Gesunde Zähne: Dr. Annegret Aïche übernimmt Praxis von Dr. Rosenberg in Falkensee!
Seit 1980 arbeitet Dr. Sabine Rosenberg bereits als Zahnärztin in Falkensee. Nun ist es für sie an der Zeit, in den Ruhestand zu wechseln. Ihre große Freude: Sie konnte mit Dr. Annegret Aïche eine junge Nachfolgerin gewinnen, die ihre Praxis und damit auch die Patienten übernimmt. Dr. Annegret Aïche sieht eine ihrer besonderen Kompetenzen in der Mikroskop-gesteuerten Wurzelbehandlung. (ANZEIGE)
Dr. Sabine Rosenberg (67) ist in Falkensee aufgewachsen. Hier hat sie auch ihr ganzes Berufsleben lang als Zahnärztin gearbeitet. Seit 1980 liegt ihr das Zahnwohl von jungen ebenso wie von alten Patienten am Herzen: „Der Zahnarztbesuch bleibt oft in der Familie. Bei vielen Familien habe ich auch die Kinder und die Kindeskinder behandelt. Was mir in den über 40 Jahren aufgefallen ist: Die Vorsorge bei der Zahnpflege, die wir in den Kitas und in den Schulen schon bei kleinen Kindern durchgeführt haben, macht sich wirklich bezahlt. Das ist sehr erfreulich.“
Die Zahnärztin hat ihren Beruf und auch ihren Falkenseer Kiez immer sehr geliebt. Sie weiß aber natürlich auch, wie viele Kollegen leider keinen Nachfolger für ihre Praxis finden: „Viele Kollegen mussten zuletzt ihre Praxis schließen, weil es ihnen einfach nicht möglich war, jemanden zu finden, der die begonnene Arbeit weiterführt. Auch ich habe mich schwergetan. Und dann bekam ich im Oktober sozusagen einen Sechser im Lotto. Ich habe Annegret Aïche kennengelernt – und es hat von Anfang an gepasst.“
Dr. Annegret Aïche ist 39 Jahre alt. Sie wurde auf der „anderen Seite von Berlin“ geboren – in der Nähe von Hoppegarten: „Ich lebe aber bereits seit zwölf Jahren in Dallgow-Döberitz. Zahnmedizin habe ich in Regensburg studiert. Da habe ich auch promoviert – über den der ‚Einfluss des sozioökonomischen Faktors und Schluckstörungen auf das Therapieergebnis und Langzeitüberleben bei Patienten mit Mundhöhlenkrebs‘ in der Abteilung der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. In den letzten Jahren habe ich in der Zahnklinik in Berlin-Spandau gearbeitet Vor Ort habe ich auch meine Assistenzzeit absolviert und war anschließend als angestellte Zahnärztin beschäftigt. Ich habe mich dann aber doch dafür entschieden, mich selbstständig zu machen. Ich habe erst in Berlin nach einer eigenen Praxis gesucht, aber schnell festgestellt, dass ich gern in meinem eigenen Wohnumfeld bleiben möchte. Auch weil es mir hier im Havelland so gut gefällt. Ich mag auch sehr gern dieses Familiäre mit den Patienten. Der Patientenkontakt ist hier doch ein ganz anderer als in der Großstadt Berlin.“
Der Wechsel in der Falkenseer Praxis wird definitiv stattfinden. Allerdings muss vor Ort erst einmal renoviert werden.
Dr. Annegret Aïche: „Wir bauen im Januar und im Februar 2025 um. Dafür wird die Praxis zwei Monate lang geschlossen. Wir machen alles neu, die Wände, die Decke, den Fußboden. Und es wird ein schönes, neues Lichtkonzept geben.“
Wichtig ist: Die Patienten müssen nicht warten, bis die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sind. Dr. Annegret Aïche: „Ab dem 13. Januar kann ich mit verkürzten Öffnungszeiten in der Praxis von Henning Schmidt meine Arbeit aufnehmen. Das ist genau gegenüber, nur einmal über den Flur. Da müssen sich die Patienten auch von der Adresse her nicht umgewöhnen.“
Sobald die Modernisierungsarbeiten abgeschlossen sind, wird es als Neuanschaffung auch ein großes OP-Mikroskop vor Ort geben. Es wird der Zahnärztin bei ihrem Spezialgebiet helfen – der Wurzelbehandlung: „Tatsächlich ist es doch so: Ist eine Wurzelbehandlung unumgänglich, so ist es wichtig, dass man alles Biomaterial, was sich in der Zahnwurzel befindet, komplett entfernt. Ansonsten können sich hier Bakterien, die vor Ort übrig bleiben, ausbreiten und für eine Entzündung sorgen. Da bleibt mitunter nur eine Wurzelspitzenresektion zur Behandlung übrig. Um diesen Folgeeingriff zu verhindern, muss ich ganz besonders gründlich sein. Dabei hilft mir das OP-Mikroskop, das mir eine sehr starke Vergrößerung des Wurzelkanals zeigt. Außerdem spüle ich die Wurzelkanäle immer besonders gründlich und mit Ultraschall-Unterstützung, um auch wirklich in jeden Winkel zu gelangen.“
Neu wird auch ein Intraoral-Scanner sein. Er scannt die Mundhöhle und generiert im Computer ein 3D-Bild der aktuellen Zahnsituation, ohne dass der Patient etwa nach dem Eingriff mit dem Bohrer in eine weiche Modelliermasse beißen muss. So lassen sich Brücken oder Kronen mit größter Genauigkeit anfertigen.
Dr. Annegret Aïche: „Ich führe auch die Invisalign Behandlung durch. Da kommt eine durchsichtige und individuell angepasste Schiene als Alternative zu den klassischen Metallspangen zum Einsatz. Sie hilft dabei, Zahnfehlstellungen zu beheben. Eine Besonderheit ist, dass wir nach dem Scannen des Gebisses mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz schon vorab ein simuliertes Foto vom zu erwartenden Ergebnis präsentieren können. Die K.I. errechnet diese voraussichtliche Ansicht basierend auf 16 Millionen erfolgreich abgeschlossenen Patientenfällen.“
Wichtig ist die Information vom Praxiswechsel nicht nur für Bestandskunden, die sich nun darauf freuen, dass sie weiterhin in ihre gewohnte Praxis fahren können – und sich nur an ein neues Gesicht gewöhnen müssen. Die Frage ist natürlich: Nimmt die neue Zahnärztin denn auch neue Patienten auf?
Dr. Annegret Aïche: „Ja, wir sind offen für neue Patienten. Besonders wichtig sind mir die Kinder, bei denen wir möglichst früh auf die Zähne schauen möchten, damit sich erst gar keine Karies entwickelt und der Nachwuchs möglichst lange Freude an seinen Zähnen hat.“ (Text/Fotos: CS)
Info: Zahnarztpraxis Dr. Annegret Aïche, Krummer Luchweg 16, 14612 Falkensee, Tel.: 03322-216386, zahnarztpraxis@aiche.de
Dieser Artikel stammt aus „Unser Havelland“ Ausgabe 226 (1/2025).
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