilikum, Granatapfel oder Dubai Schokolade. Die Kugel kostet zurzeit 1,80 Euro, ab fünf Euro darf mit Karte bezahlt werden.
Giacomo Trione: „Unser Eis machen wir nicht selbst, es kommt aber aus einer echten italienischen Manufaktur in Spandau. Wir bekommen es von Gelato Rallo alias Eis-Emporio. Matteo Rallo ist dort der Chef, er betreibt selbst mehrere Eiscafés in Berlin. Über ihn können wir aus bis zu 48 Eissorten wählen. Wir haben viele Kunden, die das Traditionelle lieben – sie wählen vor allem die Sorten Schoko, Vanille und Erdbeere. Es gibt aber auch viele, die gern experimentieren. Wer eine Sorte noch nicht kennt, gibt uns gern Bescheid. Dann reichen wir kostenfrei einen Löffel zum Probieren über die Theke. Die meisten Kunden bestellen übrigens gleich drei, vier Kugeln. Wahlweise in der Waffel oder im Becher. Wichtig ist uns, dass unser Eis immer nur mit natürlichen Zutaten zubereitet wird. Nur im Schlumpfeis ist etwas blaue Lebensmittelfarbe für die Optik.“
20 Sitzplätze gibt es zurzeit im Eiscafé – zusammengerechnet drinnen und im Freien. Es werden sicherlich noch mehr werden, sobald die bestellten Möbel für die Außenfläche endlich eintreffen.
Wer vor Ort Pause macht, könnte sich auch einen der vielen Eisbecher auf der Karte bestellen. Hier findet der Besucher einen Heidelbeerbecher, ein Kiwieis, einen Amarenabecher, ein Spaghettieis oder einen Hawaiibecher vor. Auch ein Banana Split lässt sich entdecken. Giacomo Trione: „Unser absoluter Bestseller ist tatsächlich unser Erdbeerbecher mit ganz vielen frisch aufgeschnittenen Erdbeeren. Der geht am allerbesten.“
Das neue Eiscafé hat Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Am Wochenende wird das Café erst um zehn Uhr morgens aufgeschlossen. Giacomo Trione: „Unter der Woche geht es meist so um 9:30 Uhr los. Da haben die Schüler Pause und kommen rüber und holen sich ein Eis. Bei den Erwachsenen kommen unsere Bubble-Waffeln sehr gut an. Vor allem die Waffeln mit Erdbeeren und Waldfrüchten werden sehr gern bestellt. Am Nachmittag sind es eher die Älteren, die uns besuchen. Sie kommen für einen Kaffee und ein Stück Kuchen zu uns.“
Apropos Gebäck. In der Auslage entdeckt der Kunde Kuchen wie etwa einen Karamellkäse-, einen Pistazien- oder einen Erdbeerkuchen. Gern kann man auch ein Tiramisu, Dolcetti, bepuderte Croissants oder italienisches Feingebäck bestellen.
Das Gebäck stammt aus Napoli, es wird einmal in der Woche am Freitag direkt aus Italien geliefert. Eigentlich ist Mutter Jaroslave Rihora ja die Bäckerin in der Familie: „Ich werde wieder mit dem Backen anfangen, sobald wir unten im Souterrain die Küche ausgebaut haben. Meine Spezialität sind Erdbeerkuchen, Punschkuchen, Tiramisu und italienische Fruchtkuchen. Auch kleine Törtchen backe ich sehr gern.“
Giacomo Trione: „Wir hatten einen tollen Start in Falkensee. Die Menschen sind sehr freundlich und wir haben bereits viele Stammkunden gewinnen können.“ (Text: CS / Fotos: CS & Sandy Kolbuch)
Info: Da Giacomo Eiscafé, Schönwalder Straße 29, 14612 Falkensee
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 233 (8/2025).
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